Im Gegensatz zu uns Menschen, die wir meist eine abwechslungsreiche Kost bevorzugen, sind Pferde diesbezüglich eher Gewohnheitstiere, die auf neue Futtermittel oft äußerst empfindlich reagieren. Häufige Veränderungen in der Zusammensetzung oder Menge ihres Futters und auch unregelmäßige Fütterungszeiten stellen für die meisten Pferde starke Stresssituationen dar, die ihren sensiblen Magen-Darm-Trakt gehörig in Unordnung bringen und sogar nachhaltig schädigen können.
Aus diesem Grund möchte ich Ihnen im Rahmen dieser Messeseite nicht nur sämtliche für Pferde geeignete Futtermittel näher vorstellen (Energie-, Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt, Bekömmlichkeit und empfohlene Höchstmengen, etc.), sondern Ihnen auch zeigen, wie Sie den optimalen Futterplan für Ihr Pferd aufstellen können.
Dies wird vor allem jenen Freizeitreitern zugute kommen, die ihre Pferde selbst füttern und betreuen, denn leider wird in vielen Reitbetrieben keinerlei Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Einstellpferde genommen. Vielfach wird dies sogar noch stolz als Vorzug angegeben, indem man den Pferdebesitzern weismachen will, dass man in der Futteraufteilung besonders ‚gerecht’sei.
Ich habe dies selbst erlebt, als ich mein erstes Pferd in einem mittelgroßen Reitstall eingestellt hatte.
Dort erhielten alle Tiere, vom Pony bis zum überdimensionalen Großpferd, die gleiche Menge an Fertigfutter. Das Ergebnis bestand darin, dass einige schwerfuttrige Warmblutpferde stark abgemagert waren, während meine Vollblutstute immer dicker wurde und schließlich sogar eine lebensgefährliche Kolik bekam.
Meine Bitte an den Stallbesitzer, die Hälfte ihrer Ration an die anderen Pferde zu verfüttern, blieb trotz dieser schrecklichen Erfahrung ungehört. Man erklärte mir nur ziemlich barsch, dass solche Sonderwünsche nicht erfüllbar wären, denn schließlich müsse die tägliche Fütterung rasch und ohne zusätzliche Denkarbeit erfolgen. So blieb mir nichts anderes übrig, als den Stall zu wechseln, doch erst als ich meinen eigenen Reitbetrieb eröffnete, konnte ich endlich meine Vorstellungen von einer wirklich pferdegerechten Fütterung in die Tat umsetzen.
Dass natürlich auch mir diverse Fehler unterlaufen sind, will ich nicht bestreiten, doch habe ich daraus für die Zukunft gelernt und kann nun behaupten, die meisten Probleme, die bei der Pferdefütterung aufteten können, zu kennen.
Außerdem weiß ich, welche Pferderassen oder Altersgruppen spezielle Anforderungen an ihr Futter stellen, und kann Ihnen verraten, wie Sie mit der passenden Nahrung auch auf das Temperament und die Leistungsbereitschaft Ihres Pferdes Einfluss nehmen können.
Gerade auf dem Gebiet der Pferdefütterung konnte ich wirklich enorm viele Erfahrungen sammeln, die zum Teil leider nicht mit den Angaben in diversen Fachbüchern übereinstimmen.
Ich habe außerdem erlebt, wie auch Pferde – genau wie wir Menschen – unter Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden können, und konnte deutlich merken, dass diese Erscheinungen in den letzten Jahren stark zugenommen haben, wofür wahrscheinlich die allerorts zerstörte Umwelt und somit wir Menschen selbst verantwortlich zu machen sind.
Auf welche Symptome Sie diesbezüglich achten sollten, damit Sie diese zusätzliche Belastung Ihrem Pferd rechtzeitig ersparen können, werde ich Ihnen hier ebenfalls mitteilen.
Sollten Sie allerdings bereits jetzt dringende Fragen an mich haben oder mir Ihre Erfahrungen mit diversen Fütterungspraktiken mitteilen wollen, können Sie dies gerne per E-mail ( › PANTERARANCH@a1.net) tun.
| | Ernährungstipps für den Winter | | |
Die richtigen Ernährungstipps zu geben, ist nicht ganz so einfach, da die individuellen Bedürfnisse unserer doch sehr unterschiedlichen Pferde diesbezüglich stark variieren. Darum werde ich mich hier auf einige wesentliche allgemeine Fakten beschränken, die sich auf fast alle Pferde beziehen, doch möchte ich in diesem Zusammenhang nochmals betonen, dass ich mit meinen Informationen vor allem die Besitzer von Freizeitpferden ansprechen möchte. Die diffizile Fütterung von Hochleistungspferden überlasse ich gerne hochwissenschaftlichen Experten.
Die wohl wichtigste Grundregel in der Ernährung unserer Pferde lautet:
Füttere nicht mehr und nicht weniger, als das Pferd benötigt!
Den individuellen Nährstoffbedarf eines Tieres festzulegen, ist zwar nicht immer ganz einfach, aber durch Betrachten und Betasten seines Körpers, kann ganz leicht festgestellt werden, in welchem Futterzustand ein Pferd sich befindet.
Im Winter allerdings sollten Sie sich vorrangig auf das Gefühl Ihrer Hände verlassen, da ein dichtes Winterfell die Augen sehr leicht täuschen kann. Zum Einen können die oft sehr langen Deckhaare die vorstehenden Knochen (Rippen, Kruppe) magerer Tiere ziemlich kaschieren, zum Anderen neigen viele Pferdebesitzer dazu, die Rundungen ihres zu wohlgenährten Pferdes auf das dichte Winterfell zu schieben und die dicke Fettschicht einfach zu verleugnen. Doch damit tun sie ihren Pferden absolut keinen Gefallen!
Wie auch bei uns Menschen ist ein durchschnittliches Körpergewicht für die allgemeine Gesundheit am zuträglichsten, doch ebenso wie bei uns Menschen gibt es Pferde, die bezüglich ihres Futters sehr wählerisch sind und deshalb eher zur Magerkeit neigen, aber auch solche Exemplare, die wahllos alles in sich hineinstopfen und dann unter Fettsucht leiden. Da wir die Verantwortung für unser(e) Pferd(e) übernommen haben, ist es unsere Aufgabe, darauf zu achten, dass die Ernährung den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Tieres möglichst optimal angepasst wird.
Gerade Freizeitpferde werden nur allzu leicht überfüttert, da sie von ihren Besitzern bzw. Reitern gern mit Leckerbissen, wie hartes Brot, Äpfel, Karotten, aber auch Zuckerstücken und in letzter Zeit vermehrt mit im Fachhandel erhältlichen ‚Leckerlis’ verwöhnt werden. Vielen Reitern ist gar nicht klar, wieviele zusätzliche Nährstoffe sie damit in ihren Liebling hineinstopfen. Wenn dann im Winter die Ritte verständlicherweise auch noch bedeutend kürzer als sonst ausfallen, werden diese Energie- und Vitaminbomben im Körper rasch zu ansehnlichen Fettpolstern aufgebaut.
Zu allem Überfluss kommt auch noch oft die irrtümliche Meinung vieler Pferdebesitzer, dass sie ihren vierbeinigen Liebling im Winter mit mehr Futter versorgen müssen, da er für die Wärmeproduktion vermehrt Energie benötigt. Dabei übersehen sie aber leider, dass die Natur diesbezüglich bereits Vorkehrungen getroffen hat.
Wildpferde überleben den Winter nämlich nicht nur deshalb, weil sie sich auf üppiger Sommerweide eine dicke Fettschicht angefuttert haben, sondern haben einen ganz anderen Trick, um mit der kargen Nahrung des Winters über die Runden zu kommen. Sie senken einfach – wie auch viele andere Tierarten – ihren Nährstoffbedarf.
Vor allem bei erwachsenen Pferden merkt man die Veränderungen ziemlich deutlich. Sie werden in der kalten Jahreszeit immer träger, stehen meist für längere Etappen gruppenweise dösend beisammen – bei großer Kälte dicht aneinandergedrängt, um sich gegenseitig zu wärmen und den Wind abzuhalten – und bewegen sich zwischenzeitlich nur wenige Minuten etwas lebhafter, um den Kreislauf und die steifen Gelenke wieder in Schwung zu bringen.
Es ist also von der Natur so eingerichtet, dass alle Organe des Pferdes im Winter auf Sparflamme arbeiten, die Durchblutung in der Peripherie (also den Beinen) stark vermindert ist und die Haut hauptsächlich durch das dichte Winterfell vor Auskühlung bewahrt wird, wodurch kein zusätzlicher Energiebedarf im Winter besteht, sondern im Gegenteil sogar weniger Nahrung benötigt wird.
Der Körper des Pferdes ist allerdings so konzipiert, dass er im Falle einer Gefahr binnen weniger Sekunden wieder voll einsatzbereit sein kann, sodass eine spontane Flucht durchaus jederzeit möglich ist. Dies bedeutet aber für das Tier Stress pur, worunter vor allem ältere Pferde beträchtlich leiden können. Um dies zu vermeiden, sollte im Winter der gesamte Tagesablauf und natürlich auch das Reiten etwas ruhiger gestaltet werden.
Meine Pferde bekommen im Winter fast ausschließlich Heu (je nach individuellem Bedarf 6-10 kg täglich auf 3-4 Mahlzeiten aufgeteilt) und Futterstroh.
Als ‚Kraftfutter’ erhalten sie täglich 1-2 Scheiben hartes Brot und 2mal pro Woche einen Hafer-Kleie-Brei (etwa 1Liter pro Pferd), den ich mit einer pulverisierten Vitamin- und Mineralstoffmischung versetze, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommen kann.
Zwischendurch verwöhne ich meine Pferde auch immer wieder mit ein paar Karotten oder Äpfeln, von der Verfütterung von Zucker oder so genannten Leckerlis halte ich allerdings wenig, da ich damit schon des öfteren schlechte Erfahrungen gemacht habe. Von leichten Magenverstimmungen bis hin zu schweren Koliken habe ich bereits alles erlebt, wenn meine Reitschüler wieder einmal zu großzügig Leckerbissen verteilten.
Wenn Pferde an regelmäßige Zucker- und Melasseaufnahme gewöhnt sind, kommt es eher selten zu solchen Komplikationen, doch sollte man auch bedenken, dass die Zähne unter dieser ungesunden Ernährung sehr leiden.
Um diese zu stärken und meine Pferde vor Langeweile zu bewahren, biete ich ihnen immer wieder Obst- und Laubbaumzweige zum Knabbern an, wobei Äste bis zu etwa 15cm Durchmesser mit Begeisterung von ihrer Rinde befreit werden. Dies stellt für die Pferde nicht nur eine willkommene Abwechslung dar, sondern sie erhalten so ganz nebenbei auch eine Fülle wichtiger Nähr- und Ballaststoffe, Mineralien und natürliche Heilmittel, die unter anderem für ein gesundes Darmmilieu sorgen (z.B. Gerb- und Bitterstoffe), oder auch Schmerzen bekämpfen (wie z.B. Salizylsäure in Weidenrinde).
Vorsicht ist dabei nur bei allergisch reagierenden Pferden (hinter Dämpfigkeiten versteckt sich häufig eine Allergie!) geboten! Dies betrifft übrigens auch die eigentlich gesunden Äpfel und Karotten. Eines meiner Pferde reagiert z.B. auf viele blühende Pflanzen, darunter auch Weidengewächse, aber auch auf die Verfütterung von Weidenrinde, Äpfel und Karotten mit starken Schleimansammlungen und daraus resultierenden heftigen Hustenattacken.
Sollte Ihr Pferd ebenfalls unter chronischem Husten und Atemproblemen zu leiden haben, so sollten Sie durchaus eine genaue Austestung auf eventuelle allergische Reaktionen in Erwägung ziehen, wobei allerdings – gerade in der Winterzeit – natürlich auch die Belastung mit schlechter Stallluft und staubigem Heu eine große Rolle spielen kann. Eine genaue Beobachtung Ihres vierbeinigen Kameraden kann da schon einige wichtige Erkenntnisse bringen!
Wenn Heu wirklich nur staubig ist, kann man es großzügig mit Wasser bespritzen oder es portionsweise in großen Wasserbehältern untertauchen. Manche Pferdebesitzer belassen auch gleich ganze Heuballen stundenlang im Wasser, bevor sie sie verfüttern, doch bin ich der Meinung, dass dabei zu viele Nährstoffe mitausgeschwemmt werden.
Diese Methoden funktionieren allerdings nicht bei schimmeligen Heu, denn hier steht nicht nur die Belastung der Atmungsorgane im Vordergrund, sondern auch die nachhaltige Schädigung des Verdauungstraktes. Schimmelpilze können nämlich nicht so einfach mit all ihren Sporen und Toxinen ausgewaschen werden, weshalb schimmeliges Heu unbedingt verworfen werden sollte.
Wenn Ihr Pferd auch nicht gleich nach der Aufnahme von verdorbenem Heu irgendwelche Krankheitssymptome zeigen sollte, so werden Leber und Nieren des Tieres durch den Abbau der Giftstoffe doch sehr in Mitleidenschaft gezogen, sodass es schließlich unter Umständen zu einem plötzlichen Organversagen kommen kann. Ein Risiko, das man als tierliebender Mensch nicht unbedingt eingehen sollte!
Eine weitere Frage, die viele Pferdebesitzer beschäftigt, ist, welche Heusorten für die Verfütterung an Pferde denn nun wirklich geeignet sind. Nach meinen Erfahrungen gibt es kein ‚ungeeignetes’ Heu, solange es schadstofffrei ist. Es kommt vielmehr auf die verfütterte Menge an. Ich habe in meinem Sortiment vom groben Wiesenheu über feines, viele Kräuter enthaltendes Bergheu bis zum Luzerneheu alles vertreten.
Von Grummet, Rotkleeheu und Luzerneheu erhalten meine Pferde nur sehr kleine Portionen, wichtig ist aber dabei, dass dieses Heu trotzdem möglichst täglich gereicht wird, damit sich die Darmflora darauf einstellen kann. So lassen sich Verdauungsprobleme im Allgemeinen gut vermeiden, doch sollte man immer auf eventuelle individuelle Unverträglichkeiten und Bedürfnisse achten.
So ist z.B. die Verfütterung von Kleeheu gerade bei leichtfuttrigen Pferden eine Sache, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, da auch nur geringe Mengen über dem tatsächlichen Bedarf bereits Hufrehe oder andere Stoffwechselkrankheiten nach sich ziehen können. Bei solchen Tieren ist es im Zweifelsfalle also eher anzuraten, nur gutes Wiesenheu zu verfüttern.
Außerdem möchte ich Sie davor warnen, Rotklee- oder Luzerneheu mit Wasser in irgendeiner Weise zu behandeln. Nicht nur, dass dabei die feinen, guten Blattanteile größtenteils verloren gehen, kann nasses Kleeheu auch heftigste Blähungskoliken hervorrufen.
Mit dieser von mir angegebenen Fütterung sollten herkömmliche Freizeitpferde, die nicht mehr als 1-2 Stunden täglich geritten werden, eigentlich ausreichend versorgt sein.
Kraftfutter ist meines Erachtens nicht erforderlich und birgt gerade im Winter, wenn oft nicht ausreichende Bewegungsmöglichkeiten vorhanden sind, nur Gefahren. Ein Überangebot an Getreide oder Fertigfuttermitteln, die als Kraftfutter dienen, kann sich sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche unserer Pferde sehr negativ auswirken.
Fettleibigkeit, Hufrehe, Gelenksgallen und ständige Übererregbarkeit sind nur einige Folgen von chronischer oder auch zeitweiliger Überfütterung mit Kraftfutter, weshalb ich in diesem Bereich zu mehr Zurückhaltung raten möchte.
Auch ein ständig zu hohes Angebot an Vitaminen und Mineralstoffen kann sehr rasch das Gegenteil des gewünschten Effektes erzielen. Dies ist mit ein Grund, warum ich von der Verfütterung von zu vielen zusätzlichen Leckerlis dringend abraten möchte.
Sämtliche Futtermittelhersteller mögen mir bitte verzeihen, aber hier sollte das Wohl unserer Pferde nicht außer Acht gelassen werden. Viel zu selten werden nämlich diesbezüglich auf den Packungen zu empfehlende Mengenangaben gemacht, sodass viele Pferdebesitzer nicht wissen können, welchen Schaden sie ihren Tieren mit diesen wahren Vitaminbomben zufügen können.
Eine genaue Besprechung der verschiedenen Futtermittel möchte ich aber auf spätere Fachartikel verschieben.
Nur noch ein paar Worte zu einem beliebten Winterfutter, dem Mash, welches sich im Normalfall aus aufgekochtem Leinsamen, gequetschtem Hafer, Kleie und Salz zusammensetzt. Diese ziemlich warm servierte Mahlzeit diente in früheren Zeiten vor allem der Aufwärmung und Stärkung von Arbeitspferden, die den ganzen Tag über bei eisiger Kälte geschuftet hatten. Auch Zuchtstuten wurden gerne mit Mash oder einem warmen Kleietrank verwöhnt. In diesen Fällen wird diese stark eiweißhaltige Nahrung auch gut umgesetzt und verwertet, ohne irgendwelche Schäden zu verursachen.
Die Anforderungen, die wir normalerweise heute an unsere Freizeitpferde stellen, sind allerdings zu gering, um eine derart gehaltvolle Fütterung zu rechtfertigen. Allenfalls ganz kleine Portionen können verabreicht werden, ohne dass man mit späteren Folgen rechnen muss.
Gänzlich ungeeignet ist Mash jedoch für Hengste, die davon meist vollkommen überdreht und damit schwerer kontrollierbar werden. Im Winter sollten Hengste – die dann meist keine Zuchtarbeit zu leisten haben – nicht allzu großzügig gefüttert werden, um diesbezüglich keine unnötigen Schwierigkeiten heraufzubeschwören.
Ich erbringe meine Leistungen ohne Honorarforderung. Spenden sind jedoch willkommen und sollten mit einem entsprechenden Hinweis auf das unten angegebene Konto eingezahlt werden. Beachten Sie auch › Danksagungen.
Heidi Keppel
| Keppel Heidelinde | | Bawag P.S.K. | 60000 | | Kontonummer | 72562521 | | IBAN | AT 886000000072562521 | | BIC | OPSKATWW |
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