|  | | Bernhard Bücker, Christian Niehoff |  |  |  |
| |  | | Werner Borgmann, Thorsten Borgmann |  |  |  |
| Bernhard Bücker erkrankte bereits im Alter von 4 Jahren an Kinderlähmung. Dank seines eisernen Willens lernte er aber wieder an Krücken zu laufen.
Schon seit 1985 ist der 53-jährige Kaufmann und Vater dreier Söhne im Fahrsport aktiv, legte aus beruflichen Gründen die Zügel aus der Hand, förderte und unterstützte aber seinen Sohn Tobias, der es bei den Pony- 4-spännern bis an die Weltspitze gebracht hat.
Erst im Frühjahr 2001 ließ Bernhard Bücker sich vom damaligen Trainer Dietmar Hegekötter überzeugen, wieder in den Fahrsport einzusteigen. Er wurde in Grad II eingestuft und belegte seitdem mit seinem dressurstarken Pony Kurbaums Flop stets vordere Plätze.
Er wurde im Behindertenfahrsport 2002 Deutscher Meister und bei der WM im gleichen Jahr Gewinner der Teilprüfung Dressur. Auch im Regelsport gehört er regelmäßig zu den platzierten Gespannen; erst Mitte Mai wurde er Dritter bei den Kreismeisterschaften im Kreis Steinfurt.
Beifahrer Christian Niehoff kam als Leihgabe aus dem Team von Tobias Bücker zum Behindertenfahrsport. Seit gut einem Jahr begleitet der 26-jährige Hausmeister Bernhard Bücker regelmäßig zu den verschiedenen Turnieren. Mit seiner ruhigen und besonnenen Art ist er ein verlässlicher Partner im Team Bücker.
Werner Borgmann wurde mit einer Lähmung der rechten Schulter geboren. Nachdem er sich viele Jahre dem Reitsport verschrieben hatte, begann er 1994 mit dem Fahrsport.
Den ersten großen Einsatz hatte der 52-jährige kaufm. Angestellte 2002 bei der 2. Weltmeisterschaft der Fahrer mit Behinderung in Stadl-Paura (Österreich) mit seiner selbst gezogenen Stute Riva B. Seitdem gehört er zu den stärksten Fahrern im deutschen Team.
Da er wegen einer schweren Knieverletzung 2002 bei der Verteidigung des Mannschaftsweltmeister-Titels in Greven-Bockholt fehlen musste, hoffte der 2-malige Deutsche Meister im Behindertenfahrsport, bei dieser WM erneut in die Mannschaft berufen zu werden. Aber auch in der Einzelwertung Grad II konnte sich Werner Borgmann, der von Heimat-Trainer Hermann-Josef Schulze-Hobbeling bestens über den Winter trainiert wurde, gute Chancen ausrechnen.
Beifahrer Thorsten Borgmann, 24-jähriger Sohn von Werner Borgmann, gehört erst seit gut einem Jahr als Beifahrer zum Team. Auch beruflich hat Thorsten Borgmann, der für seinen überaus trockenen Humor bekannt ist, mit behinderten Menschen zu tun. Er ist als Fahrer im Behindertendienst tätig, hier allerdings mit mehr als einer PS.
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