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Bericht Zum Thema  Ausbildung
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 508.08 der Pferdezeitung vom 21.12.08
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Aquarell der Autorin (30x40cm, 1992) · © 2008
 
Aquarell der Autorin (30x40cm, 1992)
Ausschnitt mitte links · © 2008
 
Ausschnitt mitte links
Ausschnitt rechts oben · © 2008
 
Ausschnitt rechts oben
G.S. mit ihrem Vollblüter Mienenspieler xx · © 2008
 
G.S. mit ihrem Vollblüter Mienenspieler xx

    Durchs Genick treten, stellen, schieben   
    Hufschlagfiguren: Schlangenlinien, Wechseln durch den Zirkel, Volten    
von   Gudrun Schultz-Mehl

Teil 1:  Junger Reiter - junges Pferd
Teil 2:  Arbeit an der Hand
Teil 3:  Panikattacke - Schiefe - Übertreten
Teil 4:  Auf- und Absitzen - Leckerle
Teil 5:  Galopp an der Longe - Rückwärtstreten
Teil 6:  Die gute Hand und Schenkellage
Teil 7:  Der Sitz
Teil 8:  Anlehnung und ruhige Hand
Teil 9:  Motor spritzig zünden, nicht leiernd
Teil 10:  Diagonale Hilfengebung
Teil 11:  Ausweichen auf dem Zirkel
Teil 12:  Klassische Ausbildung
Teil 13:  Sie will sich beschweren
Teil 14:  Leichttraben und Aussitzen
Teil 15:  Reiten in der Halle, Balance
Teil 16:  Verstand und Gefühl
Teil 17:  Galopp: Dickmachen und Hochschlagen
Teil 18:  Galoppiert wie ein Schaukelpferd
Teil 19:  Cavaletti sind immer gut
Teil 20:  Springen über Hindernisse
Teil 21:  Richtlinien für Reiten und Fahren
Teil 22:  Losgelassenheit und Takt
Teil 23:  Einwirken mit den Zügeln
Teil 24:  Natürliche (klassische) Ausbildung


Zum Thema  Ausbildung


12. Oktober 2008

Hallo Nora,

eine Deiner Fragen bei unserem letzten Telefongespräch war: was bedeuten eigentlich die Formulierungen ‚durchs Genick treten, durchs Genick stellen, durchs Genick schieben'? Ich will Dir meine Erklärungen noch mal schriftlich wiederholen, denn von einmal Hören formt sich noch kein Bild. Aber alles, was Du lernen willst, muss zuerst als Bild von Deinem geistigen Auge abrufbar sein.

Dein Pferd soll ja, wenn es nicht ohne jede Anlehnung mit hingegebenem Zügel geritten wird, am Zügel eine elastische Anlehnung suchen. Die treibenden Hilfen aktivieren die Hinterhand des Pferdes, deren Impuls wird über seinen Rücken, seinen Hals und über sein elastisch nachgebendes Genick zum Pferdemaul und von dort zur elastisch auffangenden Reiterhand geleitet, an der sich das Pferd ‚abstößt', unterstützt vom mehr oder weniger kurz gegenhaltenden ‚Kreuz' des Reiters (= gegenhaltende Aufrichtung des Reiterrückens, (tief Luft holen!) statt ziehender Zügel!).

Wenn sich Dein Pferd an Deinem Kreuz, Deiner Hand bzw. vom Gebissstück abstößt, es kurz loslässt, um es sofort wieder leicht anzunehmen, desto deutlicher ‚tritt es durch das Genick' und lässt den von der Hinterhand ausgehenden nach vorne durchfließenden Schwung durch. (Durchlässigkeit)

Das ‚durch das Genick Treten' bedeutet einfach ausgedrückt, dass das Genick des Pferdes dem Schwung nach vorne, der von der Schubkraft der Hinterhand ausgeht, keine ‚Sperre' entgegensetzt, sondern dem Schwung als Leitstelle freien Weg lässt und sich für einen Augenblick ‚selbst trägt' was sich zwar nicht sichtbar, aber für den Reiter fühlbar bemerkbar macht, weil die Anlehnung für einen kurzen Augenblick im Gespür der Reiterhand einen ‚Knick' bekommt, also unterbrochen wird, um danach umso feiner wieder spürbar zu werden.

Das feine Spiel der Finger, vor allem des Ringfingers über die Zügel mit dem Pferdemaul, bei leicht geschlossener Reiterfaust, erlaubt es dem Reiter, die Anlehnung so leicht zu machen, dass das Pferd ‚sich selbst tragen' kann und die vermehrte Anlehnung nur noch in den Augenblicken sucht, in denen das gemeinsame Gleichgewicht droht gestört zu werden.






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6  Poster zu Ausgabe 508
 Lorenzo Superstar Nacht der Pferde '08, Pferd & JAGD
 Ohne Zaumzeug Stehend über den Sprung.
 Anhalten Dirigiert wird mit Gerten.
 Folgen lassen Dressur mit Camargue-Pferden.
 Abgestellt Der Meister ist nicht mehr im Bild.
 Verstärkung Nummer vier schleicht sich an.


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 Hof FYLGJA - der etwas andere Reiterhof 'FYLGJA' ist ein isländisches Wort und bedeutet 'begleiten, geleiten'. [...]

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