
| | W. Popken im Fenster Selbstportrait 08/2004 | | | | | Meine Meinung zu dem Buch: von › Werner Popken
Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht besprechen. Der Rückentext schien mir eigentümlich blaß. Also probierte ich die Einleitung. Wie fängt dieser Autor den Leser? Wie stellt er es an, daß der Leser weiterlesen möchte, daß er Feuer fängt?
Der Ton war betont salopp gewählt und sollte witzig sein. Konnte ich gar nicht finden. Ich ließ es mich nicht verdrießen und las die erste Seite komplett, aber da war mein Urteil eigentlich schon gefestigt. Nichts für mich.
Ich probierte es noch einmal in der Mitte und landete beim Kapitel über den Urlaub in Tunesien. Erstaunt und erfreut nahm ich zur Kenntnis, daß der Autor mit wenigen Worten Charaktere umreißen kann und durchaus kein Blatt vor den Mund nimmt. Immerhin beschrieb er Persönlichkeiten, die in der Szene bekanntgewesen sein mußten. Diese Leute und viele andere, die sie kannten, würden das Buch vielleicht lesen und Anstoß nehmen. Das ist immer das Problem, wenn man eine Biographie schreibt. Man will die Wahrheit sagen, oder das, was man für die Wahrheit hält, oder besser: seine eigenen Eindrücke wiedergeben, aber man möchte niemanden verletzen und niemandem zu nahe treten. Außerdem möchte man sich nicht auf Kosten anderer profilieren.
Dieses Dilemma fand ich hier gut und taktvoll gelöst. Aber das richtige Lesevergnügen wollte sich trotzdem nicht einstellen. Da ich äußerst ungern einen Verriß schreibe, schon gar nicht, wenn ich das schon vorher weiß, war die Sache für mich klar. Dieses Buch würde ich nicht weiter anschauen. Ich fragte mich, wieso ein so bekannter Verlag dieses Buch veröffentlichen konnte. Sollte es sich gut verkaufen lassen? Konnte ich mir nicht vorstellen.
Ein paar Tage später rief mich der Autor an, um mir sein Buch vorzustellen und eine Rezension anzuregen. So etwas war mir noch nicht vorgekommen. Jetzt war ich in einer gewissen Verlegenheit und teilte ihm mit, daß ich bereits im Besitz des Buches sei. Glücklicherweise verkniff sich der Autor die Frage, ob ich bereits zu einem Urteil gelangt war.
Nun fühlte ich mich verpflichtet und warf einen zweiten Blick in das Buch. Ich las die Einleitung, das erste Kapitel, zu Ende und auch das nächste. Und langsam fing ich Feuer. Von da an habe ich das ganze Buch durchgelesen, auch das Kapitel über Tunesien zum zweiten Mal, und es ging mir tatsächlich wie auf dem Rückentext in roter Schrift beschrieben. Schien mir die Einleitung gewollt komisch, so mußte ich immer wieder, ziemlich häufig sogar, schmunzeln und lachen. Ich konnte das Buch nicht wieder aus der Hand legen und wollte wissen, wie es endet.
Welche Überraschung! Lassen Sie sich also nicht gleich ins Bockshorn jagen! Das Buch ist lesenswert. Der Autor hat eine ausgesprochene Begabung, Menschen und Tiere zu charakterisieren, sich selbst eingeschlossen. Aus wohlverstandenem Schutzbedürfnis bleiben zwar seine persönlichen Verhältnisse recht schemenhaft, aber die Menschen, denen er in Pferdesachen begegnet, werden prägnant deutlich und lebendig. Seine Schilderungen der Länder und Landschaften gerieten dagegen für meinen Geschmack eher schwach. Die passenden Bilder wollten sich bei mir nicht so recht einstellen. Sein Blick gilt eben den Pferden.
Vor ein paar Tagen habe ich die Lektüre abgeschlossen, aber die Hauptpersonen des Buches sind mir immer noch gegenwärtig. Manche spielen eine negative Rolle, negativ in Bezug auf die Pferde, um die es ja geht. Am besten zitiere ich ein paar Passagen, die gleichzeitig den kritischen Blick und die Portraitkunst des Autors belegen können:
| Schon bald drängte es mich nach höheren Weihen und ich meldete mich in einem namhaften Reitbetrieb zum Abzeichenkurs für das "Große Bronzene" an, heute heißt es schlicht DRA III. Auch dort wartete ein robuster und kantiger Wallach auf mich, der zwar fürchterlich auf der Hand lag und mich vor allem lehrte, daß Reiten unerwarteterweise den Bizeps und die Schultermuskulatur fordert, aber das paßte eigentlich gut zu der Philosophie des Hauses, die trefflich in den Sinnspruch manifestiert war: "Drum merke dir auf allen Wegen: Reiten lernst du nur durch Fegen!" [...]
Der Chef der Schule, in Pferdekreisen hoch angesehen, dem unter anderem Championatspferde zur Ausbildung und Vorbereitung anvertraut wurden, der in der finanzstarken Spielklasse des deutschen Pferdekarussells zu Hause war, ließ sich persönlich nur selten herab, die Abzeichen-Gruppe zu unterrichten. Vielmehr hatte er genug zu tun mit Handel und Verhandlungen rund um die edelste Rosse. In der Stallgasse wurde gerade ein schicker Wallach aufpoliert, als ich nichtsahnend vorbeilatsche und sofort vom Chef himself abgeschickt wurde: "Los, holen Sie rasch Huffett und Pinsel aus der Sattelkammer und streichen Sie dem die Hufe ein, dalli!" Mit glänzenden Fingernägeln schwebte das Pferd kurz darauf in die Halle, wo immerhin kein geringerer als Dr. Reiner Klimke, die nationale Dressurlegende, wartete und sich in den Sattel zog. Genau wie hochkarätige Pferde, wenn sie dösend im Stall stehen, gar keinen edlen Eindruck machen, gab Klimke, der ja auch schon ein Senior war, bei seinen Proberunden ein müdes Bild auf dem allerdings äußerst bewegungsstarken Pferd ab. Für mich war es tröstlich zu sehen, daß selbst Reitgötter einen schlechten Tag haben können. Tage von der Sorte hatten mein braver Wallach und ich öfter (und der hatte nicht halb so einen Trab).
Auch den Boß selbst erlebte ich im Sattel. Er hatte eine dreijährige Stute in Beritt, die bald beim Deutschen Stutenchampionat vorgestellt werden sollte. Er war mit dem Pferd allein in der Halle und fast ohne Zeugen. Er triezte das Tier derart grob und unfein, gab der Stute so die Sporen, daß sie vor Verzweiflung an den Banden hochging. Ich konnte keinerlei Widersetzlichkeit bei dem Pferd feststellen, die vielleicht eine handfeste Auseinandersetzung begründet hätte, ich sah nur Angst und Verunsicherung. Mir drängte sich das Gefühl auf, hier will einer mal dem Pferd so richtig zeigen, wo der Hammer hängt. Mir ging auf, was es mit dem englischen Ausdruck "breaking the horse", das Pferd "brechen", auf sich hat. Aber das ist ein Sprachrudiment aus vergangenen Tagen, das heute nur noch vom gestrigen Cowboys praktiziert wird, dachte ich. Falsch gedacht. Der reitende Rüpel genießt auch heute noch große Hochachtung in Pferdekreisen und ich fürchte fast, der Mann ist nicht mal ein Einzelfall. a. a. O., Seite 63, 64 | | |
| Michau hatte es noch ärger getroffen als seine Mutter. Er war ungefähr auf dem intellektuellen Stand eines Dreijährigen [...] Wie ausgewechselt, auch an seinen schlimmen Tagen, war Michau aber, wenn er mit Pferden zusammen war. Es war wie ein Zauber, wie er und die Pferde sich verstanden, wie sich die Tiere ihm regelrecht zuwendeten und ihm nahe sein wollten und wie er selber ruhig und leicht wurde wie ein Pferdeflüsterer. Natürlich konnte Michau nicht reiten, so wie wir "normalen Reiter" reiten verstehen. Aber so ein Bild von Harmonie, ein total glückliches Kind auf einem völlig gelassenen und zufriedenen Pferd, wie er auf einer sonst etwas schwierigen und unruhigen Stute saß - das habe ich bei routinierten Reitern und ihren Pferden nicht alle Tage gesehen. a. a. O., Seite 79 | | |
Solche Schilderungen stimmen natürlich traurig, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Das Buch soll doch zum Lachen anregen! Also brauche ich jetzt ein paar Zitate, die die Fähigkeit des Autors, die Lachmuskeln des Lesers zu reizen, illustrieren:
| Beeindruckend finde ich die Vielseitigkeit der Hafis. Beide sind prima Geländepferde, sie können ganz nett springen, Nase sogar wie ein Flummiball. Niko hat einen schönen, gleichmäßigen und runden Galopp, so daß er auch als Longierpferd und für die ersten Stunden von Anfängern brav seinen Wallach stand. Am liebsten wäre ich noch mit den beiden in den Wald zum Holzrücken gegangen, denn da sind sie mit Sicherheit ganz in ihrem Element, aber dazu fehlte mir Zeit und Muße. Trotz alledem muß ich sagen, ganz leicht zu nehmen waren die Jungs nicht. Wie alle in Ostdeutschland gezogenen Hafis sind sie mit Arabern veredelt und im Typ sehr schick und sportlich. Wenn sich dann bei ihnen das Temperament der Wüstensprinter mit der Sturheit der Bergziegen vereinte, was manchmal der Fall war, dann bekam man mit ihnen wirklich was zu tun und konnte seine Durchsetzungsfähigkeit erproben. Ich finde es zwar nicht ganz gerecht, daß manche Pferdeleute gerne von Hafis als "Die gelbe Gefahr" sprechen, aber leichter im Umgang als normale Warmblüter sind sie auf alle Fälle nicht. Und so stelle ich gerne die Behauptung auf, frei nach Frank Sinatras "New York, New York": If you can do it on a Haflinger, you can do it anywhere! a. a. O., Seite 116, 117 | | |
| Eine ländliche Jagd ist keine Modenschau. Allerdings ist die Ansammlung von Reithelmen kulturhistorisch sehenswert. Das Master-Exemplar ist eine Art steifer, grotesk hoher Hut, dem der Knopf auf der Spitze verlorengegangen ist, der Schimmelreiter hat ein abgeschabtes Ding auf dem Kopf, das ihm die Ohren in Segelposition drückt; Kinnriemen, zumal mit Dreipunkt-Verbindung, sind Luxus; auch die Halbschale der Dorfschönheit, keck in den Nacken geschoben, verdient eher die Bezeichnung "Genickbrecher". Allerdings muß man von modernen Helmen mit Lederriemen rund unterhalb der Ohren herum sagen, daß sie in Verbindung mit fetten Kinnpolstern ein Gesicht ernsthaft entstellen können; der freundliche Vogel auf der dicken Araberstute trägt zum karierten Rock immerhin einen Military-Helm mit Satin-Bezug, der aus abwechselnd roten und gelben Kuchenstücken besteht. Gut, der Mann braucht sich nicht zu sorgen, daß er im Wald oder in irgend einem Graben verlorengeht.
Bemerkenswert auf so einer Jagd ist die Ansammlung von Gebissen und Zäumungen. Kandaren, Pelhams, Springkandaren, Hackamores, da kam mir mein Pferd mit englischem Reithalfter und Wassertrense leicht underdressed, um nicht zu sagen nackt vor. Andererseits denke ich an mein Idol unter den Springreitern, Achaz von Buchwald, der mit Ende 50 noch wild wie ein Husar reitet, dabei immer äußerst fein und elegant, und so manchem jungen Spund manche Trophäe wegschnappt. In einer Reitillustrierten gab's mal ein Foto von Buchwald, wie er nur in Badehose, das Pferd ohne Sattel und Zäumung, bloß mit einem Ring um den Hals über einen S-Oxer springen ließ. Toll der Typ. Leider gab es Punktabzug in meiner persönlichen Wertung: Er trug Socken.
Jemand läuft herum, knüpft jedem einen kleinen Schein ab und prüft, ob jeder Taschenmesser und Bindfaden dabei hat, merkwürdige Tradition. Jetzt sind schon einige Pferde triefnaß geschwitzt. In diesem Augenblick beginnt die Bläsergruppe, drei alte Zausel in grünen Lodenmänteln und mit gamsbärtigen Hütchen, ihre Jagdhörner zu traktieren. Der schräge Blechklang ist markerschütternd, ein Pferd steigt, eines dreht sich im Kreis wie ein doller Hund, ein Hund in der Nachbarschaft beginnt zu heulen.
Meine Laura ist bemerkenswert ruhig, steht still, läßt die Ohren hängen, döst. Was geht in der Stute vor? So kenne ich sie nicht. Gar nicht. Ein Vereinsmeier hält eine kleine Ansprache, es kommt etwas von Jagdregeln darin vor und von gegenseitiger Rücksichtnahme, schwer zu verstehen, denn mit Gerumpel fahren drei Kremserwagen, diese Omnibusse unter den Kutschen, auf den ohnehin zu engen Platz. Einer ist mit einem Haflinger-Paar bespannt. Jetzt wacht meine Laura auf, schnaubt, schüttelt den Kopf, wiehert laut und glotzt mit hoch aufgerichtetem Hals zu den etwa 30 Meter entfernten Hafis hinüber. Kein Zweifel, sie hält die beiden für ihre Kumpels Niko und Nase. Sie beginnt, unruhig zu tippeln. Glücklicherweise setzt sich der ganze Haufen jetzt in Bewegung, während er sich zu einer endlosen Schlange von Pferdepaaren zieht, die durch die Ortsstraßen prozessiert. Jetzt, zwischen parkenden und fahrenden Autos, Fußgängern und Radfahrern, dreht Laura auf, buckelt auf der Stelle, drückt sich hoppelnd mit den Vorderbeinen ab, als wolle sie steigen, zuckt mit den Hinterbeinen, als wolle sie auskeilen und läßt keinen Blödsinn aus. Echt Laura! a. a. O., Seite 130, 131 | | |
Mitten aus dem prallen Leben! Hier kriegen die ländlichen Reiter ihr Fett ab. Die Jagd ist so schlimm, daß der Autor anläßlich der Pause abbricht. Es war vermutlich seine erste und letzte Jagd. Schade, denn es sollte doch eine schöne Erfahrung werden.
Der Autor läßt keine Erfahrung aus, die pferdebegeisterte Menschen, denen die Pferdeerfahrung nicht schon in die Wiege gelegt ist, in dieser Zeit machen. Dabei hat er sich als junger Erwachsener redlich bemüht, alles zu lernen, was es zu lernen gab. Aber der beste Lehrmeister ist denn doch das Leben selbst. Wir lernen ja schließlich aus Fehlern, und Fehler machte er reichlich.
Nach meiner anfänglichen Ablehnung war ich schließlich ganz begeistert von diesem Buch und habe es mit zunehmendem Vergnügen gelesen. Der Autor ist zunächst ganz der klassischen Reiterei verpflichtet und hat es mit den sattsam bekannten brüllenden Reitlehrern zu tun. Einem von diesen setzt er gewissermaßen ein Denkmal. Schließlich landet er bei der Pferdehaltung auf dem Lande mit Gemeinschaftsboxen und reichlich Weidegang. Die Arbeit im Stall läßt ihm kaum noch Zeit zum Vergnügen.
Was heißt hier auch Vergnügen? Das Vergnügen scheint sich der Beschreibung weitgehend zu entziehen. Die Mühsal ist interessanter und gibt viel mehr Anlaß zu Anekdoten. Das Reiten auf fremden Pferden kann es nicht sein, aber die Haltung eigener Pferde ist durchaus problematisch. Die Pferde sind einfach nicht so, wie man sie gerne hätte. Nicht einmal das Traumpferd Cascaya bereitet uneingeschränkte Freude. Es ist eben einfach ein Pferd mit seinem eigenen Kopf.
Zum Ende des Buches hin verliert sich der heitere und distanzierte Ton und eine wehmütige Stimmung kommt auf. Irgendwie ist das Buch auch ein Rückblick. Soll es das nun gewesen sein? Das Landleben ist romantisch, aber es hat auch seine Härten. Es gibt keine weiteren Kinder im Dorf außer seinen eigenen, und diese beiden Buben nehmen das, was ihnen geboten wird, als selbstverständlich. Sie werden keine Sehnsucht nach dem Landleben haben und auch keine nach Pferden.
Diese Sehnsucht, die den Autor durch das ganze Buch getrieben hat, kann nicht gestillt werden. Der große Wunsch, an einem mehrtägigen Wanderritt teilzunehmen, wird umgesetzt. Da findet sich der Autor mit weiteren Individualisten und kann nicht nach der Pause wieder nach Hause reiten. Natürlich ist ein solcher Wanderritt unvergeßlich, er begründet ein neues Verhältnis zwischen Pferd und Reiter. Aber war das nun die Krönung, deretwegen sich all die Mühe gelohnt hat?
Dieses Buch ist zu empfehlen für diejenigen, die nachvollziehen wollen, welche Entbehrungen Pferdeleute auf sich nehmen, welche Erfahrungen sie machen und was sie antreibt. Die Söhne werden es eines Tages mit Interesse lesen und danach ihren Vater besser verstehen können. Es ist auch zu empfehlen für diejenigen, die ebenso unheilbar krank sind und sich auf diesen Weg begeben wollen. Pferde nehmen den Reiter mehr in Anspruch als ein Motorrad. Das kann man aus diesem Buch deutlich herauslesen. Wer dies Buch gelesen hat, kann hinterher nicht behaupten, er sei nicht gewarnt gewesen.
Aber das muß ja kein Nachteil sein. Viele Menschen suchen ein Hobby, das sie ganz in Anspruch nimmt, das ihre Freizeit vollständig ausfüllt, um das ihre Gedanken und Sorgen kreisen können, wenn sie sonst keine haben. Der Autor ist kein Vereinsmeier, er treibt sich nicht auf Turnieren herum, es reicht ihm, wenn er sich mit seinen Pferden beschäftigen kann. Insofern ist er ein typischer Pferdehalter, einer der schweigenden Mehrheit, über die wir sonst so wenig wissen. Einer von denen, die man auch für Breitensport nach Warendorfer Muster nicht wird begeistern können. Natürlich bietet die Pferdewelt eine Fülle von Betätigungsmöglichkeiten, die außerhalb des Buches liegen. Diese Einschränkung schmälert aber nicht den Wert des Buches. Hier hat einer mal seinen Weg nachgezeichnet - so kann es denen ergehen, die vom Pferdevirus infiziert sind.
Für mich stellt sich am Ende die Frage, was vor ihm liegt. Mit den Haflingern war das Thema "Fahren" akut geworden. Aber das scheint es auch nicht zu sein, was ihn auf Dauer beschäftigen wird. Dressur und Springen in Maßen, Geländeritte in der Umgebung - vielleicht bleibt es dabei. Man muß ja nicht immer neue Ziele entwickeln. Wahrscheinlich wird er mit seiner Traumstute alt und beginnt einen neuen Zyklus, wenn deren Leben endet. Er hat ja noch einiges vor sich und das Leben eines Pferdes ist relativ kurz. Mag sein, daß eines Tages eine Fortsetzung erscheint und wir erfahren werden, wie es weitergegangen ist.
erschienen 11.09.05
| |