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Die Bewertung sexueller Verhaltensweisen unterliegt offensichtlich der gesellschaftlichen Verabredung. Der Begriff der Kuppelei ist vollständig aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwunden. Sex mit Tieren ist allerdings nach wie vor tabuisiert. Sex wird als eine Angelegenheit betrachtet, die zwischen erwachsenen Menschen stattzufinden hat. Dabei geht die Diskussion ständig weiter:

Während in Teilen der europäischen Kultur Homosexualität erst in den letzten Jahrzehnten ihre Position als Tabuthema verloren hat und zugleich in manchen Ländern dieses Tabu noch immer sehr stark ist, ist die Frage nach Hetero- beziehungsweise Homosexualität in anderen Kulturen fast unbekannt. Dort wird weniger streng zwischen homo und hetero unterschieden, was der Charakteristik der menschlichen Sexualität eher gerecht werden dürfte als eine schroffe Polarisierung. Die heute unstrittige Tatsache, dass es verschiedene Grade zwischen Homo- und Heterosexualität gibt, hat man Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Begriff der Bisexualität zu fassen versucht. Viele Sexologen vertreten die Ansicht, dass fast jeder Mensch bisexuelle Anteile besitzt, die manchmal mehr, manchmal weniger stark ausgeprägt sind.
» Homosexualität

Die Entwicklung ging also dahin, den Menschen mehr Freiheit einzuräumen. Statt sie in ein festes Schema zu pressen, erwarten wir heute, daß jeder in sich selbst hineinhorcht und herausfindet, was mit ihm los ist. So werden Homosexuelle ja nicht mit einem deutlich erkennbaren Mal auf der Stirn geboren, sondern werden sich irgendwann einmal im Laufe ihrer Entwicklung bewußt, daß sie anders sind, als von ihnen erwartet wird, und später werden sie diese Tatsache vielleicht auch öffentlich kundtun. Der englische Spezialbegriff ist inzwischen in die deutsche Sprache eingegangen: » Coming-out.

Es ist unheimlich bequem, Andersartigkeit zu brandmarken und auszugrenzen. Das passiert ständig und überall. Männer grenzen Frauen aus, Deutsche Ausländer, Jungen die Mädchen, Mitglieder einer Clique alle anderen, Nazis die Juden, Dressurreiter die Springreiter, Herrenreiter die Ponyleute usw. Viele dieser Verhaltensweisen sind vorübergehender Natur und lassen sich durch Aufklärung, Erziehung und Erfahrung beeinflussen. Wenn man zum Beispiel erst einmal einen der verhaßten Ausländer persönlich näher kennt, sind die Vorurteile schnell verflogen und man sieht den Menschen, nicht den Ausländer.

Nun also die Perversen, die Sex mit Tieren haben. Was ist mit denen? Soweit ich sehen kann, ist diese Gruppe genauso vielfältig wie jeder andere auch. Wie ist das denn zum Beispiel mit den Heterosexuellen? Da gibt es die, die ihre Frauen und Kinder schlagen, und die, die mehr oder weniger regelmäßig Prostituierte aufsuchen, andere wiederum wollen gefesselt und ausgepeitscht werden, die harmloseren Typen gehen fremd oder haben eine feste Freundin nebenbei. Und die ganz normalen, braven Ehemänner, was ist mit denen? Sind das alles großartige Liebhaber, oder eher Langweiler?

Ich habe jetzt nur von den Männern gesprochen: » Männer sind Schweine. Frauen sind ja anders. Oder?

Frauenlogik

Ich (w) fahre mit einem Bus nach Hause. Der Bus ist etwas voll, also erspare ich mir das Stempeln der Karte und möchte eine Frau vor mir bitten, dies für mich zu tun. Aber wie spreche ich sie am besten an, mit du oder Sie? An der vorletzten Haltestelle ist sie nicht ausgestiegen, also fährt sie mit bis zur letzten Haltestelle. Ich schaue sie mir genauer an. Sie hat eine Flasche Wein dabei, also fährt sie zu einem Mann. Die Weinflasche ist nicht gerade die billigste, also muss es ein hübscher Mann sein. Bei uns in Dorf gibt es nur zwei hübsche Männer - mein Mann und mein Liebhaber. Zu meinem Liebhaber kann sie nicht fahren, da ich selbst dorthin unterwegs bin. Also fährt sie zu meinem Mann. Mein Mann hat zwei Liebhaberinnen - Katrin und Beate.

Katrin hat doch gerade Urlaub...

Ich: Beate, kannst du bitte die Karte für mich stempeln?

Beate: Kennen wir uns??????
» Witzig, Witzig - Aktuelle oder Lieblingswitze hier posten!

Der Comedian » Mario Barth ist mit dem Programm "Männer sind Schweine, Frauen aber auch!" bekanntgeworden. So so. Sind Frauen vielleicht gar nicht so harmlos, wie es zunächst aussieht?






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Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
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©1999-2006 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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