| | | Handpferdereiten mit Kindern - eine besondere Freude, auch gut geeignet für Turniere. |  |  |  |
| | | | Das erste Zusammentreffen der Ponys mit den Kindern auf Dartmoorponys, die 350 km ... |  |  |  |
| | | | ... entfernt voneinander die gleichen Aufgaben einübten wie die Großen. |  |  |  |
| | | | Eine praktische Idee: Eine alte Baseballkappe ohne Stirnschild ergibt einen preiswerten und sicheren Maulkorb. |  |  |  |
|
Mit Eseln Nur selten wird man genügend Esel mit geeigneten Reitern finden, um eine reine Eselquadrille zusammenstellen zu können. Also wird man gemischte Paare reiten lassen, wie es beim Ponyfest in Schönbach (Hessen) beim Publikum gut ankam. Da liefen Pferde, Maultiere, Riesenesel und Zwergesel in wunderbarer Harmonie. Neben der lockeren Zügelführung ergänzte das liebevolle Herausbringen der Vierbeiner und die farbenfrohe, aber dennoch zum Gesamtbild passende Kleidung der Reiterinnen die gelungene Quadrille, und Publikum und Presse honorierten das mit großer Zustimmung. Daß nach der Generalprobe ein Zwergesel wegen Lahmheit ausfiel und bei der Premiere ein riesiger irischer Wolfshund mitlief, als hätte er das einstudiert und als sollte das so sein, rief allgemeine Bewunderung hervor. Bei dieser Quadrille war es von großem Vorteil, daß sich Esel, Mulis, Pferde und Hund bereits kannten, auch wenn sie sonst nicht direkt zusammenlebten. Denn leider gibt es Pferde, die vor Schreck über Anblick und Geruch eines Esels und vor allem seiner Stimme mit heftiger Panik reagieren. Wenn Sie also von einem solch publikumswirksamen Schaubild träumen wie einer Quadrille mit Pferden und Eseln, müssen Sie äußerst behutsam vorgehen. Die erste Begegnung zwischen Esel und Pferd müssen Sie sorgfältig vorbereiten, und sie darf nicht zu einer Katastrophe geraten. Nicht der Esel ist es, der sich aufregt, sondern das Pferd. Deshalb sollten Sie Ihr Pferd intensiv arbeiten (langer Geländeritt und/ oder intensive Dressurarbeit), damit der Übermut ausgetobt ist und es keine allzu große Lust mehr hat zu heftigen Reaktionen. Bringen Sie nicht den Esel zum Pferd, damit dieses sich nicht angegriffen fühlt und durch Flucht zurückziehen will, sondern das Pferd zum Esel, der entweder an der Hand festgehalten wird oder hinter einem Zaun steht. Eigentlich ist das alles meist kaum ein Problem... bis der Esel plötzlich losschreit. Deshalb sollten Sie versuchen, den Esel (der Besitzer weiß evtl. wie) zum Schreien zu bringen, damit das Pferd dieses ungewohnte Geräusch akzeptieren lernt. Eselfreunde können jetzt sagen, daß all diese Warnungen albern sind. Aber ich kenne ein Pferd, das aus Angst vor einem schreienden Esel eine gemauerte Boxentrennwand durchbrach und sich dabei schwer verletzte. Und andere Pferde, die in Panik aus einem geschlossenen Reitplatz sprangen. Aber ich weiß auch von vielen Pferden, die neugierig die Nähe der Esel suchen und schnell Freundschaft damit schließen. Wie gesagt, im Normalfall ist das alles kein Problem. Aber weil niemand vorhersagen kann, wie sein Pferd bei einer ersten Begegnung reagiert, ist es besser, darauf vorbereitet zu sein. Ein weiteres Problem muß noch erwähnt werden: Mitunter beißen Esel, wenn sie sich bedrängt fühlen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es ein Mensch, Hund oder Pferd ist- die Bisse sind sehr schmerzhaft. Da Esel meist ein gemächlicheres Tempo haben als Reitpferde, müssen letztere bereit sein, auf Wunsch des Reiters in versammeltem Tempo zu laufen- und zwar im Schritt und im Trab. Sobald sich Pferde und Esel aneinander gewöhnt haben und problemlos im gleichen Tempo nebeneinander her laufen, ist das Einstudieren einer Quadrille kein Problem mehr. Denn Esel sind zwar als stur verschrieen, aber bei guter Behandlung, Rücksichtnahme auf das meist deutlich geringere Tempo der Esel sowie das Gespür für den Zeitpunkt, wo Esel überfordert sind, steht einer Quadrille nichts mehr im Wege.
| |