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4 Leserbriefe in der Woche bis 12.02.06


Leserbrief  1696
06.02.06



Hauptartikel 356/JPMorgan

Guten Morgen Herr Popken,

ich wollte nur noch kurz meine Reaktion auf Ihren Hauptartikel zur Zukunft des Pferdesports loswerden:
WOW! Ein heisses Eisen, das in der Presse normalerweise aus Angst vor ausbleibenden Werbegeldern gerne totgeschwiegen wird. Ich habe selbst die Verflechtungen und Auswirkungen des Grosskapitals zu spüren bekommen und kann die Problematik eigentlich nur bestätigen. Die aktuelle Wirtschaftssituation, in der nicht nur Deutschland sich befindet, ist doch durch Verflechtung von Politik und Industrie erst herbeigeführt worden. (s.a. Bernd Engelmann/Schwarzbuch Helmut Kohl). Erst wurde der Arbeitsplatzabbau durch staatlich subventionierte Automatisierung vorangetrieben und jetzt ist niemand mehr bereit, für die Mehrkosten an Sozialausgaben aufzukommen. Die Demoskopie der schwindenden Bevölkerung kann auch nicht länger als Sündenbock für sinkende Renteneinnahmen dienen, denn nach den Kriegsjahren war der arbeitende und renten-einzahlende Bevölkerungsanteil stark dezimiert. Und heute von nur 5 Mio Arbeitslosen bei angeblich 40 Mio Erwerbstätigen, und das bei stetig weiteren Arbeitsplatzverschiebungen gen Osten zu sprechen, ist doch Augenwischerei. (s.a. http://www.kommunistische-debatte.de/klassen/sozialstaat1996.html ) So wird die bewährte Methode von Brot und Spielen auch im WM-Jahr irgendwann nicht mehr greifen....

Und zum neuen Artikel "Protestritt.." : Warum kann man denn die Tierschützer nicht für dieses Problem aktivieren? Das kann doch eigentlich nur an mangelnder Information liegen. Gibt es denn eine Pressemappe, die man an Tierschutzvereinigungen, NABU und BUND schicken könnte?

Mit herzlichen Grüssen

Philipp Nickerl
» www.herbana.de
Guten Morgen Herr Nickerl,

herzlichen Dank für Ihren Leserbrief und den Link! Ich habe den Aufsatz sorgfältig und mit Interesse gelesen.

Dabei erinnerte ich mich an ein Interview und recherchierte zu diesem Thema; ein guter Einstieg ist » Unternimm die Zukunft - Wikipedia bzw. die Originalseite » Ein Grund für die Zukunft: das Grundeinkommen, aber auch einige Interviews, zum Beispiel » Spiegel Online "Wir würden gewaltig reicher werden" » Frankfurter Rundschau: "Wir können den Menschen von der Arbeit befreien"

Es ist also etwas in Bewegung!

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken



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Leserbrief  1697
10.02.06



pferdeanzeige

Hallo Werner Popken!habe eine frage, habe heute eine pferdeanzeige gestartet.die bilder sind von mir hochgeladen worden. wenn die pferdeangebote angeschaut werden dann erscheint vorne ein bild ohne daß man die anzeige anklickt. wie wird das gemacht???
Guten Morgen Herr Munz!

Ich weiß nicht genau was Sie meinen; hätten Sie von drei Bildern gesprochen, wäre die Bildwerbung gemeint gewesen.

Mittels Bildwerbung und Textwerbung können Sie Ihr Angebot dem Leser gezielt vor Augen bringen. Sie warten also nicht darauf, daß der Leser nach einem Angebot sucht, dem Ihr Angebot entspricht, womit Ihr Angebot gleichzeitig mit einer Anzahl Konkurrenzangeboten präsentiert wird, sondern stellen Ihre Verkaufsanzeige ohne Bedingungen heraus und können dadurch auch Leute interessieren, die von vornherein gar nicht nach Ihrem Angebot suchen würden.

Bildwerbung ist erfahrungsgemäß effektiver, d. h. mehr Leute klicken in derselben Zeit auf Bildwerbung; Textwerbung kann besser gesteuert werden, weil Sie argumentieren können, möglicherweise mit mehreren gleichzeitig laufenden Textanzeigen unterschiedlich.

Bildwerbung wird im Pferdemarkt und Anzeigenmarkt am Anfang des Inhaltsteils eingeblendet, Textwerbung wird in den Pferdeangeboten und Kleinanzeigen eingeblendet. Sie schalten die Werbung durch Klick auf den entsprechenden Link in der ersten Zeile Ihres Inserats. Zur Abrechnung benötigen wir Ihre Bankverbindung. Berechnet wird pro Klick und nicht pro Einblendung. Grundsätzlich sind Sie aber weniger an der Einblendung, sondern mehr am Klick interessiert. Sollte also die Werbung lange laufen, bedeutet dies, daß sie für den Leser uninteressant ist und ihn nicht zum Klick animiert. Das wäre ein Anlaß, das Werbekonzept zu überdenken und möglicherweise das Inserat zu überarbeiten.

Habe ich Ihre Frage beantwortet?

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken


Leserbrief  1698
10.02.06



Re: pferdeanzeige

hallo, wenn ich in den pferdemarkt gehe erscheinen die pferdeanzeigen. bei einigen anzeigen ist gleich ein bild zu sehen,bei den anderen erscheint es erst wenn man die anzeigen anklickt. ist dieses bild gebührenpflichtig???
Hallo!

Die Bebilderung der Inserate selbst ist kostenlos (siehe » Konditionen). Die Minibilder in der Liste der aktuellen Inserate wird automatisch erzeugt. Es kann sein, daß Inserate ohne Bild erscheinen, weil die Bilder erst nachträglich hinzugefügt werden. Sobald das erste Bild vorliegt, wird daraus ein Minibild erzeugt. Dieser Prozeß erfolgt automatisch.

Sollte trotz Vorhandensein von Bildern das Inserat in der Liste ohne Minibild erscheinen, könnte ein Fehler vorliegen. Ich bitte dann um Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken


Leserbrief  1699
11.02.06


Re: Feedback

Sehr geehrter Herr Popken,

schade, dass Ihnen mein Buch nicht gefallen hat.

Obwohl ich den Eindruck habe, dass Sie es nicht ganz durchgelesen haben, sondern nur etwas finden wollten, um sich über die FN lustig zu machen. Das ist eine Sache und auch Ihr gutes Recht. Die andere Sache ist aber, dass ich Sie eigentlich immer als objektiven Kollegen geschätzt habe. Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben mit diesem Buch. Es enthält neben den Aufgaben zur GHP auch Hinweise aus meiner täglichen Praxis, wie sich Pferdebesitzer in verschiedenen Situationen verhalten und wie Sie mit Ihrem Pferd üben können. Ein überwiegender Prozentteil meiner täglichen Arbeit besteht darin, Pferden die Angst zu nehmen vor Traktoren, Kühen, Autos und anderen Gegenständen. Ich habe viele Kunden, die perfekt eine S-Dressur reiten, ihr Pferd aber nicht von A nach B führen können, wenn dazwischen eine Frau mit einem Regenschirm steht.

Weiter gehört für mich auch dazu, in jedem Buch eine Lanze zu brechen für die Artgerechte Haltung der Pferde. Auch dies wurde mit keinem Satz von Ihnen erwähnt(Meine eigenen Pferde stehen auch in einem LAG-Offenstall). Sie schreiben, dass Sie das Buch für "aufgeblasen" halten. Aufgeblasen, weil ich über Faktoren der Pferde-Wahnehmung berichte, die höchstens 20% der Reiter bewusst sind??

Und nun zu den "gelb-blauenn Würsten": Wenn Sie sich eingehender mit dem Thema der Dual-Aktivierung auseinandersetzen würden, würden Sie -wie viele Personen, die die entsprechende Sachkenntnis haben- feststellen, dass es eine innovative Trainingsmethode für Pferde darstellt. Das finden übrigens auch Ausbilder der Wiener Hofreitschule, Westerntrainer und Olympia-Reiter.

Aber vielleicht regt es Sie ja an, das GHP-Buch noch einmal aufmerksam durchzulesen oder sich gleich an die nächste Rezension zu geben, denn der Buch-Text "Dual-Aktivierung" von Michael Geitner (das mit den gelb-blauen Würsten) stammt auch von mir.(Vrgl. Impressum)

Viele Grüsse
Kiki Kaltwasser
Linden 2
53940 Hellenthal
02447-913555
Sehr geehrte Frau Kaltwasser!

Herzlichen Dank für Ihre Zuschrift, die ich zur Ergänzung gern veröffentliche. Ich hatte nicht den Eindruck, daß in meiner Rezension von "Gefallen" die Rede war, aber es kann natürlich sein, daß es so gelesen werden wird.

Um Ihren Brief angemessen beantworten zu können, habe ich meine Rezension erneut gelesen. Die von den Ihnen kritisierten Punkte kann ich dort nicht entdecken, im Gegenteil, ich habe genau das herausgearbeitet, was Sie vermissen:

Es ist sorgfältig produziert, umfangreich, gut gegliedert. Es ist vielleicht nicht nur für die Gelassenheitsprüfung zu gebrauchen, sondern auch für den Alltag. So ist die Gelassenheitsprüfung ja auch gemeint: Alltägliche Situationen, die zu Problemen führen können, werden simuliert, die Problemsituationen systematisch geübt und damit entschärft. Man muß also nicht unbedingt auf die Gelassenheitsprüfung hinarbeiten.
 Rezension

Meine Kritik hinsichtlich der "Aufplusterung" ist begründet und nachvollziehbar. Ich nehme sie aber nicht zum Anlaß, das Buch herabzuwürdigen, sondern betone im Gegenteil, daß diese Kritik zu vernachlässigen ist und dem Wert des Buches nichts nimmt. Vielleicht sollten Sie einmal meine Kritik sorgfältig lesen. Dann finden Sie auch, daß ich gerade den Aspekt betont habe, daß viele Pferdebesitzer, egal auf welchem Level, aus diesem Buch Nutzen ziehen können.

Gerne bespreche ich auch das von Ihnen erwähnte Buch von Herrn Geitner; vielleicht regen Sie beim Verlag an, daß man mir ein Rezensionsexemplar schickt.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Popken



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©1999-2006 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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