Eligius wird aber nach wie vor lediglich für Goldschmiedearbeiten in Anspruch genommen. Selbstverständlich steigt sein Ansehen und die Aufträge werden anspruchsvoller, mehr ergibt sich noch nicht. Was ist denn nun mit der Auserwähltheit?
Dado setzt hinzu:
| By the Lord's will, his faith was strengthened and, stimulated by the king, he grew to the better every day. |
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Der Nachsatz ist verständlich: durch die königlichen Aufträge wird Eligius als Goldschmied natürlich von Tag zu Tag besser. Bemerkenswert ist der erste Teil des Satzes: durch Gottes Wille wird sein Glaube gestärkt.
Mit dem Glauben unseres Eligius war es also nicht mehr so weit her. Er hat wohl schon daran gezweifelt, daß er auserwählt ist.
Die nächsten Abschnitte werde ich jetzt nicht mehr so ausführlich bringen. Jetzt wird es nämlich unappetitlich. Eligius wird erwachsen, er kommt in die Pubertät. Damit kommen besondere Anfechtungen, und diese bekämpft er mit Kasteiungen. Des Langen und Breiten werden die abartigen Vorstellungen aus dem Alten Testament vorgeführt, er fühlt sich wie Hiob und erniedrigt sich nach Kräften:
| For always feeling the end of his present life, he trembled in fear of God's judgment, knowing the scripture: "Blessed is the man who is always afraid." |
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Aber dann wird doch sehr schnell klar, worum es geht. Die Niedrigen werden erhöht werden und die Hohen erniedrigt (Neues Testament). Sehr simple Logik. Ich will erhöht werden, also erniedrige ich mich. Nun muß Gott mich erhöhen! Wird's bald!?
Man hält es nicht für möglich. Der Kerl fängt an mit Gott zu handeln! Er verlangt von ihm, er solle ihm doch ein Zeichen geben, wenn es jetzt reicht:
| Then calling on the Lord with a breast full of faith he asked that if his penitence were acceptable to God he might deign to give him a sign. |
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Ganz normaler Schacher wie auf einem orientalischen Basar. Ich werde mich jetzt ein bißchen quälen und kasteien und du mußt mich dann dafür erhöhen.
Weil ich inzwischen ungeduldig geworden bin und auf gar keinen Fall dich überzahlen will, frage ich höflich an, ob ich vielleicht schon genug getan habe, damit ich jetzt endlich damit aufhören kann.
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