
| | | Heidi Keppel | | | | | Neujahrstipp Teil 2 Von › Heidi Keppel
Ursprünglich sollte es eigentlich nur ein Neujahrstipp werden, aber wie ich vor wenigen Tagen mit Bedauern festgestellt habe, wurden durch einen Übertragungsfehler die letzten beiden Absätze dieses Tipps nicht veröffentlicht. Da diese mir aber durchaus als wichtig erscheinen, möchte ich sie Ihnen auch nicht vorenthalten. Hier sind sie nun:
--- …Sollte ein wirklich guter Freund nicht vielmehr darum bemüht sein, sein Pferd selbst auf sanfte, aber natürlich auch konsequente Weise zu einem verlässlichen Reitkameraden zu erziehen, um ihm grobe Ausbildungsmethoden zu ersparen, bzw. sollte ein echter Freund nicht zumindest darauf achten, dass sein Pferd nur mit freundlichen und verständnisvollen Menschen in Kontakt kommt? Hat es solche Fürsorge nicht verdient, wenn man sich als Reiter ebensolche Fürsorge von seinem Pferd erwartet? Ich jedenfalls habe die Erfahrung gemacht, dass Freundschaft immer nur auf Gegenseitigkeit beruhen kann und dass wir Menschen diesbezüglich den Anfang machen müssen, um das Vertrauen des Pferdes zu erlangen und eine harmonische Zusammenarbeit mit ihm zu ermöglichen. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn viele Reiter und Pferdebesitzer im nun beginnenden Jahr 2008 tatsächlich den guten Vorsatz fassen würden, ihrem Pferd ein wahrer Freund zu werden bzw. zu sein. Ich wünsche Ihnen dafür alles Glück dieser Erde!...
--- Das war also der abhanden gekommene Text, und ich hoffe, Sie hatten den › ersten Teil dieses Tipps noch so weit in Erinnerung, dass Sie einen gedanklichen Zusammenhang herstellen konnten. Erweiternd dazu möchte ich nun noch sagen, dass das Thema "Freundschaft mit dem Pferd" natürlich nicht nur einen reiterlichen Aspekt besitzt. Es kann vielmehr auf alle Bereiche des Zusammenlebens ausgedehnt werden, wie ich auch schon in meinem Weihnachtstipp angedeutet habe. Außerdem möchte ich nochmals betonen, dass dies nicht nur den Pferdebesitzer selbst und sein Pferd betrifft, sondern auch alle anderen Personen miteinschließt, die das Pferd in irgendeiner Weise betreuen. Dazu gehören nicht nur Reitstallbesitzer, Stallpersonal und eventuelle Reitbeteiligungen, sondern natürlich auch Hufschmiede bzw. Hufpfleger und Tierärzte bzw. Tierheilpraktiker, denn was nützt es letztendlich schon, wenn der Besitzer sein Pferd gut behandelt, aber dieses bei anderen "Vertrauenspersonen" eine ungerechte oder gar unnötig schmerzhafte Behandlung erleben muss? Nur zu verständlich, wenn es darauf mit generellem Misstrauen reagiert! Aus diesem Grund sollte jeder Pferdebesitzer auch danach trachten, sich über seinen vierbeinigen Freund und seine natürlichen Bedürfnisse soviel Wissen wie möglich anzueignen, um ihm dann in jeder Hinsicht die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Es genügt dazu keineswegs, einfach einen x-beliebigen Fachmann zu Rate zu ziehen, sondern man sollte vielmehr stets Augen und Ohren offen halten, um dann die verschiedenen Informationen aus unterschiedlichen Quellen genauestens gegeneinander abzuklären und zu prüfen. Wie ich das meine, werde ich Ihnen in meinem nächsten Tipp anhand konkreter Beispiele genauer erklären.
Siehe auch › Autoren-Messeseite
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