| 2.6 Pferdeschänder Eine Person, die eine psychische, und unter Umständen auch physische Befriedigung darin findet, Pferde zu mißhandeln.Deren Quälereien haben meist eine starke sexuelle Betonung. Sie verletzen das Tier meistens an seinem Geschlechtsteil und vergewaltigen es in einigen Fällen oder versuchen dies zu tun. Siehe auch 2.4. In einigen Fällen, wo der Täter gefaßt wurde, stand nach dessen Aussage das Tier an der Stelle eines Menschen, für welchen die Qualen zugedacht wurden. Diese Gewalthandlungen haben mit Zoophilie nichts zu tun. » Begriffserklärung 3.14 Sind Zoophile nicht kranke Spinner? Nein! Zoosexuelle (=Zoophile) kommen aus ALLEN Schichten der Bevölkerung. Busfahrer, Akademiker, KFZ-Mechaniker oder Arzthelferin können diese Neigung haben. Es sind ganz normale, produktive Mitmenschen die im Alltag nicht auffallen. Den sexuellen Kontakt eines Menschen mit einem Tier - im Gegensatz zu sexuellem Kontakt zwischen Menschen - als "Störung", "abnormal", "ungesund" usw. zu diskriminieren, ist nichts weiter als eine DEFINITION. Jeder einzelne Aspekt, aus dem das gegenüber Sex zwischen Menschen abgewertet wird, kommt dort ebenfalls vor, OHNE aber zwangsläufig zu einer entsprechenden Abwertung zu führen: z.B. kann auch Sex zwischen homosexuellen Menschen nicht zur Fortpflanzung führen, ist aber aus heutiger Sicht trotzdem nicht mehr pervers; auch Sex zwischen Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturen stammen und unterschiedliche Sprachen sprechen, kann (in aller Regel) nicht zu einer weitergehenden Beziehung im menschlichen Sinne führen, ist aber trotzdem nicht pervers; auch Sex zwischen hierarchisch ungleichen erwachsenen Menschen (versus Sex mit einem ausgewachsenen Tier) wird zweifellos durch die hierarchische Stellung mit geprägt, ist aber trotzden nicht pervers. In der bis heute keineswegs empirisch belegbaren Annahme, daß eine zoophile Neigung "frühkindliche" (traumatische!) Ursachen habe und durch eine Psychoanalyse aufgearbeitet werden könne und solle, steckt eben diese ungerechtfertigte negative Wertung: denn kein Mensch kommt vergleichsweise auf die Idee, "normale" menschliche Heterosexualität als Folge eines frühkindlichen Traumas zu sehen und durch eine Psychoanalyse bearbeiten zu wollen. Die Abwertung steckt bereits implizit in der psychoanalytischen Fragestellung. 3.22 Zoophilie ist Pervers. Es ist schlichtweg falsch nur von Perversität zu sprechen. Wie bei den anderen Abarten des Sexualverhaltens, so ist auch bei der Sexualität mit Tieren zwischen der Ausübung des Geschlechtsverkehrs mit einem Tier aus krankhaften Motiven und andererseits solchen Verhaltensweisen zu unterscheiden, in denen das Tier zur Steigerung sexueller Erregung in bestimmte Akte einbezogen wird. (Siehe auch 3.18 u. 3.13) Zudem gilt es zu beachten das dem Menschen anerzogen wird was er als Pervers betrachtet oder auch nicht und das ist von Religion zu Religion, von Kultur zu Kultur verschieden, ja teilweise auch entgegengesetzt zu dem wie es in unserer Kultur im allgemeinen gehandhabt wird. Vieles das in unserer Religon und Kultur als gut, nur so als richtig gilt wird in anderen als höchst pervers und unmoralisch angesehen. Zitat aus einem Buch von G.Schmidt, Sexualwissenschaftler der Psychiatrie und Nervenklinik: "Perversionen sind nicht einfach ungewöhnliche Vorlieben, zum Beispiel die Vorliebe für Kinder bei Pädophilen, die Vorliebe für Leder, Dessous oder Stiefel bei Fetischisten, die Vorliebe fürs Vorzeigen der männlichen Genitalien bei Exhibitionisten. Die meisten Perversionen sind vielmehr starre Rituale, durch die ein ganzes Interaktions- und Bedingungsgefüge hergestellt werden muß, damit Lust und Orgasmus erlebt werden können."(S.63) Hier wird ebenfalls deutlich daß bei all dem was als Zoophile verstanden wird, also nach Ausgrenzug der Zoosadisten, man hier in keiner weise von Pervers oder einer Perversion gesprochen werden kann. Zoophile haben beim Verhältnis zu ihrem tierischen Partner kein starres Ritual. Will man das ganze Spektrum an Handlungen zwischen Zoophilen und ihren Tieren als starres Ritual einstufen, so würde damit auch das ganze Handlungs- und Interaktionsspektrum zwischen zwei sich liebenden Menschen als Pervers eingestuft werden. » Argumente pro und kontra | | | Zum Schmunzeln: | In Clawson, Michigan, USA, existiert ein Gesetz, das es den Bauern erlaubt, mit ihren Schweinen, Kühen, Pferden, Ziegen oder Hühnern Geschlechtsverkehr zu haben. [...] In Florida scheinen die Menschen ein sehr langweiliges Sexualleben zu haben, denn nur die Missionarstellung ist erlaubt, jede andere sexuelle Stellung ist verboten. Auch darf man keinen Oralverkehr ausüben und die Brüste seiner Frau nicht küssen. » Unglaublich unsinnige, seltsame, dumme, lustige und interessante Gesetze | | |
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