Angebot für Kalenderwoche 08-37
| | Wie ein Pferdeportrait entsteht | | |
Frau Schröder gibt ein Bild ihrer Stute Inka bei mir in Auftrag. Die Bilder "Elbio" und "Romero" hat sie in meinem Prospekt gesehen und in dieser Art stellt sie sich das Bild ihres Pferdes vor. Das Pferd soll dabei als Ganzes wie auch im Portrait dargestellt werden.
Sie schickt mir mehrere Fotos und schnell kristallisieren sich ein paar heraus, die besonders ausdrucksvoll und von guter Qualität sind.
Ein Portraitfoto gefällt uns besonders. Wir beschließen, dass ich eine große Darstellung des Kopfes (die Trense soll weggelassen werden) und eine kleinere des ganzen Tieres umsetzen werde. Für die kleine Darstellung fällt die Wahl auf ein Foto, das die Stute auf der Koppel, vor ihrer Besitzerin stehend, zeigt. Eine sehr schöne verträumte Momentaufnahme, welche die Beziehung zwischen Pferd und Mensch anrührend zeigt. Also muß die Besitzerin mit aufs Bild.
Technik und Größe stehen auch fest (Aquarell, A2). Bevor ich loslege konzentriere ich mich auf mein "Modell", denke mich hinein in seine Geschichte und was ich darstellen möchte und fasse für mich noch einmal zusammen, was sich in mehreren Telefonaten und im Betrachten der Fotos als charakteristisch herausgestellt hat. Die Bildidee ist ja weit mehr als die korrekte Darstellung des Exterieurs. Die Geschichte des Tieres, das Verhältnis zum Menschen, die Szene, die entwickelt wird und schließlich die Betrachtungsweise des Malers - das gibt dem Bild die Seele.
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