In der letzten Ausgabe hatten wir gesehen, wie erfolgreich die deutschen Reiter waren, trotz aller Querelen, die die Olympische Spiele 1972 belastet hatten. Diese Erfolge konnten in den siebziger Jahren fortgesetzt werden. Unterschwellig aber entwickelte sich allenthalben eine handfeste Krise.
Zunächst standen die Weltmeisterschaften 1974 an. Hartwig Steenken wurde mit Simona in Hickstead, Großbritannien, Weltmeister der Springreiter, Dr. Reiner Klimke 1974 auf Mehmed Weltmeister in der Dressur in Kopenhagen. Zusammen mit Lieselott Linsenhoff (Piaff) und Karin Schlüter (Liostro) wurde Klimke auch Mannschaftsweltmeister. Die Vielseitigkeitsreiter Martin Plewa (Virginia), Herbert Blöcker (Albrant), Horst Karsten (Sioux) und Kurt Mergler (Vaibel) errangen die Bronzemedaille in der Mannschaft bei den Vielseitigkeitsreitern.
1975 wurde Alwin Schockemöhle Doppel-Europameister der Springreiter in München (Warwick Rex), in der Mannschaft mit Hartwig Steenken (Erle), Sönke Sönksen (Kwept) und Hendrik Snoek (Rasputin). Die Dressurreiter waren weiterhin überlegen, Gold in der Mannschaft und Gold für Dr. Reiner Klimke 1973, 1975 erneut Gold in der Mannschaft und Silber in der Einzelwertung (Harry Boldt, Woyceck). Gold ging an die Schweizerin Christine Stückelberger mit Granat. [...]
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