
| | W. Popken im Fenster Selbstportrait 08/2004 | | | | | Meine Meinung zu dem Buch: von › Werner Popken
Der Olms Verlag listet unter dem Stichwort Oliveira sechs Bücher auf:
Bei Amazon findet man dieselben Bücher als Teile einer "Gesamtausgabe", "Sämtliche Schriften" betitelt, allerdings in einer ganz anderen Reihenfolge:
- » Band 6: Erinnerungen eines portugiesischen Reiters
- » Band 4: Gedanken über die Reitkunst
- » Band 2: Junge Pferde - Junge Reiter
- » Band 1: Klassische Grundsätze der Kunst Pferde auszubilden
- » Band 3: Notizen zum Unterricht
- » Band 5: Ratschläge eines alten Reiters an junge Reiter
Ich nehme an, daß das keine Erfindung von Amazon ist. Bei Olms findet sich aber kein Hinweis darauf. Laut Amazon ist das vorliegende Buch der Band 7 dieser Reihe. Das mutet etwas merkwürdig an, weil als Autor Henriquet genannt ist und nicht Oliveira. Bei Amazon allerdings werden beide als Autoren genannt. Deshalb wird dieses Buch bei Amazon auch gefunden, wenn man nach Oliveira sucht, während das Buch beim Verlag nicht gefunden wird.
Man kann natürlich vertreten, daß Oliveira als Autor mitgenannt werden muß; nicht nur, weil er einen erheblichen Teil der Texte beigetragen hat, sondern auch aus dem vielleicht noch wichtigeren Grund, daß durch seine Autorschaft dieses Buch überhaupt erst interessant wird. Denn man darf bezweifeln, daß Henriquet seinen Briefwechsel mit unbekannten Persönlichkeiten veröffentlichen möchte, und wenn es nur aus dem Grunde wäre, daß sich kein Verlag finden würde, weil man an den Absatzchancen zweifelt.
Der Titel des mir vorliegenden Exemplars deutet aber darauf hin, daß der Verlag das Buch auch als eigenständiges Werk des Autors Henriquet verstehen will, denn sämtliche Bücher Oliveiras haben einen einheitlich gestalteten Titel, zu dem der Titel ganz gut paßt, den Amazon als Band 7 der "Sämtliche Schriften" präsentiert:
Dieser Titel weicht vom Gestaltungsprinzip der anderen Bücher durchaus etwas ab, was gleich zum Ausdruck bringt, daß Nuno Oliveira dieses Buch nur zum Teil verantwortet, insofern er nämlich für die Briefe einsteht, die er an den Autor Henriquet geschrieben hat. Die Antworten Henriquets sind weitgehend verloren. Der Autor hat diesen Verlust durch Notizen und einleitende Bemerkungen kompensiert. Die Gestaltung ist aber nahe genug am Stil der anderen Bücher der Reihe, um dieses Buch zumindest als Ergänzung wirken zu lassen.
Für diese Auffassung gibt es gute Gründe. Bei Schriftstellern ist es ebenfalls üblich, ihre sonstigen Äußerungen, zum Beispiel Briefe, zum Gesamtwerk hinzuzurechnen, und dementsprechend die Briefe gesammelt herauszugeben. Man darf annehmen, daß die Autoren sich dessen auch bewußt sind. Möglicherweise hat Oliveira durchaus damit gerechnet, daß seine Äußerungen eines Tages veröffentlicht werden.
Trotzdem mutet es merkwürdig an, daß der Verlag dasselbe Buch mit derselben ISBN-Nummer in zwei verschiedenen Aufmachungen herausbringt. Als Teil des Gesamtwerks wird das Wort "Briefwechsel" auf dem Titelbild herausgestellt, als Werk des Autors Henriquet wird der Name "Nuno Oliveira" besonders hervorgehoben, während der Rest des langen Titels so klein gehalten ist, daß er kaum auffällt.
Noch kleiner ist der Zusatz: "Mit einem Vorwort von Jaime Celestino da Costa". Dieser Name ist mir noch gar nicht begegnet. Das Buch wird eröffnet mit einem Foto der beiden, woraus hervorgeht, daß der Meister deutlich älter war, beide sich aber gut gekannt haben. Denn schon der Name deutet an, daß es sich um einen Portugiesen handelt, während Henriquet ja Franzose ist und deshalb Oliveira nur selten sehen konnte. Was andererseits wiederum Anlaß zum Briefwechsel gab, den man sich sonst hätte ersparen können. Und wir hätten nichts davon gehabt.
Wer sich für den Meister interessiert, wird um dieses Buch nicht herumkommen. Denn daß Oliveira ein Meister war, dürfen wir glauben, obwohl er seine Meisterschaft nie unter Beweis gestellt hat, indem er sich Wettbewerben ausgesetzt hätte, wie das zum Beispiel Egon von Neindorff kurz nach dem Zweiten Weltkrieg getan hat. Man muß das natürlich nicht tun, obwohl z. B. » Thomas Ritter, ein Schüler Neindorffs, sowohl die klassische Reitkunst als auch den sportlichen Wettbewerb pflegt.
Und auch Michel Henriquet ist im Sport engagiert. So hat er zum Beispiel seine Ehefrau » Catherine bis zur Olympiareife trainiert, und diese hat Frankreich bei den olympischen Spielen in Barcelona vertreten und ist auch französischer Meister und Vizemeister gewesen. Für Henriquet ist also Sport und klassische Reitkunst kein Gegensatz.
Warum Oliveira nie so an die Öffentlichkeit getreten ist, wie seine Schüler und Bewunderer das wollten, bleibt offen. Zwar wird ihm nachgesagt, daß er Zeit seines Lebens mit schlechten bis mittelmäßigen Pferden gearbeitet habe, die er trotzdem zu erstaunlichen Leistungen habe entwickeln können, aber für den internationalen Vergleich hätte er Spitzenpferde einsetzen müssen, für die er das Geld nicht gehabt habe. Aber das kann nicht stimmen:
| Dank der Bewunderung, die ihm vermögende ausländische Schüler entgegen brachten, wurden ihm später mehrere Male sehr gute Pferde angeboten. Er schlug die Angebote rundweg ab. Eine seiner begeistertsten und reichsten Schülerinnen bat mich einmal, mit ihr zusammen zwei ausgezeichnete Pferde für ihn auszusuchen, egal was sie kosteten. Ich erklärte ihr, daß wir uns eine Abfuhr holen würden. Als ich ihm Jahre später dieses Komplott entdeckte, lachte er und sagte: "Bravo, Du kennst mich wie ein Bruder."
In der Tat liebte er es, unüberwindliche Schwierigkeiten zu bewältigen und die pessimistischsten Voraussagen zu entkräften. Wir, seine unmittelbaren Schüler, schätzten seine Leistungen ihrem wahren Wert gemäß hoch ein, aber wir konnten ihm nur schlecht unseren Wunsch verhehlen, den Meister auf einer Stradivari spielen zu hören.
Je besser ich ihn kannte und je mehr ich lernte, desto mehr bewunderte ich ihn und brannte darauf zu erleben, wie er in der internationalen Reitsport-Szene einen großen Coup landete. Es war offensichtlich, daß die Wirklichkeit immer gegenüber dem Idealbild zurückbleiben würde ohne ein seinen Fähigkeiten entsprechendes Pferd.
Er spürte meine Enttäuschung und nahm sie negativ auf, nämlich zweifellos als mangelndes Vertrauen oder Unfähigkeit, ihn richtig einzuschätzen, was bei mir nicht der Fall war, aber möglicherweise leider bei den weniger eingeweihten. In einigen seiner Briefe spürt man diese Mischung aus Gereiztheit und Enttäuschung.
Man muß auch die Passagen in anderen Texten erklären, die wir erschreckende Selbstgerechtigkeit wirken, wenn man bereit ist, ihm maßlose Eitelkeit zu unterstellen.
Die große Leidenschaft Nuno Oliveiras für seine Kunst war offensichtlich und immer spürbar; jeder Moment seines Lebens, alles, was er tat und dachte, war auf ein Ziel ausgerichtet: Heute zu übertreffen, was er gestern geschafft hatte. Seine fehlerhafte Suche nach immer exakterem Gleichgewicht, nach einer Tag für Tag verfeinerten, glänzenden Technik, ging weit über das hinaus, wovon jeder gute Reiter träumt. a.a.O., Seite 39/40 | | |
Das ist es: Oliveira ist anscheinend ein besessener Künstler gewesen, der durch seine Art andere hat begeistern können, dessen Persönlichkeit sich aber gegen die Wettbewerbssituation gesperrt hat, wo er sich der. Beurteilung durch Andere hätte stellen müssen, was ein gewisses Maß an Demut und Gleichmut voraussetzt.
Er hat seinerseits von einem Meister namens Miranda gelernt, der im Vorwort gebührend vorgestellt wird und mehr oder weniger bedeutend gewesen zu sein scheint. In erster Linie hat er höhere Töchter unterrichtet und gegen Ende seines Lebens eben auch Nuno Oliveira, den er offenbar sehr beeindruckt hat. Mich erinnerte diese Passage an das Denkmal, das Eberhard Hübener seinem verehrten Lehrer Nicolai Witte in › Schmeichelnder Sitz, atmender Schenkel, flüsternder Zügel gesetzt hat. Von dieser Art Meister muß es viele gegeben haben, und es wird auch heute viele davon geben.
Manche Leute können wohl was, aber es scheint sehr schwierig zu vermitteln zu sein. Zwar haben sich über die Jahrhunderte viele begnadete Reiter bemüht, ihre Einsichten schriftlich darzustellen, aber die Umsetzung ist denn doch etwas ganz anderes. Und wenn man bei der Umsetzung auf Schwierigkeiten stößt, wendet man sich wieder an die geschätzten Autoren. Aus der Einführung:
| Am Ende eines jahrelangen gründlichen Studiums der Reitkunst und des Werdegangs von Baucher unter der weisen Führung von René Bacharach scheinen mir zahlreiche Fragen unbeantwortet.
Bacharach, der letzte Vertreter dieser ein wenig verrufenen Schule, teilte mit mir diese Unzufriedenheit, aber er schob die Schuld auf eine falsche Auslegung der Texte. Bei mehreren Vorführungen 1946 und 1947 hatte er den damals schon betagten und kranken Rittmeister Beudant getroffen (Beudant starb 1949), und brachte diesem begabten Autodidakten, der seinerseits ein Bewunderer von General Faverot de Kerbrech war, große Bewunderung entgegen.
Die Generäle de Kerbrech und l'Hotte waren die beiden bevorzugten Schüler von François Baucher. Der Nutznießer einer solchen Ahnenschaft zu sein, erschien mir als besonderer Glücksfall,, wenn sich auch bei mir einige Zweifel auf praktischer und theoretischer Ebene einstellten.
Beudant war ein einfacher Mann, klug und feinfühlig. Als subalterner Offizier, der aus dem Glied aufgestiegen war, blieb für ihn die militärische und gesellschaftliche Rangfolge, welche zu jener Zeit zwei Offiziere so verschiedener Herkunft trennte, so gut wie unüberwindbar. Und dies, obwohl er täglich mit dem berühmten Faverot in Berührung kam, der 1903 sein Oberst bei den 23er Dragonern geworden war. (Faverot de Kerbrech: » Methodische Dressur des Leibpferdes nach den letzten Anweisungen von Baucher, bis 1981/ J.M. Place 1990. Anmerkung des Übersetzers [Anmerkung des Rezensenten: Zum erstenmal aus dem Französischen übersetzt von Bertold Schirg])
René Bacharach hat mir erzählt, daß Beudant nie mit Faverot gearbeitet hat. Sie haben einige Male miteinander gesprochen und zumindest im Jahre 1902 miteinander korrespondiert. Beudant hat Bacharach mitgeteilt, daß er Faverot nie zu Pferde habe sehen können "außer durch das Guckloch in der Tür zur Reitbahn". [...]
Um 1958 war es, als ich in aller Zuneigung und allem Respekt, den ich für René Bacharach hegte, ihn dazu brachte einzugestehen, daß wir in einer Sackgasse waren, daß unsere Dressur keine Fortschritte mehr machte, und daß es dienlich sei, sich über die Ursache klar zu werden.
Mit der für ihn kennzeichnenden Redlichkeit machte er mich mit Oberst Bouhet, General de Champvallier und General Gassiat bekannt, alles Baucheristen, die ein wenig auch durch mündliche Überlieferung Schüler von Beudant waren, der schon körperlich behindert war.
Bei ihnen stellte ich die gleiche Verwirrung fest, trotz ihrer jahrzehntelangen Praxis und ihrer vollkommenen reiterlichen Kultur, die sich auf alle Autoren und Meister der Schule Bauchers erstreckte.
Sie waren es, die mich dazu anregten, meine Suche auf den Süden der iberischen Halbinsel auszudehnen, wo sie bei einigen Stierkampfreitern eine erstaunliches Gleichgewicht gefunden hatten, ähnlich dem, nach dem wir auf der Suche waren. Ihnen zufolge beruhte das aber mehr auf dem außergewöhnlichen Gebäude und Temperament der Stierkampf-Pferde als auf dem Geschick oder der Methode der Reiter, die recht brutal geblieben war.
Es war jedoch jemand aus Lissabon, den ich eines schönen Tages im Jahr 1959 zu Gast hatte, der nicht nur mein gesamtes reiterliches Leben, sondern auch mein ganzes Leben ändern sollte: Maître Oliveira. a.a.O., Seite 21-23 | | |
Aus diesen Worten geht mehrerlei hervor: Reiten ist extrem schwierig, selbst jahrzehntelange Übung führt nicht unbedingt zur Meisterschaft, weshalb man dringend nach Meistern Ausschau hält, die einem weiterhelfen können. Die schriftliche Überlieferung ist problematisch, kann aber hilfreich sein. Die persönliche Überlieferung ist demgegenüber von unschätzbarem Wert, woraus sich die Wertschätzung der einzelnen "Ahnen" ergibt, selbst wenn diese nur extrem wenig Kontakt untereinander hatten.
Für Henriquet ist Oliveira der überragende Meister, obwohl er selbst sicher zu den Meistern gezählt werden muß - er hat immerhin 30 Jahre lang das Schüler-Verhältnis genießen können. Wer in diesem Sinne auf der Suche nach seinem Meister ist, wird die Bücher von Oliveira verschlingen und studieren und dieses Buch ebenfalls. Er wird in seinem Bemühen zumindest dahingehend unterstützt, daß er eine Fülle von Hinweisen und Ratschlägen bekommt und darüberhinaus die Versicherung, daß auch ein Oliveira, ein Henriquet arbeiten und kämpfen müssen.
Aber auch für die weniger Ambitionierten ist dieses Buch interessant, denn es zeigt immer wieder ganz deutlich, wie Oliveira die Arbeit mit Pferden verstanden haben wollte. Henriquet ist vielleicht der » Eckermann Oliveiras:
| Ich habe Deinen Brief vom 15.9. erhalten; gewiß hast Du recht. B. ist sehr nett, aber er hat nichts begriffen. Was er will, ist nicht reiten im Gleichgewicht, sondern andere zu den Theorien Bauchers bekehren.
Er hat mir gesagt, daß Ulisses im vorigen Jahr eine bessere Haltung gehabt hätte, weil er den Hals gekropft hatte. Ich habe ihn dann daraufhingewiesen, daß er in diesem Jahr, mit einem entspannteren Hals, durchlässiger und folgsamer gegangen wäre. Er hat das bestätigt, aber bedauert, daß das Pferd keinen Unterhals mehr hätte!
Mein englisches Vollblut liegt naturgemäß auf den Schultern, und in diesem Stadium vermeide ich es, die Aufrichtung des Halses zu fordern. Dennoch bin ich zufrieden mit seinen Fortschritten, und ich versichere Dir, daß ich gar nicht möchte, daß es sich viel mehr aufrichtet.
Ich habe den Hals von Zafer aufgerichtet, und er geht schlecht. In dieser Haltung wird es schwierig werden, seine Probleme im Galopp und bei den Fußwechseln zu lösen.
B. sucht nach einer Bestätigung seiner konfusen Theorien, aber ich bin nicht daran interessiert, mir das anzuhören. Was mich immer interessiert hat, ist die Ausbildung von Pferden nach den natürlichsten Prinzipien. Wer tägliche Fortschritte bei Pferden feststellt, und dennoch eine andere Methode bevorzugt, hat keinen Verstand. Er denkt in einer der unseren entgegengesetzten Schultradition, und das ist alles.
Du dagegen diskutierst, stellst Fragen und handelst, und deshalb werden Deine Ergebnisse besser.
Lieber Michel, beim Reiten muß man sein wie der Heilige Thomas: Erst sehen, dann glauben.
Ich hoffe weiterhin vermitteln zu können, was meine lange Erfahrung und meine Erfolge mit den Pferden mir gegeben haben.
Also vergessen wir den armen B., der uns mit seinen Spezialhilfen für den Galopp und seinem Unterhals auf die Nerven geht!
Komm schnell her, denn ich brauche das Gespräch mit Dir. Hier habe ich nur Borba, der immer zustimmt, aber wenig sagt, und Théréza, mit der es auch so ist.
Bei Deiner Lektüre solltest Du fortfahren, » G. Steinbrecht zu studieren. Er ist vielleicht ein wenig mühselig zu lesen für leichtfertige Geister, aber glücklicherweise ist das bei Dir nicht der Fall.
Sage mir, ob mein Sohn João wirklich etwas Gutes mit dem Pferd von Herrn Volpi zustandegebracht hat. Ich bin sehr interessiert zu erfahren, was er erreicht hat.
Die Reitkunst ist für mich eine so wichtige Angelegenheit, daß ich unerbittlich bin mit Leuten, die sie nicht in ihrer Reinheit ausüben wollen, und ich habe immer weniger Lust, sie zu unterrichten.
Mein alter Lehrer Miranda sagte immer, daß die Pferde sehr viel intelligenter und gelehriger seien als die Reiter. a.a.O., Seite 166, 167 | | |
Das war ein vollständiger Brief des Meisters. Dieses Buch bringt nicht nur die Briefe, sondern auch die Erläuterungen des Schülers und seine Notizen. Auch daraus eine kurze Kostprobe mit einer Anmerkung des Übersetzers, der selber in dieser Sache engagiert ist:
| [...] Im Galopp Diagonale aus der Volte mit beibehaltener Hankenstellung. Außengalopp und Verlängerung der Sprünge auf der Diagonalen.
Kruppeheraus und danach halbe Pirouetten. Ein Galoppwechsel auf der Diagonalen.
Versammelter Trab. Eine treibende Schenkelhilfe - der Meister läßt die Hand sinken und setzt kleine Sporenattacken. (z. T. schwer vorstellbar, Anmerkung des Übersetzers) a.a.O., Seite 55/56 | | |
Eines sollte man bei einem solchen Buch natürlich nicht vergessen: Wie immer man zu den reiterlichen Übungen steht, die anscheinend heftig diskutiert werden können, man hat hier die Gelegenheit, einen großen Mann von einer völlig anderen Seite kennenzulernen. Und der Autor kann seine Bewunderung für diesen Meister zum Ausdruck bringen. Beides ist selten. Schon deshalb wünsche ich diesem Buch viele Leser.
erschienen 09.10.05
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