Sex: Warum das ganze Theater? Freude, Leid und Not: Sex ist lebensnotwendig von Gerd Hebrang
Zu den Themen Sexualität, Sodomie, Zoophilie |
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In der letzten Woche habe ich mich um » Aufklärung bemüht. Falls mich irgend jemand mißverstanden haben sollte: Niemand ist legitimiert, Tiere zu quälen, aus welchen Gründen auch immer. Das ergibt sich eindeutig und hinreichend aus dem » Tierschutzgesetz.
Wie dieses Tierschutzgesetz zu interpretieren ist und ob es im einzelnen greift, ist eine andere Frage. Es gibt bekanntlich bereits in Bezug auf den "normalen Gebrauch" der Tiere erhebliche Meinungsverschiedenheiten, und zwar nicht nur hinsichtlich der » Massentierhaltung, sondern auch der Verwendung als » Haustier oder » Sportgerät.
Die » Tierschützer, die sich speziell der Frage "Sex mit Tieren" widmen, wollen jedoch anscheinend polarisieren; ihre Sprache ist aggressiv, ein Verständnis für die angeschuldigten Menschen wird nicht einmal ansatzweise aufgebracht, die Darstellungen der Gegner werden ignoriert oder pauschal beiseitegewischt:
| Die "Zoos" - wie sie sich selbst nennen - behaupten von sich, die Tiere als Sexualpartner wirklich zu lieben. Doch in Wirklichkeit werden sie zu "lebenden Objekten" degradiert und dienen einzig und allein der sexuellen Befriedigung. » Tierquälerei im Netz | | |
Ich will Sie nicht mit dem ganzen Text langweilen, den Sie bei Bedarf selbst nachlesen können. Eine sachliche Kommentierung dieser pauschalen Diffamierungen Satz für Satz finden Sie unter » Das böse Internet. In einem Interview mit dem Schwäbischen Tageblatt erklärt Gabriele Frey, Projektleiterin für "Verschwiegenes Tierleid" beim Verein "Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegener Saar e.V.":
| Um der zunehmenden Entwicklung des Tieres als Sexualobjekt und den damit gegebenen Risken für das Wohl des Tieres wirksam zu begegnen, wäre neben der notwendigen Aufklärung durch sachdienliche Information ein generelles gesetzliches Verbot sexuellen Handlungen mit Tieren erforderlich. » Missbrauch von Tieren - ein Tabu breitet sich aus | | |
Am Rande: Deutsch ist eine schwere Sprache, zu schwer für Redakteure: Ein Tabu kann sich nicht ausbreiten. Dieses Interview wurde aus aktuellem Anlaß geführt. Ein Mann war dabei ertappt worden, wie er im Tierpark Wihelma in Stuttgart ein Schwein oder eine Kuh benutzt hatte. Immer dann, wenn ein besonders eklatanter Fall von nicht zu entschuldigendem Fehlverhalten bekannt wird, werden Forderungen nach Strafverschärfung laut. Dabei ist es unerheblich, um welches Delikt es sich handelt. Die Strafgesetzgebung geht jedoch seit langem davon aus, daß Strafen nicht die einzige Reaktion des Staates sein können und diese das eigentliche Problem im Grunde nicht lösen.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Verurteilung abweichenden Verhaltens gesondert verfolgt werden muß. Die Tierschützer unterstellen, daß die Tiere leiden. Sollte das der Fall sein, würde das Tierschutzgesetz allein greifen. Bei Übergriffen auf fremdem Gelände kommt das Delikt des Hausfriedensbruchs hinzu. Grundsätzlich wird unterstellt, daß den Tieren durch sexuellen Gebrauch körperlicher und seelischer Schaden zugefügt wird.
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