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Rasseportrait Zum Thema Westfale · Gesamttext
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 5.99 der Pferdezeitung vom 02.03.99
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Westfalen - Land der Pferde
Der lange Weg zur Weltspitze
Von Werner Stürenburg

Westfalen trägt, ebenso wie Niedersachsen, ein springendes Pferd in seinem Wappen (siehe Foto von  Hengst Damenstolz vor den Toren des Landgestüts). Offenbar war den Westfalen das Pferd seit alters sehr wichtig. Wie sieht es heute aus mit dem Verhältnis zwischen den Westfalen und den Pferden?

Wer aufmerksam den Spitzensport verfolgt, stößt immer wieder auf berühmte westfälische Pferde wie z.B.
  • Ahlerich
  • Rembrandt Borbet

oder noch weiter zurück:

  • Halla

die legendäre Springstute, der in Warendorf sogar ein Denkmal errichtet wurde.


Ahlerich mit Dr. Klimke


Rembrandt Borbet mit Nicole Uphoff, dekoriert mit Goldmedaillen

Diese Pferdenamen sind in der Öffentlichkeit fast so bekannt wie die der Reiter:

  • Dr. Reiner Klimke
  • Nicole Uphoff
  • Hans Günter Winkler

Westfalen ist auch ein Land der Reiter. Warendorf ist nicht nur Sitz des Landgestüts, sondern auch der Deutschen Reitschule und des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei.


Westfalen


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Westfalen - Land der Pferde
Der lange Weg zur Weltspitze
Von Werner Stürenburg

Westfalen trägt, ebenso wie Niedersachsen, ein springendes Pferd in seinem Wappen (siehe Foto von  Hengst Damenstolz vor den Toren des Landgestüts). Offenbar war den Westfalen das Pferd seit alters sehr wichtig. Wie sieht es heute aus mit dem Verhältnis zwischen den Westfalen und den Pferden?

Wer aufmerksam den Spitzensport verfolgt, stößt immer wieder auf berühmte westfälische Pferde wie z.B.
  • Ahlerich
  • Rembrandt Borbet

oder noch weiter zurück:

  • Halla

die legendäre Springstute, der in Warendorf sogar ein Denkmal errichtet wurde.


Ahlerich mit Dr. Klimke


Rembrandt Borbet mit Nicole Uphoff, dekoriert mit Goldmedaillen

Diese Pferdenamen sind in der Öffentlichkeit fast so bekannt wie die der Reiter:

  • Dr. Reiner Klimke
  • Nicole Uphoff
  • Hans Günter Winkler

Westfalen ist auch ein Land der Reiter. Warendorf ist nicht nur Sitz des Landgestüts, sondern auch der Deutschen Reitschule und des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei.


Geschichte


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Geschichte

Es ist kaum bekannt, daß es an verschiedenen Stellen in Westfalen noch im letzten Jahrhundert mehrere wilde Pferdeherden gab, unter anderem in der Senne südlich von Bielefeld. Mit dem Beginn der Industrialisierung sind diese Rassen bis auf eine Ausnahme verschwunden. Noch heute gibt es, Herzog von Croy sei Dank, eine auf sich gestellte Pferdeherde von etwa 300 Tieren, die Dülmener im Merfelder Bruch (siehe Rasseportrait  Dülmener), die eine eigene, ziemlich urtümliche Rasse bilden, mit Aalstrich und Zebrastreifen an den Beinen.

Natürlich gab es schon zu Zeiten der Römer reichlich Pferde in der Gegend, die heute Westfalen heißt. Die damaligen Bewohner hatten bereits einen besonderes Verhältnis zu Pferden. In den letzten hundert Jahren sind viele Gräber entdeckt worden, die Pferdeskelette sowie Überreste von Zaum- und Sattelzeug enthalten. Offensichtlich wurden die Pferde mit ihren toten Besitzern beerdigt; auch Opferungen kamen vor. Noch heute gibt es Spuren dieser alten Strukturen.

In der Gegend von Enger bei Herford, also ganz bei uns in der Nähe, gibt es große Höfe, die Sattelmeier genannt werden. In Enger soll Widukind begraben sein, der die Sachsen gegen die Franken um Karl den Großen geführt hat und letztlich unterlegen ist. In Herford steht ein Denkmal mit Widukind auf dem Pferd.

Die Sattelmeier hatten zu Kriegszeiten und bei Durchreisen des Königs Pferde zu stellen. Wenn der Sattelmeier starb, folgte sein Pferd gesattelt und durfte während des Gottesdienstes durch die Tür der Kirche schauen. Das letzte Begräbnis dieser Art hat während des Zweiten Weltkrieges stattgefunden.

Die offizielle Geschichte westfälischer Pferde beginnt im Jahre 1826. Damals wurde das Landgestüt Warendorf vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gegründet.

Dieser Gründung waren 10 lange Jahre politischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten vorausgegangen. Die Absicht war klar: den Bauern sollte durch kostengünstige Bereitstellung von Deckhengsten ein Anreiz gegeben werden, die Qualität der Nachzucht zu verbessern.

Fast 100 Jahre früher, 1732, hatte ein anderer preußischer König (Friedrich Wilhelm I.) bereits in Trakehnen ein Gestüt gegründet, das sehr erfolgreich war (Trakehner sind noch heute äußerst gefragt). 1735 gründete der Englische König und Hannoversche Kurfürst Georg II. das Landgestüt Celle, das ebenfalls heute noch eine große Rolle spielt.

Das westfälische Landgestüt hatte es in den ersten hundert Jahren sehr schwer. Erst in diesem Jahrhundert wurden große Erfolge gefeiert, die meisten davon sogar erst in den letzten 30 Jahren. Die Gründe dafür sind gut dokumentiert in einem Buch, das der Landwirtschaftsverlag in Münster 1995 herausgegeben hat (Stoffregen-Büller:  Westfalen - Land der Pferde). Die bäuerlichen Stuten waren zu schlecht, die Anzahl preußischer Beschäler nicht ausreichend, das Ergebnis für die Bauern zu schwach und für das Militär nicht schön genug.

So ging der Streit über das Zuchtziel jahrzehntelang hin und her, alle möglichen Rassen wurden eingekreuzt, natürlich auch englische Vollblüter, schließlich setzten sich (verkürzt gesagt) die Bauern durch: für die Landwirtschaft und den Bergbau wurden Kaltblüter gezogen. Kaltblüter spielen heute noch eine große Rolle im Landgestüt Warendorf, obwohl kaum noch Nachfrage besteht.

Erst Anfang dieses Jahrhunderts und verstärkt nach dem Ersten Weltkrieg wurden Hannoveraner Hengste eingesetzt. Nach wie vor war das Zuchtziel ein "kräftiges, breites, gut gebautes und gängiges Arbeits-, Reit- und Wagenpferd", also ungefähr die eierlegende Wollmilchsau.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren zunächst wieder Arbeitspferde gefragt. Im Laufe der fünfziger Jahre ergab sich dann mit der Mechanisierung der Landwirtschaft sehr schnell eine völlig andere Situation: das Überleben des Pferdes überhaupt war in Frage gestellt.

Mitte März 1963 fand in der überfüllten Dortmunder Westfalenhalle eine Großveranstaltung unter dem Motto "Das Pferd muß bleiben" statt, dessen Programm mich stark an die Hop-Top-Show der Equitana erinnert. Damit begann schließlich der Aufstieg der westfälischen Pferdezucht mit spektakulären sportlichen Erfolgen in den achtziger und neunziger Jahren.

Verwendung


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Verwendung

Westfalens Pferde glänzen heute in der Dressur und im Springen. Zusammen mit den Hannoveranern, Oldenburgern und Holsteinern bilden sie die Spitze im Sport und werden in die ganze Welt exportiert.
  • Seit 1982 ist Nordrhein-Westfalen in der Dressur bei Championaten an allen Goldmedaillen beteiligt.
  • Etwa gleichzeitig schafften Westfalen-Pferde auch den Einstieg in den internationalen Springsport.


Natürlich werden, wie immer bei Spitzenleistungen, auch Spitzenpreise erzielt. Das dürfte die Garantie dafür bieten, daß Westfalens Pferde eine glänzende Zukunft haben.

Westfalens Pferde werden heute in Richtung Dressur und Springen gezogen. Leistungsprüfungen sowohl für Hengste als auch für Stuten, Ranglisten und penible Aufstellungen über Gewinnsummen der Abkömmlinge machen deutlich, daß der Spitzensport die Zucht der Warmblüter Westfalens dominiert.

Die sportlichen Erfolge sind zwar der Motor der Entwicklung, aber die Spitze hat leider die Eigenschaft, wenig Platz zu bieten. Es wäre vermutlich nicht möglich, eine Rasse am Leben zu erhalten, wenn der Unterbau fehlte.

Das Landgestüt und die privaten Hengsthalter stellen etwa 300 Hengste, die Mitglieder des westfälischen und rheinischen Pferdestammbuchs etwa 13.500 Stuten. Im ganzen Land werden Turniere auf jeder Leistungsstufe abgehalten und regen die Konkurrenz an.

Man schätzt, daß es heute wieder über 100.000 Pferde in Nordrhein-Westfalen gibt. Die meisten Reiter nehmen nicht an Turnieren teil, sind aber gleichwohl an guten Pferden interessiert. Auch die Pferdezucht ist Trends unterworfen, und nachdem eine zeitlang vor allem Übergrößen bevorzugt wurden, geht der Trend heute wieder zum handlichen Pferd.

Die Freizeitreiterei wird als sogenannter Breitensport gefördert, und mehr und mehr Bauern stellen ihre Betriebe auf Pferdehaltung um. Man muß heute nicht mehr reich sein, um sich ein Pferd halten zu können.

Aussehen


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Aussehen

Unter Westfalen-Pferden versteht die Öffentlichkeit, wie wir oben gesehen haben, weitgehend die Warmblutzucht auf Hannoverscher Basis mit gelegentlicher Einmischung von Vollblut oder auch anderen Linien, z. B. aus Frankreich. Dieses Bild entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. Das Landgestüt in Warendorf betreut insgesamt 4 Rassen:

  • Warmblut
  • Kaltblut
  • Haflinger
  • Reitponies


Die Warmblüter unterscheiden sich im Aussehen für mich nicht von Hannoveranern, Oldenburgern oder Holsteinern. Das ist vermutlich aufgrund der Blutlinien und Zuchtziele auch nicht verwunderlich.

Die Kaltblüter spielten sowohl in der Landwirtschaft als auch im Bergbau eine bedeutende Rolle.

Das Land Nordrhein-Westfalen fühlt sich deshalb dieser Rasse auch besonders verpflichtet und legt Wert auf die Erhaltung, obwohl sich zunächst, abgesehen von spektakulären Auftritten bei den Hengstparaden, keinerlei Verwendung abzeichnete (links der populäre Hengst "Nippes"). Inzwischen werden Kaltblüter wieder im Wald zum Holzrücken eingesetzt.

Aus welchen Gründen in Warendorf neben Warmblut und Kaltblut Haflinger und Ponies gepflegt werden, ist mir unbekannt geblieben.

Die Haflinger stehen heute durch Einkreuzung von Arabern ganz im leichten Typ, so daß Puristen von einer neuen Rasse sprechen. In der Tat haben diese modernen Haflinger mit denen des alten Typs wenig gemein (siehe auch Rasseportrait  Haflinger).

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größtes Ponyland. Bei den Ponies werden die Rassen "Deutsches Reitpony", " Shetland Pony", "Shetland Pony Mini", "New Forrest", " Connemara" und " Welsh Pony" der verschiedenen Typen gepflegt. Im Vergleich zum Warmblut gibt es im Land etwa halb so viele Pony-Stuten, jedoch mehr als doppelt so viele Pony-Hengste.

Haltung, Charakter


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Haltung und Charakter

Das westfälische Warmblut unterscheidet sich vermutlich auch hinsichtlich Haltung und Charakter ebenso wenig von verwandten Rassen. Selbstverständlich wünscht jeder Pferdebesitzer ein umgängliches, verläßliches, nervenstarkes, leistungsbereites Pferd, das sogenannte Verlaßpferd. Die Realität sieht leider anders aus.

Viele Sportpferde verbringen heute ihr Leben zwischen Box und Reithalle. Noch in den fünfziger Jahren haben westfälische Olympiateilnehmer wochentags mit ihren Pferden auf dem Acker gearbeitet und am Wochenende mit denselben Pferden Turniere bestritten.

Heute spielt zwar die bäuerliche Bevölkerung im Reitsport noch eine große Rolle, aber die Städter haben eindeutig aufgeholt. Letztere besitzen üblicherweise keinerlei Weiden und müssen ihre Pferde in Reitställen unterbringen. Aber auch die Bauern (und das Landgestüt) haben sich wenig Gedanken über die Bedürfnisse von Pferden gemacht.

Früher mußten die Pferde jeden Tag arbeiten, kamen an die frische Luft und wurden körperlich stark beansprucht. Wenn man sich alte Fotos anguckt, sieht man ausschließlich ausgeglichene Pferde, die ohne Probleme von Frauen und Kindern beherrscht werden konnten.

Heute ist es eher umgekehrt. Die Pferde stehen den ganzen Tag in der Box, werden selten, aber auf jeden Fall kurzzeitig beansprucht und bereiten jede Menge Probleme. Viele Pferde sind oft krank, schwierig, manchmal sogar "gefährlich".

Als Herdentiere, die natürlicherweise ständig in Bewegung sind und als Überlebensmittel fast ausschließlich das Fluchtverhalten kennen, sind sie heute überwiegend in Gitterboxen untergebracht, die fatal an altertümliche Gefängnisse mit Einzelhaft-Folter erinnern.

Das Landgestüt betreibt daneben sogar noch Ständerhaltung, und bei näherer Betrachtung wird deutlich, daß die berühmten Deckhengste ein eher trauriges Leben haben. Im Herbst werden sie für die Hengstparaden trainiert und treten vielfach in Showprogrammen bei Turnieren und Messen auf, in der Decksaison stehen sie in der Box auf den einzelnen Stationen im Lande und müssen auf Befehl ohne weitere Umstände jede Stute bespringen, die vorgeführt wird.

Zwar gibt es seit vielen Jahren laute Stimmen, die diese Zustände in der modernen Pferdehaltung deutlich als Tierquälerei anprangern, aber bisher sind diese in die Kreise der Züchter, Reitvereine, Landgestüte und FN offenbar nicht vorgedrungen.

Natürlich spielt das Geld auch hier eine große Rolle. Jeder Besitzer, ob Züchter, Landgestüt, Turnier- oder Freizeitreiter, hat erhebliches Kapital in seine Pferde gesteckt. Würde man die Pferde in einer Herde halten, käme es sicherlich zuweilen zu leichten oder auch schwereren Verletzungen, die man sich nicht leisten kann.

Aber schon Einzelhaltung mit Paddock (nicht viel besser, aber zweifellos besser als gar nichts) ist zu teuer und risikoreich. Deshalb stehen die Chancen schlecht, daß sich an diesen Zuständen in absehbarer Zukunft etwas ändern wird.

Persönlichkeiten wie  Pat Parelli,  Monty Roberts oder Klaus Ferdinand Hempfling (und andere mehr) zeigen eindrucksvoll, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd aussehen soll und kann: das Pferd folgt dem Mensch auf Schritt und Tritt wie ein gut erzogener Hund (und ist glücklich dabei). Es fällt auf, daß seit etwa 20 Jahren gleichzeitig verschiedene Personen ähnliche neue Botschaften verkünden. Obwohl sie sich im einzelnen zum Teil erheblich unterscheiden, stehen die Gemeinsamkeiten in starkem Kontrast zu herkömmlichen Methoden und Anschauungsweisen.

In krassem Gegensatz dazu kann man auf jeder Vorführung traditioneller Züchterkreise erleben, wie die Pferde die Menschen hinter sich herschleifen. Bildhaft gesprochen "hängt an jedem Pferd ein Gestütsoberwärter". Das Pferd schleift den Menschen quer durch die Bahn, und das Publikum applaudiert auch noch dazu.

Diese Bilder sind schlicht skandalös. Pferde erscheinen dann nicht nur als gefährliche Wesen, sie sind tatsächlich gefährlich, weil sie nicht verstanden und damit mißhandelt werden.

Immerhin hat die Queen Anfang der achtziger Jahre Monty Roberts als Berater engagiert. Er schildert in seinem Buch sehr plastisch, daß die Gestütsbeamten sich bedroht fühlten und sogar vor Sabotage nicht zurückschreckten.

Die Botschaften der "Pferdeflüsterer" fallen vor allem bei Freizeitreitern auf fruchtbaren Boden. Es steht zu hoffen, daß die Spezialisten in den Landgestüten (und der FN), die bisher zur Freizeitreiterei ein eher gespanntes Verhältnis hatten, ähnlich wie die Queen bemerken, daß unsere Zeit ganz neue Erkenntnisse zu Pferden hervorbringt, die das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd völlig neu definieren.


Zuchtverband


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Zuchtverband

In Nordrhein-Westfalen, einem der Bindestrich-Bundesländer, ist auch die Pferdezucht aufgeteilt. Es gibt das Westfälische Pferdestammbuch in Münster und das Rheinische Pferdestammbuch in Bonn, beides eingetragene Vereine mit eigenen Brandzeichen.

Westfälisches Pferdestammbuch e.V.
Postfach 460107
48072 Münster
Telefon 0251/32809-81
Fax 0251/32809-24

Rheinisches Pferdestammbuch e.V.
Endenicher Allee 60
53115 Bonn
Telefon 0228/703364
Fax 0228/766



Im Pferdezentrum Handorf (Münster) bzw. in Aachen finden mehrmals jährlich Auktionen und Verkaufswochen statt.

Außerdem vermittelt das Westfälische Pferdestammbuch an jedem letzten Montag im Monat ab 18 Uhr zwischen Züchtern und Käufern. In der beheizten Reithalle können die Pferde je nach Ausbildungsstand im Freispringen oder unter dem Reiter begutachtet und in der zweiten Halle ausprobiert werden.

Die Palette der angebotenen Pferde ist breit gestreut, Provisionen fallen nicht an. Das Team des Pferdestammbuchs steht auf Wunsch beratend zur Verfügung. Ansprechpartnerin: Nicole Biermann, Telefon 0251/32809-64, E-Mail  WestfalenPferde@t-online.de, Online  www.westfalenpferde.de; dort auch die Termine für die Auktionen und Verkaufswochen sowie Informationen über die angebotenen Pferde und die erzielten Ergebnisse.

Nachbar

In der  nächsten Woche berichte ich über einen Züchter aus Bad Oeynhausen, der erst als Rentner über seine Enkelin wieder zu Pferden kam und mir vor zwei Jahren mit 89 Jahren einen Jährling aus westfälischer Zucht verkauft hat.

Er stellte mir den Hengst als Piquet-Sohn und Pilot-Enkel vor, was mir absolut nichts sagte. Inzwischen habe ich mich schlau gemacht und weiß, daß Pilot der Spitzenverdiener der westfälischen Zucht war. Heute sehen wir, daß Pit nicht nur schön, sondern auch aufmerksam, gelehrig, lernbereit und leicht gelangweilt ist. Es ist meiner Tochter Merle eine Freude, mit ihm zu arbeiten.


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Rasseportrait Zum Thema Westfale · Gesamttext
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 5.99 der Pferdezeitung vom 02.03.99
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Es ist jetzt der 30.08.2008, 09:48, GMT +01:00
Konsequent in alter Rechtschreibung - ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
Tip: Deutsch/Englisch-Übersetzung: » dict.cc


Olewo

 

  Medizinisch wirksam, praktisch, gut

 
 
 

Ansorena

 

  Pferdefotograf aus Leidenschaft

 
Zum  Pferd:  Pferde-Messe ·  Pferdemarkt ·  Pferdekauf ·  Pferdeverkauf
Verantw. im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Werner Popken
©1999-2099 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
0049(0)5744-5115-74   0049(0)5744-5115-75   0049(0)160-795-7163
ISIS GmbH & Pferdeverlag · Hauptstr. 13 · 32609 Hüllhorst
Germany · HRB 2627 AG Bad Oeynhausen · USt-Id DE811992532


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z.B.   Hufklinik/08-35: Hufprobleme Hufrollenerkrankung Bei der sog. Hufrollen- oder Strahlbeinerkrankung handelt es sich nicht um ...