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16 Leserbriefe in der Woche bis 10.08.03


Leserbrief  1022 
Kommentar zu Seite  /Berichte/226/Gesamttext/


05.08.2003 08:44:29

Sehr ansprechende Artikel

Bitte mehr von Pia Rennollet. Ihre Artikel in dieser Ausgabe fand ich sehr interessant und hoffe, dass viele Leser (vor allem "normale" Ausbilder, die immer noch gerne alle Fehler auf´s Pferd schieben) sich dazu Gedanken machen. Könntet Ihr mal etwas bezüglich Hengsthaltung und den Umgang mit Hengsten schreiben. Es gibt immer noch soviel Unverständnis und Intoleranz gegenüber Hengste/Hengstbesitzer.

Hasenöhrl, Maria


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Leserbrief  1012
02.08.03



VIRUS??????? AW: G.W Bush animation.

Hallo,
habt Ihr Euch einen Virus eingefangen???
Geblockt wurde ft.src.
Viele Gruesse,
Steffi
Liebe Steffi,

ich glaube nicht, daß das ein Virus ist; der hätte es bei residentem Virenscanner und Firewall ziemlich schwer ;-)

Die Spammer haben sich einfach der Absenderadresse [email protected] bedient. Vor einem Jahr schon durfte sich "Der Spiegel" über eine solche Frechheit freuen.

Vor ein paar Tagen erst hat "Der Spiegel" über die Eskalation des Kampfes gegen die Spammer und deren Reaktionen geschrieben. In den nächsten Jahren werden wir sicherlich noch viele Überraschungen erleben!

Ich bin jedenfalls unschuldig, im Gegenteil: die Pferdezeitung ist selbst genauso vollgemüllt worden. Es gibt übrigens kein Adreßbuch der Pferdezeitung, was man für solche Zwecke mißbrauchen könnte. Das haben die Spammer nicht nötig, die holen sich ihre Adressen anderswo.

Ich bin seit 1998 im Internet sichtbar und bekomme heute im Schnitt 2000 E-Mails am Tag, natürlich mit steigender Tendenz. Da mein Rechner Samstag früh kaputtgegangen ist, darf ich mich heute Nachmittag über mehr als 6000 E-Mails freuen :-(

Es gibt Zeitgenossen, denen macht es Spaß, solche Sachen zu bauen und zu verschicken. Man kann sie wahrscheinlich nicht daran hindern.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1013
02.08.03



Re: G.W Bush animation.

<[email protected]> schrieb am 02.08.03 15:02:57:
>
> Here's the animation that the FBI wants to stop. Seems like the feds are trying to put an end to peoples right to say
> what they think of the US administration. Have fun!


Hallo,

geht da wieder ein Virus herum, der sich der Adressdatei bemächtigt hat?

Die Ankündigung ist zwar reißerisch aber durchaus verlockend. Aber besser sicher, nicht fragwürdige Anhänge zu öffnen.

Durch so eine Situation holte ich schon mal einen Virus auf den Firmen-PC. Nur, da auch von Privatleuten E-Mails geschickt wurden, die das Geschäft betreffen (Anfragen, wo die Produkte gekauft werden können, Reklamationen und ähnliches), sollten schon alle Eingänge angeschaut werden.

Viele Grüsse
Regina
Sehr geehrte Frau Steinkrauss,

so eine Sache ist sehr unangenehm, aber leider kann man sich nicht wehren. Ich glaube nicht, daß es ein Virus ist, insbesondere gibt es kein Adreßbuch, das dieser Virus hätte benutzen können. Siehe auch  Leserbrief 1012 ;-)

Trotzdem: herzlichen Dank für die Nachricht!

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1014
03.08.03



Zum Artikel "Pferde-die unbekannten Wesen"

Liebe Redaktion,

ich lese mit Freude über die Entwicklung sich kritischer zu zeigen besonders gegen die als "pferdefreundlich" geltenden Ausbilder wie Parelli oder andere.

Mein Mann und ich waren 1997 für ein Jahr unterwegs und besuchten unter anderem viele Ausbilder in den USA und Australien.

Wir waren unvoreingenommen, da in Deutschland noch nicht so eine große Verbreitung herrschte zu diesen Methoden und Leuten.

Das Seminar was wir von der sogenannten "Top Nr. 1 nach Parelli" (war ein Original-Ausspruch dieser Trainerin bei der Begrüßung!) besuchten, war eine echte Tortur für die Pferde und so manche Reiter. Es wurde geprügelt mit dem harmlos klingenden "Carotstick" und psychisch sehr viel Druck ausgeübt, uns fiel sofort das leblose Wesen des Pferdes der Ausbilderin auf, daß sie allerdings lobte.

Das Pferd reagierte wie eine Maschine ohne einen Mucks zu machen.

Wir schilderten dann unsere Eindrücke per Brief an Pat Parelli, da es unser erster (und letzter) Parelli-Kurs war und wir gerne dazu seine Meinung gehört hätten, als Antwort bekamen wir Werbebroschüren!!!

Das Gleiche erlebten wir bei Monty Roberts, eine unglaubliche Medienmaschinerie, die darüber berichtete wie er einen Mustang über Tage von der Herde abgesondert weggetrieben hat, mit Hubschraubern (!) begleitet, nur um ihn dann nach 3 Tagen zu reiten. Welches Pferd würde da nicht seelisch gebrochen alles mit sich machen lassen?!

Außerdem züchtet er Rennpferde und schickt bereits Einjährige auf die Bahn, wenn er also die Welt für Pferde besser machen möchte, würde ich an seiner Stelle auf soetwas verzichten!

Wir wandten uns entsetzt von diesen beiden sogenannten Pferdeflüsterern ab und erlebten dann doch noch das was wir auch darunter verstanden, nämlich Tom Dorrance, der mit unglaublicher Geduld und Liebe zu den Pferden ein 4-tägiges Seminar abhielt und immer wieder betonte, seine Methode ist, es gibt gibt keine Methode und man muß fühlen, fühlen, fühlen..., Geduld haben und individuell auf das jeweilige Pferd eingehen und versuchen in deren Welt zu gelangen.

Und dann trafen wir noch einen unbekannten Mexikaner, der der uns tief beeindruckte, da er wirklich noch in der Vaquerotradition lebte und es ablehnte gegen eine Zeitvorgabe Pferde auszubilden, weil auch er meinte, das Tempo bestimmt das Pferd und ebenso die Richtung, da jedes Pferd unterschiedlich ist.

Seine Pferde liefen alle frei auf der Ranch herum und er zeigte uns hohe Schule auf einem nackten Pferd, das dort gerade zufällig vorbeikam.

Zurück in Deutschland waren wir sehr erstaunt über die Präsenz, die mittlerweile Parelli und Roberts hier erreicht hatten. Auf den Messen sahen wir dann mal zufällig den Auftritt von Parelli, Giesecke und Schülern , es war unerträglich die Angstaugen von Lena´s Paul und seine Mimik zu sehen und gleichzeitig die jubelnde Masse zu erleben, auf die Frage von Parelli: Wollt Ihr das auch?

Ich glaube mittlerweile, die Leisen werden nicht ungehört bleiben, aber sie werden im Gegensatz zu den Lauten immer nur eine Minderheit erreichen, denn die Masse will schnelle, bequeme Ergebnisse und ob ein Pferd dabei seelisch leidet bekommen sie in ihrer Geschwindigkeit, Erfolg haben zu wollen gar nicht mit.

Darum geht es ja nicht mal um Schleifchen und Pokale, sondern einfach nur um die Ungeduld und oft das fehlende Interesse sich weiterzubilden zum Wohle des Pferdes.

Ich habe im Laufe der Zeit häufiger erlebt wie sich wirklich gute, pferdeengagierte Ausbilder negativ entwickelt haben, weil sie immer größer wurden und dann der Erfolgsdruck und auch die Macht etwas zu lehren, somit über den Ratsuchenden zu stehen, zum verhärteten, gefühllosen und somit oft pferdeverachtenden Ausbilder wurden.

Und das ist das faszinierende an Pferden, sie sind ein Spiegel und niemand, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt kann sich dem entziehen...

Als letztes möchte ich 3 Bücher für die empfehlen, die sie vielleicht noch nicht kennen und die sehr, sehr tief eintauchen in die mentale Ebene in der Auseinandersetzung mit dem Wesen der Pferde und dies mit höchstem Respekt vermitteln:

Dominique Barbier: Perfekt Dressurreiten, Müller Rüschlikon, 3-275-01366-1 , 36 Euro
Mark Rashid: Denn Pferde lügen nicht, Kosmaos Verlag, 3-440-09357-3
Tom Dorrance: True Unity, 1-884995-09-8 in Englisch, aber gut zu lesen

Viele Grüße

Sabine Bengtsson

Leserbrief  1015
04.08.03



Hauptartikel Ausgabe 226.03 der Pferdezeitung vom 27.07.03 - Lust auf mehr

Hallo Herr Stürenburg,

sehr wohl habe ich Lust auf mehr: In allen zitierten Passagen spricht mir Pia Rennollet so richtig aus der Seele.

Ich habe mittlerweile oft den Eindruck, daß in der Pferdeflüsterer-Szene die Themen Show, Selbstvermarktung und Kommerz das wichtigste geworden sind und das Pferd dann auf der Strecke bleibt. Die mich beeindruckenden Ausnahmen, die ich bisher kennengelernt habe, machen keinen Wind um ihren Umgang mit dem Pferd, sie haben keine "allein selig machende Heilslehre" daraus gebastelt und man fühlt einfach, wie sich Pferde und Menschen miteinander wohl fühlen.

Das Hauptproblem deuten Sie meiner Meinung nach in einem Ihrer Kommentare an: In der Regel brauchen die Menschen das Training, nicht die Pferde. Ich finde, viele Leute haben sich Pferde angeschafft, weil sie einsam sind, weil sie sich selber klein fühlen und mit Pferd größer darstellen wollen oder weil es gerade irgendwie "hip" ist, ein Pferd zu haben. Diese Menschen haben dann Pferde, die eigentlich nicht zu ihnen passen und mit denen sie dann nicht zurecht kommen. Über teure Kurse wird dann nach dem Patentrezept gesucht, mit dem man dem Pferd weis machen kann, daß man der Herdenführer ist.

Die Pferde durchschauen nach meiner Erfahrung über kurz oder lang jede mechanisch trainierte, aber mental nicht vorhandene "Dominanz". Als Anregung: Manchmal kann man auch was von unseren Kindern lernen, zumindestens von einigen, wenn man ihnen beim Umgang mit Ihrem Pony zuschaut...

Bitte machen Sie weiter auf dieser Schiene und vielen Dank für den Artikel!

Stefan Hölzl

Leserbrief  1016
04.08.03



Virusmeldung

Wir haben ein virusverseuchtes Mail von Ihnen erhalten und konnten es nicht öffnen. Bitte versuchen Sie es noch einmal - bitte ohne Virus

Vielen Dank liebe Grüsse

Gabriele Sanz
Sehr geehrte Frau Sanz,

leider hat jemand meine Adresse als Absender mißbraucht; ich bin auch mehrfach bespammt worden. Man kann sich dagegen nicht wehren. Tut mir leid - siehe auch  Leserbrief 1012 ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1017
04.08.03



AW: G.W Bush animation.

Hallo Herr Stürenberg!

Ich habe gerade folgende Mail unter Ihrer Mail-Adresse erhalten:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: [email protected] [mailto:[email protected]]
Gesendet: Samstag, 2. August 2003 15:12
An: [email protected]
Betreff: G.W Bush animation.


Here's the animation that the FBI wants to stop. Seems like the feds are
trying to put an end to peoples right to say what they think of the US
administration. Have fun!


Im Anhang befand sich eine 44kb große Datei mit dem Namen "ft.scr". Sehr wahrscheinlich handelt es sich mal wieder um einen dieser "netten" Viren, die sich automatisch über das Adressbuch verteilen.

Im Web habe ich leider noch nichts darüber gefunden, vielleicht ist Ihr Virenscanner da erfolgreicher?

In der Hoffnung, daß die Mail keinen Schaden angerichtet hat

verbleibe ich mit

lieben Grüßen

Claudia Evers
Sehr geehrte Frau Evers,

man hat sich der Adresse bedient, aber nicht meines Adreßbuchs. Erstens kommt Ihre Adresse darin nicht vor und zweitens dürfte das auch kaum möglich sein, weil ich nicht mit Outlook arbeite, sondern mit TheBat!, und dieses Programm genügt höchsten Ansprüchen.

Es ist sehr leicht, E-Mails zu fälschen; im wirklichen Leben übrigens auch, nur daß es dort Geld kostet und leichter aufzudecken ist.

Mir ist ein Fall bekanntgeworden, wohl jemand über Ebay Computer verkauft hat. In den Paketen waren aber nur Backsteine. Die Pakete sind in Berlin aufgegeben worden, als Absender wurde die Frau meines Informanten angegeben.

Selbstverständlich kriegte diese Frau furchtbaren Ärger und schlug sich nun damit herum, nachzuweisen, daß sie diese Pakete nicht aufgegeben hat, daß sie mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun hat. Wie Sie sich vorstellen können, ist das nicht einfach.

Seien wir also froh, daß der Schaden in diesem Fall vergleichsweise gering ist! Man muß aber leider damit rechnen, daß der Schaden immer größer wird. Für Firmen wie AOL oder Web.de ist der Schaden allerdings jetzt schon sehr groß, aber auch normale Firmen oder Privatleute verwenden inzwischen einen großen Teil ihrer Zeit darauf, sich mit diesem Problem herumzuschlagen. Der volkswirtschaftliche Schaden ist gigantisch.

Sie haben z. B. sich die Mühe gemacht, mir diese Nachricht zukommen zu lassen, und ich beschäftige mich heute schon geraume Zeit damit, entsprechende Briefe zu beantworten, abgesehen von der sonstigen Zeit, die ich aufwenden muß, um den Schrott loszuwerden. Die Anzahl der relevanten E-Mails pro Tag dürfte sich so um die 50 bis 100 bewegen, das Gesamtaufkommen liegt jenseits der 2000 - und es wird täglich mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1018
04.08.03



Abo Pferdezeitung, mehrere Ausgaben nicht erhalten

Lieber Herr Stürenburg,

die Ausgabe 223 war die letzte, die ich erhalten haben.

Ich melde mich erst jetzt weil ich dachte, einmalige Fehler im System, oder "Herr Stürenburg macht Urlaub" können schon mal vorkommen.

Ich erwarte die Pferdezeitung immer gespannt, da Ihre Artikel oft zum nachdenken und diskutieren anregen.

Mit freundlichen Grüßen
Christiane Socha
Liebe Frau Socha,

herzlichen Dank für Ihre Nachricht! In der letzten Woche ist mir ein Fehler unterlaufen, das war die Ausgabe 226. Die Ausgaben 224 und 225 müßten eigentlich ganz normal rausgegangen sein.

Ich beobachte in den letzten Wochen auch, daß ich zwischendurch mal eine Ausgabe bekomme, heute morgen um 8:23 z. B. - zu der Zeit war mein Rechner noch gar nicht soweit, daß ich ins Internet gehen konnte. Schickt mir da jemand testweise etwas zu?

Was halten Sie von der Idee, die Ausgabe nicht mehr automatisch zu verschicken, sondern auf Abruf, sozusagen per Knopfdruck?

Die ganze Welt will einem ja irgendwas reindrücken (push), selbst wenn es einem zum Halse raushängt. Für mich wäre es sehr viel angenehmer und bequemer, wenn die Abonnenten sich die Ausgabe abrufen würden (pull). Dann wüßte man auch, daß die Ausgabe auch gelesen wird, denn sonst würde man sich die Mühe ja nicht machen.

Ich habe mich davon überzeugt, daß Ihr Abo-Datensatz noch existiert. Er trägt die Nummer 523 und ist damit recht "alt", stammt noch aus den Zeiten, als eGroups, heute YahooGroups, den Versand besorgte.

Könnte es sein, daß die Ausgaben anderweitig verlorengegangen sind? So ein Programm arbeitet ja meistens entweder gar nicht oder einwandfrei. Wenn einzelne Abonnenten ausgelassen werden sollten, müßten schon sehr eigenartige Ausnahmebedingungen vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1019
04.08.03



Abo

Hallo!

Hiermit möchte ich mein Abonnement der Pferdezeitung kündigen. Ihre Beiträge und die Anzeigen habe ich stets gern gelesen, jedoch habe ich ab nun keine Internetmöglichkeit mehr.

Viele Grüße von Martina Wagner!
Hallo Frau Wagner,

Ich wollte Sie manuell abmelden, habe aber Ihre E-Mail-Adresse nicht im Bestand gefunden. Haben Sie noch weitere E-Mail-Adressen?

Sie können das Abo auch selbst kündigen:  /Abo

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1021
04.08.03



AW: VIRUS??????? AW: G.W Bush animation.

Hi Werner,

konnte ja sein, dass es einen Virus bei Euch gibt, lieber einmal zu viel nachgefragt. Bei mir nimmt der Spam-Muell auch Oberhand, aber inzwischen habe ich auch schon Erfolge verzeichnen koennen... :-))) EINE Firma schickt MIR bestimmt nichts mehr :-))) Nun muss es nur noch mit den hunderten anderen auch noch klappen... :-)

Ich finde es intressant, dass ich meist gleichzeitig an alle meine Puretec-Adressen gleichzeitig Spam geschickt bekomme... Hmmm... Das sollte einem zu denken geben...

Trotzdem viele Gruesse,
Steffi :-)
» www.ranchurlaub.de
Hallo Steffi,

kein Problem - ich will die Dringlichkeit des Problems auch keineswegs herunterspielen. Ich habe den neuesten Virenscanner laufen und eine sehr gute Firewall. Soweit ich das Überprüfen kann, ist mein System virenfrei.

Die Sache mit den Filtern ist gut und schön, aber leicht zu unterlaufen. Ein echter Spammer läßt sich von sowas überhaupt nicht beeindrucken. Ich habe gar nicht so viel Zeit, wie ich bräuchte, um Filter zu definieren. Bisher ist noch niemandem etwas Gutes eingefallen.

Das heißt: je schlimmer das Problem wird, desto reicher wird der, der der Welt endlich eine Lösung präsentieren kann ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1023
04.08.03



Abo

Hollo,

ich habe schon zwei Wochen keine Pferdzeitung erhalten. Hat dies einen Grund?

Viele Grüße

Gerd Zahn
Sehr geehrter Herr Zahn,

danke für die Nachfrage! In der letzten Woche ist mir ein Fehler unterlaufen und am letzten Wochenende ist mir mein Rechner kaputtgegangen. In dieser Nacht sollte die nächste Ausgabe rausgehen; die Ausgabe der letzten Woche können Sie sich selbst zuschicken:

 /Abo/Neu senden

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1020
05.08.03



Versand der Pferdezeitung per Email

Sehr geehrter Herr Stürenberg,

Ihre Email vom 01.08.2003 mit der Pferdezeitung habe ich erhalten. Allerdings sind da die ganzen schönen Kleinigkeiten wie Buchbesprechung, Tipps, Ihre Kunstbesprechungen, das Forum und auch die Anzeigen nicht mit dabei. Den Text, so wie ich ihn erhalten habe, kann ich mir ja auch aus dem Internet laden - aber dann fehlen mir leider die ganzen (für mich so wichtigen) Kleinigkeiten. Deshalb ja auch meine Idee mit dem Button, weil ich dann hoffe, dass man dann den ganzen Text wie beim Emailversand erhält.

Gibt es vielleicht noch eine Möglichkeit mir den gesamten Text zukommen zu lassen?

Nebenbei gesagt habe ich auch diese Woche noch keine Pferdezeitung per Email erhalten.

Haben Sie sie vielleicht noch nicht versandt oder dauert der Fehler noch an?

Mit freundlichen Grüßen

Petra Jochheim
Sehr geehrte Frau Jochheim,

ich habe inzwischen den Fehler entdeckt, der dazu führte, daß ich zwischendurch Ausgaben der Pferdezeitung zugeschickt bekommen habe. Unter dem Menüpunkt Abo finden Sie die Möglichkeit, sich selbst Ausgaben zuschicken zu lassen. Das wurde dann irrtümlicherweise immer an mich geschickt.

Dieser Fehler ist jetzt beseitigt, Sie können sich also selbst zuschicken, was immer Sie wollen.

Seit Montag Nachmittag konnte ich langsam absehen, daß ich meinen Rechner wieder hinbekommen würde, und jetzt fühlte sich schon fast wieder normal an. Der neue Ausgabe ist fertig und wird in der Nacht noch verschickt. Es hat also einen Tag länger gedauert als erhofft.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1024
06.08.03



Haflinger

Ich habe am 11. 6. 03 einen Haflinger Wallach vom Pferdehof Barver gekauft und bei Ankunft bar bezahlt.Die Eigentumsurkunde sollte mir innerhalb von 3 Tagen zugehen. Trotz mehrmaliger Erinnerungen und Faxe ist diese bis heute nicht gekommen. Angeblich liegt diese irgendwo bei einer Bank. Bitte teilen sie mir mit wie ich weiter vorgehen kann bzw. ob schon andere Beschwerden vorliegen.

Danke, mit freundlichen Grüßen
B. Poßberg
Sehr geehrte Frau Poßberg,

das hört sich doch so an, als ob das Pferd verpfändet worden sei oder zumindest die Eigentumsurkunde als Sicherheit bei der Bank hinterlegt worden ist. Mit anderen Worten: der Verkäufer ist klamm. Wenn dieser nun Ihr Geld nicht dazu benutzt hat, seine Schulden bei der Bank zu begleichen, wird die Bank die Eigentumsurkunde nicht herausgeben.

Ein Rechtsanwalt kann natürlich versuchen, Druck zu machen. Im besten Fall erhalten Sie einen Titel gegen den Verkäufer. Wenn dieser aber die eidesstattliche Versicherung ablegt oder abgelegt hat, können Sie für die nächsten Jahre nichts unternehmen, haben aber einige Kosten.

Da Sie das Geld nicht wiederhaben wollen, sondern nur die Eigentumsurkunde, gibt es vielleicht auch andere Wege - darüber bin ich aber nicht informiert.

Es könnte auch sein, daß der Verkäufer sich strafbar gemacht hat, weil er Ihnen etwas verkauft hat, über das er gar nicht verfügen darf. Dann erscheint die ganze Sache noch in einem ganz anderen Licht.

Die Konsultation eines Rechtsanwalts ist nicht unbedingt kostenpflichtig, eine erste Sondierung ist im allgemeinen kostenfrei. Der Rechtsanwalt wird Ihnen sagen können, ob die Sache überhaupt aussichtsreich ist. Vielleicht empfiehlt es sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen, der in Pferdeangelegenheiten Erfahrungen hat.

Wenn Sie Erfolg haben, muß die Gegenseite die Kosten zahlen - und hier drehen wir uns im Kreise. Was macht der arme Züchter, der Pleite ist?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1025
06.08.03



Leider, leider

Hallo Herr Stürenburg,

Sie haben nach einem Feedback zu meiner Abo-Kündigung gefragt? Hier ist es:

Ich habe mein Abo gekündigt, da mir immer seltener Artikel gefielen oder ich die Themen mit Verstand und Herz geschieben fand wie von Sylvia Frevert.

In letzter Zeit hat hatte ich das Gefühl immer mehr Artikel enthalten zuviele unwichtigen Details und haben zu wenig Esprit. Fast kam es mir vor als sollten die Texte länger sein, als das Thema es hergibt. z.B. Beschreibung der Geschichte der Reithalle (Westerntunier).

Zusätzlich hat die Website Ihren Informationsgehalt eingebüsst. Wenn ich jetzt ein Rasseportrait suche, schaue ich woanders nach.

Was mir besonders gut gefiel waren die wirklich interessanten Tipps, die jetzt leider immer theoretischer geworden sind, und kaum noch etwas mit eigener Erfahrung, eigener Pferdehaltung zu tun haben. Gerade diese Authentizität des selbst Erfahrenen fand ich so hilfreich.

Früher habe ich jede Ausgabe mit Spannung erwartet, jetzt reicht es mir sporadisch vorbeizuschauen.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Scholz
Sehr geehrte Frau Scholz,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung!

Frau Frevert hat im November 2001 die Mitarbeit eingestellt. Es tut mir leid, daß Sie nicht mehr auf Ihre Kosten kommen, da Frau Frevert anscheinend nicht mehr regelmäßig publizieren will; sie hat Ihr eigenes Unternehmen jedenfalls vor ein paar Monaten eingestellt, nachdem der Publikationsrhythmus immer mehr aus dem Lot geraten war.

Mein Stil ist selbstverständlich anders. Ich hole gern aus, und das muß natürlich nicht jedermanns Sache sein. Dabei halte ich mir zugute, daß ich niemals heiße Luft produziere, sondern immer sachlich bleibe. Wenn ich Glück habe, findet jemand diese Informationen interessant. Ich schreibe jedenfalls nicht über Dinge, die ich nicht selbst interessant finde.

Die Pferdezeitung war ursprünglich so konzipiert, daß im wöchentlichen Wechsel  Rasseporträts und  Personality Stories erscheinen, die ausschließlich von Sylvia Frevert geschrieben werden sollten. Im zweiten Jahr kamen unregelmäßig Berichte über Pferdetrainer hinzu, im dritten Jahr war die Sache dann schon ziemlich aufgelockert, woraufhin der Begriff Personality Story fallengelassen und durch den Begriff Bericht ersetzt wurde. Mehr und mehr wurden auch Artikel von anderen Autoren publiziert. Von Anfang an habe ich ebenfalls in der Pferdezeitung Artikel veröffentlicht, so zum Beispiel bereits die Hauptartikel der Ausgaben  5 und  6.

Damit wird deutlich: Die Pferdezeitung hat eine Geschichte. Die Rasseporträts sind ursprünglich ziemlich kurz gewesen; zwar von Anfang an durchweg länger, als im Internet allgemein üblich, aber gar nichts im Vergleich mit dem, was sich im Laufe der Zeit daraus entwickelt hat, und zwar schon zu Zeiten von Frau Frevert.

Die Pferdezeitung hat sich eben gerade mit den umfangreichen Rasseporträts einen Namen gemacht. Frau Frevert hat einmal sogar so viel geschrieben, daß das Rasseporträt in zwei Teilen gebracht werden mußte.

Seit ich die Pferdezeitung allein betreibe, habe ich mir in Bezug auf die Länge keinerlei Beschränkungen auferlegt. Rasseporträts in drei oder vier Folgen sind keine Ausnahme mehr, siehe z. B. das Rasseporträt über die  Araber.

Ich empfinde gerade die Möglichkeit, unbeschränkt Texte und Bilder zu produzieren, als faszinierende Herausforderung, als entscheidenden Vorteil des Internets gegenüber den Printmedien, neben der extrem kurzen Vorlaufzeit. Ein normales Magazin hat immer eine bestimmte Anzahl von Seiten, die sich einfach aus der Drucktechnik ergeben. Diese Anzahl von Seiten muß gefüllt werden, nicht mehr und nicht weniger.

Es hat sich aber nichtsdestotrotz herausgestellt, daß die Leser auch im Falle der Pferdezeitung ein gewisses Mindestmaß erwarten. Diese Erwartungshaltung ist mit Sicherheit durch die regelmäßige Vorgabe gezüchtet worden. So sind die Hauptartikel in der Regel doppelt so umfangreich wie aus der Printbranche gewohnt.

Einmal habe ich zwei Artikel, die für sich genommen den Anforderungen nicht genügten, zu einem Artikel zusammengefaßt. Das habe die Leser nicht gemocht, wie man an den Zugriffszahlen sofort ablesen konnte.

Im Großen und Ganzen jedoch entnehme ich den steigenden  Zugriffszahlen und den gelegentlichen Rückmeldungen der Leser, daß Inhalte und Konzept der Pferdezeitung angenommen werden. Aus den Leserbriefen entnehme ich auch, daß mein Stil im allgemeinen durchaus geschätzt wird; insbesondere dürfte er in der gesamten Landschaft der Pferdemagazine einzigartig sein.

Trotzdem möchte ich mich gegen den Vorwurf wehren, die Artikel künstlich aufzublähen. Für die Inhalte der Artikel von Fremdautoren fühle ich mich allerdings im einzelnen nicht verantwortlich.

Die Möglichkeit, im Rahmen der Pferdezeitung individuelle Erfahrungen veröffentlichen zu können (wie z. B. in dieser  Woche), ist meines Erachtens ebenfalls ein großer Vorteil. Ich nehme Ihre Rückmeldung zum Anlaß, die Leser aufzufordern, von dieser Möglichkeit doch reichlich, mehr als bisher, Gebrauch zu machen.

Meistens nutzen die Leser jedoch weniger formelle Mittel, um mit anderen Lesern in Kontakt zu treten. Das  Forum hat sich in dieser Hinsicht durchaus bewährt. Das Verfassen eines Artikels ist eben doch Arbeit, während man in einem Forum so ganz nebenbei seine Sorgen loswerden kann.

In meinen Artikeln verhehle ich nicht, daß ich schon seit Jahren kein eigenes Pferd mehr habe. Als Trainer bin ich ständig auf Reisen und könnte mich deshalb schon aus Zeitgründen um eigene Pferde gar nicht kümmern. Darüber hinaus gebe ich regelmäßig wöchentlich die Pferdezeitung heraus und schreibe einen Großteil der Artikel selbst, manchmal sogar die gesamte Ausgabe. Es bleibt nur höchst selten Zeit für Pferde übrig.

Aufmerksame Leser fragen sich zuweilen, wie diese ganze Sache finanziert wird. Ursprünglich war geplant, daß die  Infoseiten den Ertrag generieren sollten. Mitte 99 bestand die Schwierigkeit darin, den Interessenten zu erläutern, was das Internet ist; wir haben also nur wenige Kunden überzeugen können, die uns in der Regel aber treu geblieben sind.

Anfang 2000 hatte sich die Situation vollständig geändert: Jeder wollte selbst ins Internet (und über Nacht Millionär werden), war aber der Meinung, auf die Pferdezeitung verzichten zu können. Es war so gut wie unmöglich, Neukunden zu gewinnen. Was sollten wir tun? Wir haben uns entschlossen, durchzuhalten.

Inzwischen sind alle Leute im Internet und haben erfahren, daß die Besucher wider Erwarten nicht in Massen hereinströmen. Der Marketingwert der eigenen Internetpräsenz hält sich also in Grenzen. Da man aber etwas tun muß, schaut man über den eigenen Tellerrand. Dabei gerät die Pferdezeitung zunehmend ins Blickfeld.

Da die Pferdezeitung inzwischen eine recht beachtliche Beliebtheit beim Publikum erreicht hat (siehe Statistikdaten), was mit Sicherheit der zuverlässigen, kontinuierlichen Produktion frischer Inhalte und der durchdachten Bereitstellung kostenloser Funktionalitäten (z.B. Kleinanzeigen) zu verdanken ist, ist das Interesse an einer Infoseite im Rahmen der Pferdezeitung gestiegen. Wenn man Pferdeleute ansprechen will, ist die Pferdezeitung sicherlich eine interessante Adresse.

Das entspricht dem ursprünglichen Konzept. Das Magazin sollte das Publikum anlocken, die "Messe" sollte den Anbietern die Möglichkeit geben, sich und ihre Produkte diesem Publikum vorzustellen.

Inzwischen habe ich die Infoseiten auf Selbstbedienung umgestellt; die Selbstbedienung hat sich bei den anderen Diensten sehr bewährt. Infolgedessen wollten die Altkunden ihre Infoseiten ebenfalls selbst pflegen können.

Außerdem sind Automatiken eingebaut, die sämtliche Daten aus den anderen Datenbanken ( Kleinanzeigen,  Pferdeanzeigen,  Termine,  Pressemitteilungen) ohne Aufwand in die Infoseite integrieren und umgekehrt in die entsprechenden Daten einen Hinweis auf die Infoseite einbauen (siehe z. B.  www.pferdezeitung.com/Niederhof ).

Die Infoseiten bieten also einen erheblichen Mehrwert, der durch die eigene Homepage selbst nicht geleistet werden kann. Die Kosten dafür sind sehr gering. Man kann hoffen, daß sich allmählich die Vorteile dieser Lösung herumsprechen.

Sollten die Infoseiten in relevanten Stückzahlen in Anspruch genommen werden, könnten nicht nur die Kosten damit aufgefangen, sondern alle Leistungen entsprechend ausgebaut werden.

Denn im Grunde haben Sie recht: So, wie die Pferdezeitung zur Zeit ist, kommen einige Leute zu kurz. Ich hoffe, daß die finanzielle Grundlage bald auf gesunde Füße gestellt werden kann. Sobald die Pferdezeitung in der Lage ist, Inhalte einzukaufen, wird man auch Leserkreise bedienen können, die heute mit der Pferdezeitung noch nicht ganz zufrieden sind.

Bis dahin hoffe ich auf mehr oder weniger regelmäßige Besuche Ihrerseits. Möglicherweise haben Sie auch Lust, selbst zu den Inhalten der Pferdezeitung beizutragen. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

PS: Zwei Dinge muß ich noch nachtragen: zum einen ist der Begriff Trainer, den ich für mich benutzt habe, mißverständlich. Ich bin kein Pferde-Trainer, sondern ein EDV-Trainer.

Zum anderen habe ich mir nochmal Ihre Kritik zu Herzen genommen: Sie haben recht, ich war in den einleitenden Abschnitten über Löhne und die Geschichte der Stadt viel zu ausführlich. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.

Leserbrief  1026
07.08.03



Pferdezahnärzte

Können Sie mir einen Pferdezahnarzt in meiner Nähe nennen oder mit mitteilen
wo ich selbst nach einem Pferdezahnarzt suchen kann.

Paul Hollmann

Vielen Dank
Sehr geehrter Herr Hollmann,

ich habe einen Bericht geschrieben:  pferdezeitung.com/Berichte/144; Im letzten Abschnitt erwähnte ich, daß ein Verein gegründet worden ist, der die Ausbildung nach Pequin fördern soll:  pferdezeitung.com/Berichte/144/Haken

Auch der nächste Beitrag dürfte Sie interessieren:  pferdezeitung.com/Rassen/145 Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den von Louis Pequin gezüchteten Pferden. In einem Leserbrief wird auf Pequin Bezug genommen:  pferdezeitung.com/Leserbriefe/852

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg

Leserbrief  1027
08.08.03



abo

Hallo,

bis vorletzte Woche habe ich der Pferdezeitung als Abo. erhalten, jetzt leider nicht mehr. Können Sie das bitte einmal überprüfen. Die letzen 2 Ausgaben habe ich mir übers Internet geholt, das geht natürlich auch, aber als Abo ist es schöner.

Vielen Dank, mfg Barbara Schwager
aus dem mörderheißen Mannheim, bzw Heidelberg.
Sehr geehrte Frau Schwager,

herzlichen Dank für Ihrer Anfrage!

Haben Sie noch eine andere E-Mail-Adresse? Die E-Mail-Adresse, die Sie jetzt verwendet haben, ist nicht in der Datenbank. Richten Sie doch gegebenenfalls einfach ein neues Abo ein.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stürenburg




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Ausgabe 228 vom 10.08.03
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pferdezeitung.com/228.03/Leserbriefe · 05.05.2005 · 05:44
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©1999-2003 · ISSN 1437-4528
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