Captain Vivians Drag
Benjamin Herring, Großbritannien Captain Vivians Drag, Ausschnitt Radierung, fotografiert am 14.02.2004, 18x23 cm Inschrift: Captain Vivian's Drag, Benjamin Herring auf dem Stand › Kühnle
In der letzten Woche habe ich eine englische Radierung des 19. Jahrhunderts gewürdigt, die ich auf der Messe › Pferd Bodensee in Friedrichshafen gesehen und fotografiert hatte (› Vierspänner).
Es war nicht das einzige Blatt. Natürlich ist diese Aufnahme ebenso verspiegelt wie die letzte, aber für meine Zwecke reicht es.
Diese Kunstwerke hatte ich früher schon flüchtig wahrgenommen, aber mich nie dafür interessiert. Wer hatte sie hergestellt, wo werden sie heute gehandelt?
Marion Kühnle arbeitet mit einer Galerie zusammen, die auf Pferde in der Kunst spezialisiert ist und ebenfalls auf der Messe vertreten war. Leider hatte ich keine Zeit, mich mit den Inhabern intensiver zu beschäftigen. Sie wehrten mich sofort ab, weil sie mir unterstellten, ich hätte es auf ihr Geld abgesehen. Wie man sich täuschen kann!
So mußte ich erneut Google und das Internet bemühen, um mich kundig zu machen. Und wieder einmal war ich in kürzester Zeit ausreichend im Bilde. Nun kann ich Ihnen von meinen Erkenntnissen berichten.
Benjamin Herring, jr., Tonbridge, 1830-1871 Der Vater John Frederick Herring senior (1795-1865) ist wohl etwas berühmter; auch sein Onkel Benjamin Herring senior (1806-1830) war Künstler. Dieses Bild wird bei einem Postershop als Werk des Vaters angeboten (» Captain Vivians Drag). Das ist aber ein Irrtum. Die englische Firma Thomas Ross besitzt über 10.000 Platten und druckt fleißig nach. Sie besitzt auch die Radierung, von der dieses Blatt abgezogen wurde (» Captain Vivians Drag).
Die New Yorker Galerie Haley & Steele bietet sogar einen Druck aus dem 19. Jahrhundert an und weiß, wer das Blatt damals publizierte, und wer es reproduziert hat (» The Drag). Benjamin Herring wird als Künstler genannt. Er hat vermutlich ein Ölgemälde hergestellt. Danach fertigte Charles Hunt die Radierung - eine kunsthandwerkliche Tätigkeit. F. Herbault brachte das Blatt 1875 heraus. Da war der Künstler schon tot.
Kommentar Von › Werner Popken
| | Gesamtansicht Der Plattendruck ist deutlich zu sehen |  |  |  |
| In der Rezension der letzten Woche (› Kutschen Europas des 19. und 20. Jahrhunderts) hatten wir gelesen, daß es in England eine viel reichere Literatur über die Kutschen des 19. Jahrhunderts gibt. Anscheinend verhält es sich in der Kunst genauso. Wir hatten uns vor einiger Zeit mit den Pferdegemälden von Stubbs beschäftigt (› Stuten und Fohlen, › Lord Grosvenors Araber, › Die Familien Milbanke und Melbourne, › John und Sophia Musters, › Eclipse, › Hambletonian, › Euston, › Der Kampf, › Phaeton, › Richmond, › Löwe, › Cheetah, › Jagd, › Captain Samuel Sharpe, › Pumpkin).
Stubbs hatte von der Pferdebegeisterung des englischen Adels profitiert, der sein Geld in Pferdewetten steckte und damit die Welt bis heute nachhaltig veränderte. Die Gründung des Jockey Club und der Vollblutzucht fällt in diese legendäre Zeit. Es leuchtet ein, daß auch noch andere Maler von dieser Situation profitiert haben. Dazu gehörte offenbar die Familie Herring.
Die allgemeine Begeisterung führte dann zur Reproduktion der begehrten Kunstwerke, wie das auch heute noch der Fall ist: Keith Haring z.B. begegnet einem an jeder Ecke, kein T-Shirt, kein Mousepad, keine Kaffeetasse, die gegen Haring gefeit ist. Im Zeitalter der Reproduzierbarkeit werden natürlich auch die alten Kunstwerke reproduziert. Der Originaldruck aus dem 19. Jahrhundert wird mit 585 $ notiert (» The Drag), der frische Originalabzug von der Originalplatte wird mit 45 $ (» Retail Price Codes, Typ X: » Captain Vivians Drag) bzw. 39,95 EUR angeboten (» Captain Vivians Drag, als John Frederick Herring). Eine amerikanische Firma bietet 20.000 Reproduktionen aus dem Bereich Hunde/Pferde, nach Belieben des Kunden mit "Giclee"-Druckern reproduziert - eine Art besserer Tintenstrahldrucker; Preise ab 11,99 $ (» Benjamin Herring). Unser Blatt ist jedoch nicht dabei.
Die Firma Thomas Ross hat im 19. Jahrhundert nicht den Trend zur modernen Technologie mitgemacht. Die Blätter, die Marion Kühnle auf der Messe anbot, stammen vermutlich von deren Pressen. Wie eh und je werden die Kupferstiche und Radierungen von Hand abgezogen und anschließend koloriert. Das schafft Arbeitsplätze.
Die Firma ist sehr stolz auf ihr Festhalten an der alten Technologie (» The History of the firm of Ross). Ob es sich dabei um Kunst handelt, ist meines Erachtens sehr die Frage. Die Druckerei ist ein Handwerk, da gibt es keine Diskussion. Selbst die Produktion der Platten muß als Handwerk betrachtet werden. Oder ist die Sache doch etwas komplizierter?
Die Technik
| | | Ausschnitt - verzierte Scheuklappen, gestutzte Schweife, elegante Kummetgeschirre |  |  |  |
| | | | Prägerand - Zeuge des Drucks |  |  |  |
| Wann immer jemand etwas sehr gut beherrscht, bezeichnet man seine Fähigkeiten gerne als Kunst. Am einfachsten kann man die Problematik anhand der Fotografie diskutieren. Fotos macht man mit einem Apparat, dem Fotoapparat. Bei manchen Geräten muß man etwas einstellen und dazu etwas wissen. Von Kunst wird man aber in dieser Hinsicht nicht reden können. Im einfachsten Fall genügt es, auf einen Knopf zu drücken.
Das kann jeder, das leuchtet ein. Wenn jeder das kann, dürfte es keine große Kunst sein. Nun knipst die ganze Welt, Millionen und Milliarden von Bildern werden produziert. Die Digitalfotografie sorgt noch einmal für einen gewaltigen Anstieg der produzierten Bilder, weil es ja nun nichts mehr kostet. Gerade weil es so viele Bilder gibt, konkurrieren diese Bilder untereinander. Das bessere Bild ist der Feind des guten. Die sogenannten Schnappschüsse der Laien sind denn auch von geringerer Qualität, sozusagen wirklich keine Kunst.
Auf der anderen Seite gibt es Fotos, die offenbar mehr vom Sehen her gestaltet sind als vom reinen Knopfdruck. Selbstverständlich muß bei jeder Kamera der Knopf gedrückt werden. Die Frage ist offenbar, wann. Das Ergebnis ist jedenfalls das, was zählt. Man kann nun formale Kriterien aufstellen, die gute Fotos von schlechten unterscheiden, aber damit kommen wir der Frage der Kunst nicht näher.
Probieren wir es einmal auf einem anderen Gebiet: nehmen wir ein Blas- oder sonstiges Instrument. Jeder kann irgendwie in das Horn tuten, aber nur bei wenigen klingt es gut, und bei ganz wenigen wird Kunst daraus, Musik, die das Herz und die Seele berührt, und für die sich die Menschen begeistern.
Damit habe ich eine Qualität angesprochen, die meines Erachtens mit dem Begriff Kunst untrennbar verbunden ist. Ein Könner mag verblüffen und Anerkennung einheimsen, Kunst aber wird nicht daraus.
Michael Schumacher ist zweifellos ein Könner, ein Künstler ist er nicht. In diesem Sinne mögen die Drucker von Thomas Ross Könner sein, Künstler sind sie nicht. Sie haben nichts Eigenes auszusagen, ihre Seele spricht nicht und deshalb kann ihre Arbeit andere Seelen nicht berühren.
In diesem Sinne waren die Erfinder, die Künstler, die das Original hergestellt haben, diejenigen, die angesehen waren, deren Leistung bewundert wurde. Diese Leute waren nicht von der Arbeit anderer abhängig. Die Radierer und Kupferstecher hielten sich möglichst eng an deren Vorlage. Sie waren die Kunsthandwerker, deren Können gefragt war.
Der Kupferstich ist die ältere Technik und hat sich vermutlich aus dem Goldschmiedehandwerk entwickelt. Albrecht Dürers Vater war Goldschmied, Dürer ist zunächst bei einem Goldschmied in die Lehre gegangen. Gravuren mit dem Stichel in Metall, um eine Signatur anzubringen, waren vielleicht der Anlaß, von diesem Einzelstück eine Kopie herzustellen.
Wenn man die Vertiefungen im Metall mit Farbe füllt und die Oberfläche blank putzt, kann man die Farbe in der Tiefe auf Papier übertragen, wenn man das Papier nur gut genug auf die Metallplatte preßt. Dabei drückt sich die Platte im Papier ab und ist deutlich sichtbar. Oft wird noch eine zweite Platte darunter gelegt, die dann einen zusätzlichen Rand einprägt.
Vertiefungen, die mit dem Stichel in die weiche Metalloberfläche gegraben worden sind, nennt man Kupferstich. Im Gegensatz dazu wird eine Radierung nicht mit Gewalt hergestellt, sondern mit Chemie. Die Oberfläche der Metallplatte wird mit säurefestem Material abgedeckt. Mit einer Nadel verletzt man nun diese Oberfläche, so daß das Metall freiliegt. Es ist aber noch unverletzt. Nun legt man die Platte in Säure. Diese gräbt sich nun an den freigelegten Stellen in das Metall und erzeugt Vertiefungen, die man nun genauso ausnutzen kann wie beim Kupferstich.
Das ist das Prinzip. Natürlich hat man sich allerhand Methoden ausgedacht, wie man diese Verfahren möglichst vielfältig und differenziert anwenden kann. So ist es bei einem Kupferstich praktisch unmöglich, Flächen anzulegen. Bei einer Radierung läßt sich das sehr wohl bewerkstelligen. Man muß nur dafür sorgen, daß die freigelegten Stellen entsprechend kleinteilig ausfallen.
Da es sich bei den Arbeiten, die die Firma Ross anbietet, im Regelfall um Reproduktionen handelt, kam es darauf an, die Vorlage so gut wie möglich nachzuahmen. Daß die Fotografie der Radierung und diese dem Kupferstich überlegen ist, steht außer Frage. Die digitale Reproduktion ist das vorläufige Ende des Bemühens um eine möglichst naturgetreue Wiedergabe des Originals.
Dessen ungeachtet kann man natürlich die alten Techniken als solche schätzen. Obwohl das Auto einer Kutsche so unendlich viel voraus hat, ist Kutschefahren damit keineswegs erledigt. Die Sache bekommt einfach eine ganz andere Wertung. Wenn wir lediglich von hier nach da wollen, nehmen wir das Auto. Wenn es um das Erleben geht, hat die Kutsche Vorrang. Genauso ist es mit der alten Kunst. Diese Blätter vermitteln etwas, was Fotos nicht zuwege bringen.
Das Bild
| | | Ausschnitt - vornehme und reiche Herrschaften |  |  |  |
| | | | Buntes Gespann, englischer Landschaftsgarten |  |  |  |
| | | | George Wright: A Summer Morning |  |  |  |
| | | | Bauern bei der Arbeit, Tandemgespann |  |  |  |
| | | Heute interessieren vielleicht die Künstler, damals waren diese zweifellos abhängig von den Leuten, die sich Kunst leisten konnten. England war führend im Kutschenbau, in der industriellen Entwicklung, in der Verelendung des Proletariats. Demgegenüber stand natürlich der Luxus derjenigen, die die industrielle Entwicklung forcierten.
Die reichen Leute, die die teuren Kutschen und Gespanne fuhren, sind vergangen. Die Künstler natürlich auch, aber ihre Werke wirken nach. Kunst ist normalerweise knapp. Der Künstler schafft einzelne Werke, vielleicht ein paar 100 oder 1000 in seinem Leben. Durch die Reproduktionstechnik können viel mehr Menschen in den Genuß der Kunst kommen, die Kunst wird billiger. Selbst die Abzüge von den Originalplatten sind nun wirklich nicht teuer.
Die Blätter der englischen Pferdemaler zeigen uns die Zeit aus der Sicht ihrer Abnehmer. Im Bild des Benjamin Herring kommt das gemeine Volk nicht vor. Die Herrschaften sind ganz unter sich und genießen ihren Luxus und ihre Überlegenheit. Nicht einmal die Landschaft erinnert an in die Grundlagen ihres Reichtums, denn sie fahren durch einen Park mit Lusttempel, im Hintergrund links sieht man noch das Herrenhaus.
Das Blatt heißt "Captain Vivians Drag". So habe ich es im Internet gefunden, so wird es von den Anbietern betitelt. Auf dem Blatt selbst steht "Captain Vivian's Drag". Das ist im Englischen korrekt. Merkwürdig, daß die englischsprechenden Verkäufer den Apostroph weglassen. Zweifellos bezieht sich das Wort Drag auf die Kutsche, die vermutlich Captain Vivian gehört. Sprachlich ist der Titel falsch. Da gehört im Englischen ein Apostroph hin.
Das Wort "drag" ist mir durchaus bekannt, aber nicht in diesem Zusammenhang, also habe ich bei Leo nachgeschaut, aber die kannten es auch nicht. Da habe ich es doch mit einem altertümlichen Werkzeug versucht: einem Buch. Webster's erläutert das Wort in allen seinen Bedeutungen. Am ehesten kommt noch der Begriff Lastschlitten in Frage, aber das macht bildlich gesehen gar keinen Sinn. Die Kutsche ist offensichtlich flott.
Drag bedeutet auf jeden Fall etwas Schwergängiges, Mühsames, Quälendes, und alles das paßt nicht auf die elegante Kutsche, die von den Pferden so leichtfüßig gezogen wird. Ein Kapitän ist auch nicht zu erkennen, die Herren sind alle in Zivil. Sollte sich der Kapitän in der Kutsche befinden?
Üblicherweise bewegten sich die Herrschaften niemals ohne Dienerschaft, die ihrerseits streng zeremoniell zu agieren hatte. Das heutige Turnierwesen ist von der damals entwickelten Kultur vollkommen geprägt. Die Grooms sitzen vollkommen steif und versteinert auf den Kutschen, wie das von den Dienern erwartet wurde. Was immer die Herrschaft tat, es hatte die Bedienten nichts anzugehen.
Davon kann bei diesem Blatt ebenfalls keine Rede sein. Die beiden hinteren Herren bewegen sich ausgesprochen zwanglos, wie das nur Gleichgestellte, Kumpel des Besitzers, tun können. Insofern kann man die drei Rotgewandeten sicher nicht als Bedienstete ansprechen, die den Schwarzgekleideten von hier nach da bringen. Oder sollte ich mich täuschen? Waren die Sitten gar nicht so streng?
Die sozialen Gegensätze werden in einem anderen Blatt kurz angedeutet. Es ist natürlich auch bei Thomas Ross zu haben (» Summer Morning). Eine Reisegesellschaft jagt in vollem Galopp die Straße entlang. Auf dem Felde stapeln die Bauern das Heu auf einen Wagen, der schon ganz hoch beladen ist. Im Hintergrund ist ganz schwach der Kirchturm zu erkennen.
Die Herren auf der Kutsche schauen auf die Bauern, als gäbe es da etwas Besonderes zu beobachten. Umgekehrt müßten sich die Bauern nach der Reisekutsche umschauen, aber die halten nur ganz kurz in ihrer Arbeit inne.
Bemerkenswert finde ich, daß die Bauern im Tandem fahren. Bisher kannte ich nur die Erklärung, daß englische Adelige diese Anspannung erfunden hätten, weil der Herr mit der Gig zur Jagd fahren wollte und sein Fahrpferd vor den Einachser gespannt hat. Statt nun sein Reitpferd hinterher laufen zu lassen, wie das eigentlich naheliegend ist, spannte er dieses vor das Fahrpferd und signalisierte damit seine besondere Geschicklichkeit. Das Vorderpferd sollte nicht ziehen, sondern nur frei und elegant laufen.
Aber vielleicht ist besagter Adeliger durch die Beobachtung einer bäuerlichen Anspannung auf diese Idee gekommen. Die Bauern sind vielleicht normalerweise einspännig gefahren. Das mag wohl selbst bei einem großen Ackerwagen möglich sein, wenn die Landschaft eben ist und der Wagen nicht übermäßig beladen. In solchen Fällen hat man sich dann vielleicht geholfen, indem man ein zweites Pferd davor gespannt hat. Das mußte natürlich mitziehen.
Die beiden Bauernpferde sind keine Passer. Auch beim Vierspänner passen die Farben nicht zueinander. Das rechte Vorderpferd scheint sogar ein Schecke zu sein. Die Kutsche ist diesmal vermutlich nicht Eigentum eines reichen Herrn, der mit seinen Freunden zum Vergnügen ausfährt, sondern eine Postkutsche oder sonstiges Mietfahrzeug, das das Äquivalent unserer heutigen Busse und Bahnen darstellt.
Da die Herrschaften alle ihre hohen Zylinder aufbehalten, kann entweder die Fahrt nicht so feurig gewesen sein oder aber die Zylinder sitzen sehr fest auf den Köpfen. Bei der PferdeStark 2003 in Detmold habe ich im Foto festhalten können, wie ein Reiter der Ungarischen Post seinen Hut verloren hat. Ich stelle es mir gar nicht einfach vor, wenn man bei voller Fahrt auf so einer Kutsche seinen Hut verliert.
Der Postillon hat nicht das bei uns typische Posthorn, das die Post bis heute als Signet verwendet, sondern eine Art Fanfare. Bei uns sind Fanfaren einfach gebogen, aber dieses Instrument scheint überhaupt nicht gebogen zu sein. War das typisch für die englische Post? Ist durch dieses Attribut die Kutsche als Postkutsche erkennbar?
Ich habe viele Blätter gefunden, die sich mit der Postkutsche beschäftigen: im Winter, im Sommer, bei der Ankunft, bei der Abfahrt, bei der Bewältigung von Hindernissen, mit Verspätung und "gut in der Zeit". Die Postkutsche spielte eben eine sehr große Rolle im damaligen Leben.
Sie muß auch dazu geführt haben, daß das Reisen billiger und schneller wurde. Die Besitzlosen gingen zu Fuß. Manche Leute legten sehr große Strecken zurück. Wenn ich mich recht erinnere, wanderte einer unserer großen Dichter Anfang des 19. Jahrhunderts nach Spanien, um dort als Hauslehrer zu arbeiten. Schon damals gab es offenbar eine Arbeitslosigkeit unter den Akademikern. Diesen Fußgängern dichtete man im übertragenen Sinne ebenfalls Pferde an: Schusters Rappen.
Quellen / Verweise
- › Kühnle, Infoseite
- › Pferd Bodensee, Infoseite
- › Vierspänner, Galeriebeitrag
- » Captain Vivians Drag, easy art
- » Captain Vivians Drag, The Ross Collection
- » The Drag, Haley & Steele
- › Kutschen Europas des 19. und 20. Jahrhunderts, Rezension
- › Stuten und Fohlen, Galeriebeitrag
- › Lord Grosvenors Araber, Galeriebeitrag
- › Die Familien Milbanke und Melbourne, Galeriebeitrag
- › John und Sophia Musters, Galeriebeitrag
- › Eclipse, Galeriebeitrag
- › Hambletonian, Galeriebeitrag
- › Euston, Galeriebeitrag
- › Der Kampf, Galeriebeitrag
- › Phaeton, Galeriebeitrag
- › Richmond, Galeriebeitrag
- › Löwe, Galeriebeitrag
- › Cheetah, Galeriebeitrag
- › Jagd, Galeriebeitrag
- › Captain Samuel Sharpe, Galeriebeitrag
- › Pumpkin, Galeriebeitrag
- » Retail Price Codes, Great Britain Graphics
- » Captain Vivians Drag, Thomas Ross Ltd
- » Benjamin Herring, encore editions
- » The History of the firm of Ross
- » Summer Morning
- › Liebesverhältnis der besonderen Art, Kommunikation mit Eddy
› Ausgabe 178 · Teil 1 - › Sprich mit deinem Pferd!, Verstand eines Kindes
› Ausgabe 179 · Teil 2 - › Huch, Mietzekatze im Futter!, Die Augen des Pferdes
› Ausgabe 182 · Teil 3 - › Wie das Quieken von Schweinen, Die Lautäußerungen des Pferdes
› Ausgabe 184 · Teil 4 - › Wir gehen zur Spielwiese, Das Hörvermögen des Pferdes
› Ausgabe 185 · Teil 5
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Fotos © › Werner Popken
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