| 07. Februar 2008
Bundesfamilienministerin informierte sich auf Gut Üttingshof über Therapeutisches Reiten
Gut Üttingshof. "Hochspannend" fand die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, ihren Besuch auf dem Üttingshof bei Bad Mergentheim, wo sie sich am Mittwoch über das Therapeutische Reiten informierte. Gastgeber war die Familie Kaplirz zu Sulewicz, die selbst einen Sohn mit Down Syndrom hat und sich seit vielen Jahren dafür einsetzt, dass Menschen mit Behinderungen sozial integriert und gefördert werden. Der von Dr. Sabine Kaplirz zu Sulewicz gegründete Verein "Sprungbrett" macht sich für die Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt stark und widmet sich als neuestes Projekt dem Therapeutischen Reiten auf dem Üttingshof.
"Ich habe Florian ja schon bei den "German Friendships" reiten gesehen und war begeistert von seinem Einfühlungsvermögen. Nun bin ich gespannt, was er uns heute zeigt", freute sich die Ministerin, als der Sohn des Hauses zusammen mit seiner Trainerin ein Pas de Deux vorführte. Bei dem internationalen Kinderreitturnier German Friendships in Herford war auch der Kontakt zwischen der Ministerin und der Familie Kaplirz zu Sulewicz zustande gekommen.
Zu den erklärenden Worten von Gundula Hauser (Wien), der Präsidentin des Weltverbandes Therapeutisches Reiten, präsentierten Philipp Özdemir und Brian Ostertag, beides Schüler der Schule im Taubertal für Geistigbehinderte, das Heilpädagogische Reiten. Zu den Zuschauern zählten u.a. Reinhard Frank, Landrat des Main-Tauber-Kreis, Dr. Lothar Barth, Oberbürgermeister von Bad Mergentheim und Thomas Maertens, Bürgermeister von Lauda-Königshofen. Als Ehrengast nahm Carmen Würth, Unternehmerin, Initiatorin von integrativen Projekten und Vizepräsidentin Special Olympics Deutschland, an der Veranstaltung teil.
Sacha Eckjans, Geschäftsführer des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR), überreichte einen Scheck über 3700 Euro für das Schulprojekt "Heilpädagogisches Reiten/Voltigieren" der Schule im Taubertal. Mit dieser Spende aus dem Kinderunterstützungsfonds des DKThR wird das Therapeutische Reiten für Kinder aus extrem schwierigen häuslichen Situationen für ein Jahr gesponsert.
Nicht nur Ursula von der Leyen staunte über die vielfältigen Aktivitäten auf Gut Üttingshof, auch Thomas Reinecke, Direktor der Special Olympics in Deutschland, freute sich über das Angebot, die Reitanlage des Gutes für Veranstaltungen der Special Olympics nutzen zu dürfen.
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Auf diese Weise wird das Geld also wieder ausgegeben: gezielt und zweckgebunden. Dem DKThR ist die entsprechende Botschaft sehr wichtig:
| Das DKThR bleibt bei all seinen Aktivitäten transparent. Hier verschwinden keine Gelder in falschen Kanälen, sondern gehen genau an die, die sie am dringendsten benötigen.
» Geförderte Projekte | | |
Die persönliche Betroffenheit ist in diesem Fall der Motor des Engagements; aber auch andere Familien sind betroffen und engagieren sich deshalb in besonderem Maße für die Förderung und Integration behinderter Menschen, auch wenn dies nicht unbedingt an die große Glocke gehängt werden soll. So ist die Teilnahme von Carmen Würth an dieser Veranstaltung keinesfalls zufällig.
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