| Auszug aus dem aktuellen Hauptartikel › Ein Clown namens Crizzie: | Hinweis der Redaktion: Dies ist ein weiterer Teil der Auszüge aus dem ersten Band über das Pferd Zivilist. Beide Bände liegen zwar in mehreren Sprachen vor, sind aber sämtlich vergriffen. Eine Neuauflage wird derzeit vorbereitet. Links zur Suche in antiquarischen Datenbanken finden Sie unter Quellen am Ende des Artikels. |
Zivilist und ich kreierten immer mehr neue Spiele. Auf das Kommando "El Torro" spießte er eine Decke oder ein Tuch mit dem Kopf auf, dann apportierte er auf Zuruf verschiedene Gegenstände. "Ringe werfen" war ein weiteres beliebtes Spiel, bei dem ich zum Beispiel ihm Ringe über die Ohren warf, die er daraufhin abschüttelte und nacheinander hochnahm und auf das Punktekreuz warf.
Mit den Kindern spielten wir Verstecken, Gummihüpfen, einen Wassereimer ausleeren - alles, was uns einfiel und Spaß machte. Wenn Zivilist kein Interesse mehr am Spielen hatte, ging er beispielsweise grasen mit seinen Kumpels!
Während der heißen Sommermonate dienten zwei kleine Sandkuhlen den Pferden zum Ausruhen oder Dösen. Legte ich mich einmal auf diesen Platz, blieb Zivilist daneben stehen und wartete, bis ich aufstehen würde, danach nahm er sofort meinen Platz ein. Und wenn er ausgeruht war und seinen Platz räumte, rückte Günther auf.
Wenn Zivilist besonders müde war, ich aber noch seinen Platz blockierte, begann er sanft, mich zu schubsen. Normalerweise räumte ich dann das Feld, aber ich fragte mich gleichzeitig, was passieren würde, wenn ich einfach nicht aufstünde. Was würde Zivilist dann tun?
Ich probierte es aus, ignorierte stur sein Mich-Wegschubsen, woraufhin er sich schließlich in die andere Sandmulde daneben legte. Aber nach einer Weile versuchte er erneut, mich zum Aufstehen zu bewegen. Und als ich seinem Bitten endlich nachkam, nahm er erleichtert meinen Platz ein und streckte alle Viere von sich. › mehr ...
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