Pferdezucht in Hessen
In allen Teilen Hessens gab es schon seit Jahrhunderten hochwertige Zuchtstätten. Führend waren zunächst die Zuchten der Landesfürsten.
Schon 1490 werden die "Wilden aus der Stout Zapfenberg" (Sababurg) erwähnt, jene in der Waldeinsamkeit des Reinhardswaldes gehaltenen eisenharten, kräftigen, beweglichen und ausdauernden Pferde, die den besten Tauschartikel des Hofes von Hessen-Kassel abgaben.
1724 erhob Landgraf Karl das Gestüt Beberbeck mit dem von einer 4m hohen Mauer eingefriedigten Bergpark zum Hofgestüt. Besondere züchterische Bedeutung erlangte Beberbeck als preußisches Hauptgestüt 1876.
240 Jahre lang haben hessische Landgestüte die züchterische Entwicklung der heimischen Zucht mit gesteuert und die Züchter in Haltungsfragen beraten.
In der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts stand die Zucht des Kaltblutpferdes im Vordergrund, das in Hessen eine besonders wirtschaftliche Typprägung fand. Daneben entwickelte sich die Zucht des Wirtschaftswarmblutpferdes auf der Grundlage von Oldenburgern und Holsteinern.
Als nach dem Krieg durch die Motorisierung der Bedarf und die Nutzung sich wandelten, waren diese einsatzfreudigen und menschengeprägten Karossiers die Grundlage für ein edles, großrahmiges Reitpferd, das vielseitig einzusetzen ist.
Auch heute noch wird die Mehrheit der Hessenpferde in bäuerlichen Betrieben mit ein bis zwei Stuten gezogen. Dadurch geht die Prägung auf den Menschen nicht verloren. Die Pferde gehören zur Familie.
Vereinsregister Nr. 646 (AG Alsfeld) Ust-Ident-Nr. DE 113055627
Vertreten wird der Verband Hess. Pferdezüchter durch den Vorsitzenden Gerhard Senckenberg oder ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus den Herren Gerhard Senckenberg (Vors.), Konrad Böth, Walter Robert Unsere Geschäftsstelle ist durchgehend von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr besetzt. 
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