Annäherung und Kontaktaufnahme
Die Gruppe nähert sich gemächlich dem Pferch. Die Gruppe? Da ist
- Santiago, der Pferdeneuling, den eine Demonstration mit Oscar dermaßen beeindruckte, dass er sich kurzerhand ein eigenes Pferd kaufte - heute das zweite Mal dabei;
- der Hobbypolospieler Alejandro, der sich einen verständnisvolleren Umgang mit seinen Pferden erhofft;
- der Musiker Hernán, der mit seinen Großeltern einen Freizeitreitbetrieb betreibt;
- Oscar, ein Bankfachmann mit seinen beiden Söhnen;
- Magdalena, die Expertin für alternativen Tourismus, die Oscar als Führer für Wanderritte ihres Programms gewinnen will.
- Und noch einige mehr.
| Oscar bleibt immer wieder stehen und erläutert facettenreich die Grundsituation "Mensch und Pferd" aus Sicht des Pferdes.
Das macht er so eindringlich, dass man, auch wenn man darüber schon so manches gehört und gelesen haben mag, den dahinter stehenden Erfahrungsschatz spüren kann:
- Der Mensch als der gefährlichste und gefürchtetste Jäger des Pferdes;
- der aufrechte Jäger, der aus dem unerwarteten Hinterhalt einer engen Schlucht aufzutauchen versteht.
- Der Mensch, der Unberechenbare:
- Der als Jäger im wahrsten Sinne des Wortes "herausragt"!
| Er macht seinen Zuhörern klar, dass unsere Art der achtsamen, offenen Annäherung schon Teil der Zähmung sei. Das ängstliche Fluchtverhalten der Pferdegruppe weicht immer öfter einem neugierigen Beäugen.
Interessant: Das zahme Pferd teilt augenscheinlich die Grundbefindlichkeit der anderen, schließt sich ihnen an. Im Gegenzug dämpft es wohl auch deren Reaktionen. Schließlich betreten wir alle den Pferch, ohne dass die Pferde panisch reagierten.
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