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3 Leserresonanzen zu Ausgabe 400 vom 26.11.06


Leserbrief  1953 zu Ausgabe  400
28.11.06



Artikel aktuell

Guten Abend Herr Popken;

Zuerst meochte ich ihnen gerne zu ihrem sehr gelungenen Artikel der letzten Wochen gratulieren: wirklich hervorragend auf viele Seiten eingegangen und absolut nicht reisserisch aufgemacht.

Schade war die Resonanz in den Leserbriefen sehr duerftig - kommt es daher, dass sich niemand diesbezueglich aus dem Fenster lehnen will? Vor allem vielleicht als Inserent und daher vielleicht angewiesen auf das Wohlwolllen seiner potentiellen Kunden? Gerade als Frau als Zuechter ist man doch immer mit dem Klischee des:" die hat ja nichts besseres gefunden" oder ‚ "die mit ihren Hengsten..." konfrontiert.

Dabei stehen die Menschen, die professionell mit Tieren zu tun haben, meist in einem viel natuerlicheren und zwangloseren Verhaeltnis ihren anvertrauten Tieren gegenueber als diejenigen, welche ihren tierischen Freizeitpartner aus kompensations- oder anderen persoenlichen Gruenden gewaehlt haben. Wobei sich natuerlich wieder die Frage stellt, ob auch die profs nur kompensieren.

Gerne waere ich durch alle ihre Links gestoebert aber wenn ich mir das vornehme, ist das Thema in der Pferdezeitung abgehakt, bevor ich fertig mit lesen bin; daher habe ich nur ihre Artikel gelesen.

Ich bin gespannt, wie sie das Thema abschliessen werden.

Meine Bemerkungen am Rande:

Was waere zur mythologischen Bedeutung Mensch - Tier zu sagen? Leda mit dem Schwan? Oder die Dame, die auf dem Stier davongeritten ist? Wie hiess sie noch gleich? Woher kam der Kentaur? Wieso spielt das Einhorn hauptsaechlich in weiblichen Fantasien eine Rolle? Und der vielen Beispiele mehr.

Dann noch eine eher prosaische Bemerkung:
Im englischen Sprachgebrauch ist die Redewendung fuer eine sehr abgelegene Gegend ( wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen ) allgemein bekannt als: Sheep f.....ing country.

Was das fuer gewisse menschliche Augen eher gewaltvolle Paaren verschiedener Tiere anbelangt: Ihre Frage bezueglich des Deckaktes an der Hand ist sicher berechtigt und nicht immer eitel Sonnenschein fuer Menschen, die sich das wie bei sich im Schlafzimmmer vorstellen. Auch werden manchmal junge Stuten in Freiheit auf der Weide regelrecht ( in unseren Augen ) vergewaltigt, weil sie nicht stehenbleiben; das ist zwar die Ausnahme, bestaetigt aber immerhin die Regel. Das Resultat ist aber doch immer die Fortpflanzung - wo waeren wir ohne diese?

Nochmals: Bravo fuer den sehr guten Artikel!


Leserbrief  1955 zu den Ausgaben  398,  399,  400,  401
17.12.06



Bericht 398 bis 401

Hallo, Herr Popken,

Die magere Reaktion auf die vier doch ziemlich heftigen Berichte hat auch mich erstaunt. Mein Schweigen lag daran, daß mir DAZU tatsächlich nichts mehr einfiel. Ich bringe auch keinerlei Verständnis für diese... Fehlleistungen von Mutter Natur auf.

Andererseits: sobald ein Thema den Tier- oder Pferdeschutz berührt (und das taten die drei Berichte ja), ist Schweigen im Walde.

Pferderipper, Schlachttransporte, Fohlentötungen, Überforderung, usw. usw. - davon will man in der Regel nichts hören. Die Pferdewelt ist ja so glanzvoll und schön.

Daß ich nicht bitterböse lache...

Licorno


Leserbrief  1977 zu den Ausgaben  398,  399,  400,  401
07.01.08



Artikelserie Ausg. 397/401 ueber Zoophilie

Lieber Herr Popken,

während der freien Tage hatte ich Gelegenheit, Ihre Artikelserie zum Thema Zoophilie zu lesen, und ich möchte die Gelegenheit ergreifen, Sie zu Ihrer ausführlichen Recherche und vorurteilsfreien Darstellung zu beglückwünschen.

Solche Artikel sind bedauerlicherweise dünn gesät, bzw, Ihrer ist eigentlich der Erste dieser Art in einer Publikation außerhalb des psychologisch/sexualwissenschaftlichen Kontextes.

Ich würde gerne Links zu diesen Artikeln auf vermeintliches-Tierleid-online aufnehmen und bitte hermit um Ihre Erlaubnis.

Sie fragen an einer Stelle, warum die Zoophilen (verdammtnochmal) nicht einfach stille sind sondern vielmehr ihre Umwelt zum Denken zwingen, auch wenn die gar nicht will.

Die Antwort ist ganz einfach: So lange wie die veröffentlichte Meinung und eine Handvoll überengangierter "Tierschützer"innen versuchen, eine unliebsame sexuelle Minderheit zu diskreditieren und zu kriminalisieren, indem sie mit Vorsatz nicht zwischen Zoophilen und Gewalttätern unterscheiden, so lange sind die Zoophilen nachgerade gezwungen, an geeigneter Stelle dagegenzuhalten.

Wobei sich das in fast allen Fällen auf Reaktionen beschränkt.

Webseiten drängen sich nicht auf, da muß keiner hingehen, wenn er nicht will. Radiosendungen kann man abstellen. In Kinofilme wird niemand gezwungen :-)
Natürlich ist man dann ein Ignorant, aber man hat ein geruhsames Leben :-))

Daher nochmals meine Hochachtung, daß Sie sich dieser Herausforderung gestellt haben und ich verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Michael Kiok



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Konsequent in alter Rechtschreibung - ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
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©1999-2006 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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