Angebot für Kalenderwoche 04-08
In dieser Woche fand zum erstenmal die › PFERD BODENSEE in Friedrichshafen statt. Von Anfang an war Kühnle an der Konzeption der Messe beteiligt, die 1996 als "Reiten & Jagen" ihren Anfang nahm.
"Akzent", das kostenlose "Magazin für die Groß-Stadt Bodensee", das im Hotel auslag, brachte ein interessantes Editorial. Der Herausgeber Markus Hotz machte sich Gedanken über die Geizgeilheit und zitierte in diesem Zusammenhang den englischen Sozialreformer John Ruskin, der Ende des 19. Jahrhunderts formuliert hatte:
| Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedacht Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Neben Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen. | | |
Diese Gedanken unterstreichen sehr schön die Geschäftspolitik der Kühnle Kutschenmanufaktur. Wir sind teuer, das ist nicht zu übersehen, aber wir wissen auch warum. Wissen Sie das auch?
Selbstverständlich war die Kühnle Kutschenmanufaktur auch in diesem Jahr mit einem großen Stand auf der Messe in Friedrichshafen vertreten, zusammen mit der » Fahrsportsattlerei Mönch und der Fuhrhalterei » Christel Erz.
Christel Erz zeigte ihren großen Reisewagen, den die Kühnle Kutschenmanufaktur nach einer großen Enttäuschung mit einem anderen Produkt zu ihrer höchsten Zufriedenheit gebaut hat. Diese Erfahrung illustriert sehr gut die oben vorgetragene Erkenntnis des Engländers, der vermutlich ebenfalls durch schlechte Erfahrungen klug geworden ist.
Die Fuhrfrau, die selber Schwarzwälder Füchse züchtet und mit ihren Pferden auch Holz rückt, hat ein interessantes Unternehmen ins Leben gerufen, das das touristische Angebot der Schwäbischen Alb um viele neue Varianten bereichert.
Christel Erz setzt Kombi-Marathongeschirre von » Albrecht Mönch ein, der ebenfalls mit dem Slogan von Kühnle "Weltmeister fahren KÜHNLE-Kutschen" werben könnte, natürlich entsprechend abgewandelt. Das Trio paßte also sehr gut zusammen und demonstrierte, daß Sport und Freizeitindustrie sich nicht ausschließen - im Gegenteil: Wer für höchste sportliche Ansprüche produzieren kann, ist für alle anderen Aufgaben ebenfalls bestens gerüstet. Oder anders gesagt: Weltmeister oder die, die es werden wollen, legen Wert auf höchste Qualität, sie müssen das, sie sind davon abhängig. Mönch und Kühnle produzieren auf höchstem Qualitätsniveau, und davon profitiert jeder Kunde. Christel Erz ist ein weiteres Beispiel für einen zufriedenen Kühnle-Kunden.
Christel Erz und ihre Fuhrleute fahren vierspännig. Das ist bei diesem schweren Wagen auch empfehlenswert. Man kann die Seitenteile hochrollen oder herunterlassen und sich damit auf das jeweilige Wetter einstellen. Damit aber nicht genug: Für kaltes Wetter gibt es eine Heizung; es gibt sogar einen Kühlschrank. Beides wird mit Gas betrieben, wie in jedem Wohnmobil.
Der Kutscher oder die Kutscherin sitzen natürlich außen auf dem Bock. Die Bockdecke kann rundherum angeknöpft werden und sorgt dafür, daß auch das Fahrpersonal sich wohlfühlt. Als der prächtige Wagen, der mit einem Sattelschlepper angeliefert wurde, auf seinem Platz stand, machte Christel Erz auf eine Schwachstelle aufmerksam, die sie bei einer langen Fahrt durch Wind und Wetter entdeckt hatte. An der Seite konnte es ziehen.
Gustav Kühnle überlegte sich gleich, wie man auch an dieser Seite durch Knöpfe die Decke so befestigen könnte, daß sie absolut dicht ist. Das ist ein Musterbeispiel für die Perfektion, für die die Kühnle Kutschenmanufaktur berühmt ist und von der Christel Erz ein Lied singen kann.
Das Angebot für diese Woche aus dem reichhaltigen Fundus der gebrauchten Kutschen und Schlitten soll, der Jahreszeit entsprechend, ein Schlitten sein, und zwar ein antiker Schlitten. Die Kühnle Kutschenmanufaktur ist auch und gerade für Ihre Restaurationsarbeiten berühmt.
Dieser Schlitten könnte auch Sie schon bald durch die Winterlandschaft tragen. Und wenn kein Schnee liegt, setzen Sie den Schlitten als Dekorationsobjekt ein! Wie man an der Abbildung sieht, wird der Schlitten zweispännig gefahren, und zwar von der Sitzbank aus, auf der zwei Personen Platz finden. Zusätzlich gibt es noch eine Notbank, auf der zwei Kinder sitzen können, mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.
Falls dieses Angebot Ihnen nicht zusagt: Orientieren Sie sich im Abschnitt › Aktuelle Angebote über andere Schlitten und gebrauchte Kutschen, die wir derzeit im Angebot haben.
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