Ich kriege immer mehr Spaß an dieser Geschichte. Dado fährt fort:
| Afterwards some years went by until for some reason which I believe was guided by divine providence, he left his native land and his parents and went to the soil of the Franks. |
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Genau: das ist auch mein Gefühl. Wann immer irgend etwas in meinem Leben sich ändert: das wird wohl die göttliche Vorsehung sein, die mich da leitet. Aber ich heiße ja auch nicht Eligius und bin nicht auserwählt, also muß ich mir solche Sorgen nicht machen.
Unser Eligius macht nach ein paar Tagen die Bekanntschaft des königlichen Schatzmeisters, darf für diesen arbeiten, tut das auch gewissenhaft und gewinnt die Liebe von jedermann, mit dem er spricht. Hier sieht man wieder die Macht des Wortes und die Sprachbegabung von Eligius.
Noch ist er aber nicht am Ziel, sondern arbeitet still vor sich hin. Nun hat er Glück. Der König der Franken möchte einen besonderen Sessel haben mit Gold und Edelsteinen, aber niemand traut es sich zu, diesen Sessel so zu machen, wie der König ihn haben will. Prekäre Situation. Eine Schande für die gesamte Zunft!
Und unser Schatzmeister fängt an zu überlegen, ob der junge Goldschmied nicht in der Lage wäre, diesen Auftrag zur Zufriedenheit auszuführen. Er fühlt also bei Eligius vor. Als er sicher ist, daß Eligius das kann, geht er zum König (er ist ein vorsichtiger Mann oder ein falscher Rat kann von Übel sein oder beides).
Der König ist hocherfreut (dieser Sessel muß seine Leidenschaft sein) und gibt seinem Schatzmeister eine große Menge Gold ("a great weight of gold"), das dieser wiederum ein Eligius weiterreicht. Merke: der König will nicht die Bekanntschaft dieses bemerkenswerten Handwerkers machen.
Eligius macht sich fleißig an die Arbeit. Ist dieser Auftrag jetzt die Chance, der Welt, sich und Gott zu beweisen, was es mit der Prophezeiung auf sich hat? Daß Eligius nicht einfach irgend ein begabter, liebenswerter Jüngling ist, sondern der Auserwählte? Was kann er sich einfallen lassen, um nach ganz oben zu kommen?
Dado bemerkt trocken, daß er von dem Material 2 Sessel machen konnte. Nun frage ich mich: war das Material genau abgemessen? Oder bestand der Auftrag darin, das gesamte Material auf einen Sessel zu verbraten? Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren.
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