Sagt Ihnen der Name "Weltmeyer" etwas? | Weltmeyer – welch ein Name, welch ein Pferd, welch eine Vererbungskraft. Schon als Hermann Meyer 1986 seinen Hengst auf der Körung in Verden präsentierte, waren Züchter und Kommissionen aus dem Häuschen. Der Name, die Siege auf der Körung, in der Hengstleistungsprüfung, beim Bundeschampionat und bei der DLG-Ausstellung waren eine Prophezeiung, die sich schließlich erfüllte. 51 gekörte Hengste hat er für Hannover gebracht, Hengstleistungsprüfungssieger und Bundeschampions in Serie geliefert, von denen viele beginnen, sich züchterisch zu bewähren. [...] Was noch wichtiger ist: auch im "Großen Sport" hinterlassen die ersten Weltmeyer-Nachkommen ihre Erfolgsspuren. So holte Ellen Schulten-Baumer Einzel- und Mannschaftsgold bei der Dressur-EM der Jungen Reiter mit der Weltmeyer/Marbod-Tochter Weserperle S. Wie Weltmeyer aus einer Dynamo-Mutter ist mittlerweile Grand-Prix-erfolgreich unter Holga Finken. 615 eingetragene Turnierpferde verdienten bisher über 200.000,- DM auf deutschen Turnierplätzen. Daraus resultiert ein Zuchtwert in der Dressur von spektakulären 177 Punkten. » Weltmeyer | | | Tja, das ist lange her. "Wie Weltmeyer" wird nun seit einigen Jahren von Emma Hindle geritten. | Nach dem Sieg in der Hengstleistungsprüfung Medingen 1993 ging Wie Weltmeyer zunächst vielseitig im Sport, erzielte Siege und hohe Platzierungen in Springpferdeprüfungen bis Klasse L und Dressurpferdeprüfungen bis Klasse M. Ein wichtiger Höhepunkt war der überlegene Sieg der Finalqualifikation beim Bundeschampionat des Deutschen Dressurpferdes 1996 mit der Traumnote 9,3. Im Finale errang er die Bronzemedaille bei den sechsjährigen Dressurpferden. Mit gerade mal acht Jahren war Wie Weltmeyer 1998 sechsfacher Sieger in Grand Prix und Grand Prix Spécial, 1999 gelang der Durchbruch auf internationalem Parkett. Mit Emma Hindle stand er 2000 in der britischen Auswahlmannschaft für die Olympiade in Sydney. Das Erfolgs-Duo Wie Weltmeyer und Emma Hindle katapultierte sich in der Turniersaison 2003 in die internationale Dressur-Spitze. Höhepunkt der Freilandsaison wurde die Dressur-EM in Hickstead. Als bestes britisches Paar (Platz acht der Einzelwertung) trugen Wie Weltmeyer und Emma Hindle entscheidend zum Gewinn der Mannschafts-Bronzemedaille durch Großbritannien. Damit übernahmen sie auch die Führung in der nationalen britischen Dressurrangliste. 2004 nahmen beide an den Olympischen Spielen in Athen teil, wo sie allerdings vom Verletzungspech ereilt wurden. » Wie Weltmeyer | | | Oh, das ist ja nun schade. Aber im Jahr darauf holte Wie Weltmeyer mit Emma Hindle zweimal Platz vier beim CDIO Saumur. | Diamond Hit war der Star der kleinen Tour beim CDIO in Saumur am letzten Aprilwochende. Diamond Hit konnte direkt bei seinem zweiten internationalen Start den St. Georg als auch die Inter I gewinnen. Mit geliehener Musik und sehr viel Improvisation wurden Diamond Hit und Emma Hindle in der Inter Kür zweiter. Richter wie Zuschauer waren von allen drei Ritten begeistert und bestätigen beide eine sehr große Zukunft. Auch Wie Weltmeyer zeigte sich nach langer Verletzungspause wieder in Form. Emma Hindle und Wie Weltmeyer, die seit den Olympischen Spielen in Athen, nicht mehr auf Turnieren gestartet sind konnten in Saumur wieder an gute Erfolge anknüpfen. Wie Weltmeyer wurde jeden Tag wieder sicherer und konnte im Grand Prix und in der Kür jeweils den vierten Platz belegen. So haben Emma Hindle und Wie Weltmeyer wieder einen großen Schritt in Richtung Europameisterschaft gemacht. » Wie Weltmeyer und Diamond Hit sind in Top-Form. | | | Der Bericht von Astrid Appels geht aber über diese nüchternen Töne weit hinaus. Sie feiert Pferde und Reiterin, die ein erstaunliches Geheimnis zum besten gibt: | Die Geschmeidigkeit, mit der sich Hindles Pferde bewegten, war bemerkenswert. Sowohl Diamond Hit als auch Wie Weltmeyer federten mit Zuversicht vom Boden ab. Das Geheimnis dieser Kraft und des Rhythmus ihrer Pferde ist die Tatsache, daß sie keine Eisen tragen. "Das Erlebnis, ohne Hufeisen zu reiten, ist unglaublich," erklärt Hindle. "Vor drei Jahren hatte Wally ein Problem, nachdem ein Huf beschlagen worden war, also wollten wir sehen, wie es ohne geht. Seit der Zeit haben wir die Eisen immer für drei Monate im Winter abgenommen und dann für die Turniere wieder draufgetan. In diesem Jahr haben wir ganz darauf verzichtet, und ich finde es großartig." Hindle lobt ihren Schmied Erwin Zimmermann für seine ausgezeichnete Hufpflege und behauptet, daß sich die Pferde am besten ohne Eisen bewegen. "Wie jedermann glaubte ich, daß Pferde Eisen brauchen, aber schließlich werden sie ohne geboren," scherzt sie. » Competition Success - World Class Dressage Success | | | Wer hätte das gedacht?
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