WM Aachen 2006: Deutsche Vierspännermannschaft und Michael Freund auf Platz drei nach der Dressur Aachen (fn-press). Die deutschen Vierspännerfahrer haben einen guten Start bei den Weltmeisterschaften in Aachen erwischt. Nach der ersten Teilprüfung rangieren die Deutschen in der Mannschaftswertung auf dem dritten Platz (88, 19 Punkte). Die Führung in der Zwischenwertung hat das Team der USA (82, 04) übernommen, die mit Chester C. Weber und mit Tucker Johnson punkten konnten. Platz zwei in der Nationenwertung übernahm das belgische Team (88, 07). Der Dreieicher Michael Freund erhielt für seine Dressur 41, 60 Punkte und rangiert vor dem Marathon an dritter Stelle hinter dem Niederländer Ysbrand Chardon (41, 22) und dem Dressursieger Chester C. Weber (38, 78). „Ich bin sehr zufrieden und ich habe heute eine gute Vorbereitung für meine Pferde gefunden“, so Michael Freund. „Sie wissen alle, dass es hier mein letzter großer Auftritt ist, weil ich danach meine internationale Karriere beenden werde. Es war ein bewegender Moment und ich habe ein paar Tränen vergossen“, beschrieb der Dreieicher seine Emotionen nach der Dressur. Rainer Duen (Friesoythe/60, 29) fuhr heute auf den 24. Platz. Bereits gestern zeigten die übrigen deutschen Fahrer ihre Dressuren. Christoph Sandmann (Lähden/46, 59), der nach der Hälfte des Starterfeldes den zweiten Platz übernahm, reihte sich insgesamt an siebter Position in der Dressur ein. Von den drei Mannschaftsfahrern werden die besten zwei Ergebnisse je Prüfung für die Teamwertung berücksichtigt. In der Dressur wurden somit die Ergebnisse von Freund und Sandmann für die Nationenwertung gezählt. Einzelfahrer Ludwig Weinmayr (Fischbachau/56, 32) wurde 15. und Josef-Nikolaus Zeitler (Starnberg/65, 41) 32. in der Dressurprüfung. Ab 9 Uhr geht es für die Fahrer am Freitag in den Marathon. Die zu bewältigenden 17 Kilometer teilen sich in drei Phasen auf, von denen im ersten Teil sieben Kilometer in einer beliebigen Gangart, in der zweiten Phase ein Kilometer im Schritt und schließlich in der Phase E, dem Hindernisteil, neun Kilometer zurückgelegt werden müssen. In der letzten Phase gilt es die acht Hindernisse so schnell wie möglich zu überwinden. Die Zeit wird in den Hindernissen gemessen. Startzeiten der deutschen Fahrer im Marathon: Christoph Sandmann (9.12 Uhr), Rainer Duen (10.42 Uhr), Ludwig Weinmayr (12.12 Uhr), Michael Freund (12.36 Uhr) und Josef-Nikolaus Zeitler (13.12 Uhr). Dennis Peiler, 31.08.06 16:27, » FN-Presseticker |
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