Leserbrief › 1977 zu den Ausgaben › 398, › 399, › 400, › 401 07.01.08
Artikelserie Ausg. 397/401 ueber Zoophilie
Lieber Herr Popken,
während der freien Tage hatte ich Gelegenheit, Ihre Artikelserie zum Thema Zoophilie zu lesen, und ich möchte die Gelegenheit ergreifen, Sie zu Ihrer ausführlichen Recherche und vorurteilsfreien Darstellung zu beglückwünschen.
Solche Artikel sind bedauerlicherweise dünn gesät, bzw, Ihrer ist eigentlich der Erste dieser Art in einer Publikation außerhalb des psychologisch/sexualwissenschaftlichen Kontextes.
Ich würde gerne Links zu diesen Artikeln auf vermeintliches-Tierleid-online aufnehmen und bitte hermit um Ihre Erlaubnis.
Sie fragen an einer Stelle, warum die Zoophilen (verdammtnochmal) nicht einfach stille sind sondern vielmehr ihre Umwelt zum Denken zwingen, auch wenn die gar nicht will.
Die Antwort ist ganz einfach: So lange wie die veröffentlichte Meinung und eine Handvoll überengangierter "Tierschützer"innen versuchen, eine unliebsame sexuelle Minderheit zu diskreditieren und zu kriminalisieren, indem sie mit Vorsatz nicht zwischen Zoophilen und Gewalttätern unterscheiden, so lange sind die Zoophilen nachgerade gezwungen, an geeigneter Stelle dagegenzuhalten.
Wobei sich das in fast allen Fällen auf Reaktionen beschränkt.
Webseiten drängen sich nicht auf, da muß keiner hingehen, wenn er nicht will. Radiosendungen kann man abstellen. In Kinofilme wird niemand gezwungen :-) Natürlich ist man dann ein Ignorant, aber man hat ein geruhsames Leben :-))
Daher nochmals meine Hochachtung, daß Sie sich dieser Herausforderung gestellt haben und ich verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Michael Kiok
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